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Der USA Bären-Thread

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S&P 500 5.429,77 -0,06% Perf. seit Threadbeginn:   +272,16%
 
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

@maxgreen - # 33145

4
11.11.08 20:19
Das ist genau das, was ich schon mehrfach in Postings gegeißelt habe: mangelnde Transparenz - bei OTC-Geschäften, Hedgefunds, und nun bei der US-Administration bzw. der Fed. Solange diese nicht hergestellt wird, dürfte es keine Chance auf eine nachhaltige Gesundung des maroden Systems geben. Hut ab vor dieser Bloomberg-Initiative! Ich hoffe auf ein Gericht, das in diesem Sinne entscheidet.  
Der USA Bären-Thread Maxgreeen
Maxgreeen:

Spätestens am 21.Januar 2009 muss die Fed die

5
11.11.08 20:31
Hosen runterlassen.
Dumme Bänker machen immer die gleichen Fehler, schlaue Bänker immer neue. (frei nach Tucholsky )
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Desillusionierungsaspekte

2
11.11.08 20:39
wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2008/11/...lusionierung.html
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Drei sehr interessante Artikel

 
11.11.08 21:24
www.safehaven.com/article-11803.htm

www.safehaven.com/article-11802.htm

www.safehaven.com/article-11800.htm
Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

VW will 2,8 Mrd von ECB

7
11.11.08 23:36
www.ft.com/cms/s/0/...dd-a4bf-000077b07658.html?nclick_check=1
Volkswagen on Monday became the first European carmaker during the financial crisis to say it would tap the European Central Bank for liquidity, in an unusual move that highlights how refinancing stress has hit the car industry.Europe’s biggest carmaker said it planned next month to use €2.8bn ($3.6bn) in securities backed by German car loans as collateral for ECB liquidity. Car executives said VW’s rivals were thinking about similar moves as the ECB offered “generous conditions”.....

und Kommentar von Robert Peston dazu:
www.bbc.co.uk/blogs/thereporters/robertpeston/

For me, the most interesting story of the past 24 hours is that VW, the stressed German carmaker, is trying to raise €2.8bn (£2.2bn) from the European Central Bank.
It plans to raise cash from the ECB in exchange for €2.8bn of securities backed by car loans.
In effect, the ECB - and ultimately taxpayers in the eurozone - would be financing purchases of automobiles.
Crikey, is all that comes to mind.
What next?
Perhaps Marks & Spencer will be able to dump its unsold jumpers and knickers on the Bank of England, in exchange for a bit of useful short-term credit (the contraction in retail sales for October reported today by the British Retail Consortium is the first fall that the trade body has ever reported that wasn't caused by special factors, such as the timing of public holidays).
Or perhaps the Bank of England will allow Taylor Wimpey - which reported pretty dire results again today - to swap its unsold houses and land for some Treasury bills via a re-worked special liquidity scheme.....

.....expectations are rising by the day about what we as taxpayers can provide in incremental loans to limit the pain.
As you'll recall, around the world taxpayers have provided a staggering £5,000bn of support for ailing banks. And I haven't included in that the astonishing funding provided by the US authorities, the US Treasury and the Federal Reserve, to AIG, Fannie Mae and Freddie Mac..........
Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

World Bank mit 100 Mrd Hilfe f.Entwicklungsländer

5
11.11.08 23:48
The World Bank is set to provide up to $100bn in new aid to developing countries, amid fears that the spreading effects of the financial crisis could devastate poorer and middle-income states.

Ahead of an international summit on the crisis this weekend, Robert Zoellick, World Bank president, said it would be an “error of historic proportions” to ignore the interests of developing states whose projected growth rates have been slashed in the wake of the crisis.As requests for aid continued to come in from around the world, he forecast the Bank would provide up to $100bn in loans over the next three years through its International Bank for Reconstruction and Development arm. He said the IBRD would increase loans available for developing countries to more than $35bn this year, up from about $16bn planned a few months ago. Last year, such aid totalled $13.5bn.....

..He said the World Bank would seek to “front load” a separate $42bn in aid available to the world’s poorest countries.

“Many of these lower and middle-income countries don’t have much fiscal space: much of it has been used up in trying to buffer the effects of the food price crisis,” said Eswar Prasad, an expert in the global economy at Brookings Institution, a Washington DC-based think-tank. “It’s a question of whether the financial crisis is going to make life desperate or just difficult.”

He cited the Philippines, Vietnam and sub-Saharan countries as being on the brink, while noting that petrol producers such as Venezuela and Mexico were suffering from the fall in oil prices.
www.ft.com/cms/s/0/...dd-a795-0000779fd18c.html?nclick_check=1
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Platin

7
11.11.08 23:53
ist weitgehend ein reines Industriemetall, dessen Preis in den letzten Jahren eine ungeheuerliche Performance aufwies. Schaut euch mal die Entwicklung des $DJUSPT an! Dessen massiver Einbruch seit März 2008 gründet keineswegs primär im Goldpreis.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 198784
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Handy-Branche

2
12.11.08 00:28
Im Anhang der Chart eines der großen "Lieblinge" der Amis in den letzten Jahren, und zwar der des Total Return Index. Diese Entwicklung kann ich nur als absolut desolat bezeichnen.
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 198793
Der USA Bären-Thread Ischariot MD
Ischariot MD:

Schau einer an,

9
12.11.08 00:28

die kochen also auch nur mit Wasser. Was hatten die Jungs noch in 2007 für einen gottähnlichen Nimbus ...

Finanzkrise erfasst US-Universitäten

von Sebastian Bräuer (New York)

Der 38 Mrd. $ schwere Stiftungsfonds der amerikanischen Eliteuniversität Harvard steht nach Angaben der Universitätspräsidentin vor "beispiellosen Verlusten". Hedge-Fonds und Private Equity belasten die Hochschule.

 

In einem Brief an Studenten und Mitarbeiter warnte Drew Faust, die Universität könne wegen der Verluste zu Sparmaßnahmen gezwungen werden und müsse eventuell neue Geldquellen auftun. "Wegen Umfang und Tiefe des gegenwärtigen Abschwungs müssen auch gut diversifizierte Portfolios bedeutende Verluste hinnehmen", schrieb die Präsidentin. Harvard ist einer der größten, aber auch der erste Stiftungsfonds, der vor Verlusten warnt. Die drastischen Worte sind insofern ungewöhnlich, als die amerikanischen Universitätsstiftungen normalerweise äußerst verschwiegen sind: Sie veröffentlichen im September oder Oktober ihre Ergebnisse für das Steuerjahr, das im Juni zu Ende geht, und halten sich ansonsten bedeckt.

Jahrelang hatte die Anlagepolitik der Stiftungsfonds der Traditionsunis Harvard, Princeton und Yale unter institutionellen Investoren in aller Welt als vorbildlich gegolten. Die Verwalter setzten schon früh auf alternative Anlageklassen wie Hedge-Fonds, Rohstoffe und Private-Equity-Beteiligungen bis hin zu Wald- und Landstücken. Damit verhalfen sie diesen zuvor kaum bekannten Anlagen zu enormer Popularität.

In den vergangenen zehn Jahren erzielte allein der Harvard-Fonds eine jährliche Rendite von 13,8 Prozent pro Jahr - weit mehr als traditionelle Mischportfolios, die im gleichen Zeitraum lediglich eine Rendite von 6,1 Prozent pro Jahr erzielten. Die Private-Equity-Beteiligungen des Harvard-Fonds lieferten in dem Zeitraum Renditen von im Schnitt 26 Prozent pro Jahr, die Investitionen in Rohstoffe sowie Holz- und Agrarland 17 Prozent pro Jahr.

 

 

Die Verlustankündigung belegt, dass die seit Jahren hochgepriesene Strategie der breiten Streuung der Geldanlage nicht vor hohen Verlusten schützt. In dem Steuerjahr, das Ende Juni zu Ende gegangen war, hatte diese Strategie für den Harvard-Fonds noch verhältnismäßig gute Erträge gebracht: Während der amerikanische #S&P 500#-Aktienindex in diesem Zeitraum um 13,1 Prozent zurückging, legte der Harvard-Fonds um 8,6 Prozent zu.

Damit war Harvard die erfolgreichste Unistiftung der Vereinigten Staaten. Die Fonds der Rivalen aus Princeton legten 5,6 Prozent zu, der von Yale um 4,5 Prozent. Unter anderem der rapide Anstieg der Rohstoffpreise im ersten Halbjahr bewahrte die Investoren noch vor einem Minus.

 

 

Nun werden jedoch auch sie von der Krise erfasst. Das Portfolio von Harvard illustriert die Probleme: Die Manager des einstigen Renditegaranten haben 18 Prozent des Kapitals in Hedge-Fonds investiert. Doch das dritte Quartal 2008 war für Hedge-Fonds das schlechteste der Geschichte. Die gesamte Branche kam auf einen Wertverlust von 210 Mrd. $. Weitere 13 Prozent des Vermögens stecken in Private Equity. Sowohl Hedge-Fonds als auch die Private-Equity-Branche leiden darunter, dass Marktteilnehmer aufgrund der Finanzkrise ihre Verschuldung abbauen und Investitionen mit hohem Fremdkapitalanteil somit schwieriger werden. Neun Prozent des Harvard-Portfolios entfallen auf Immobilien, acht Prozent auf Rohstoffe, deren Preise sich seit dem Sommer mehr als halbiert haben.

Ein Harvard-Sprecher wollte die befürchteten Verluste auf Anfrage nicht konkretisieren. Das Abschneiden des Fonds ist für die Universität im Bundesstaat Massachusetts von zentraler Bedeutung: Aus dem Fonds werden mehr als ein Drittel der operativen Ausgaben finanziert.

Verantwortlich für das Harvard-Portfolio war bis September 2007 Mohamad El-Erian, der jedoch zur Fondsgesellschaft Pimco wechselte. Nach einer Interimslösung ist seit Juli 2008 Jane Mendillo am Ruder des Fonds. 

Aus der FTD vom 12.11.2008
http://www.ftd.de/forschung_bildung/bildung/...rsit%E4ten/437913.html

Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

@kicky - # 33156

6
12.11.08 00:51
Ist ja schön, dass sich nun auch die letzte der globalen "Fast-Pleite-Organisationen", die Weltbank, in den Reigen der Retter einreihen will! Geben wir uns doch keinen Illusionen hin: Alle diese Organisationen (IMF, Weltbank) hängen doch am Tropf der hoch verschuldeten Industrieländer. Woher sollen denn die Gelder für solche Interventionen kommen?  
Der USA Bären-Thread wawidu
wawidu:

Dies ist brutal!

4
12.11.08 01:04
globaleconomicanalysis.blogspot.com/2008/...ongly-support.html
Der USA Bären-Thread derph
derph:

Stichwort: "Bretton Woods"

9
12.11.08 01:49

Auf dem Weg zu einem neuen "Bretton Woods"

11. November, (Reuters) - Der Welt-Finanzgipfel am 14. und 15. November soll eine neue Finanzverfassung auf den Weg bringen. Vorbild könnten die Vereinbarungen von Bretton Woods aus dem Jahre 1944 sein, die den finanzpolitischen Rahmen für die turbulente Wachstumsphase der Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg gesetzt hatten. Viele Politiker und Experten sprechen daher von einem "Bretton Woods II", das geschaffen werden soll. [ Aber bitte nicht mit dem $ als Leitwährung]

DER ANLASS VON BRETTON WOODS

In der Kleinstadt Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire wurden im Juli 1944 wenige Monate vor dem Kriegsende das Welt-Finanzsystem neu geordnet und ein neues Regelwerk für das Welt-Währungsgeschehen gesetzt. Sie sollten die Voraussetzungen schaffen für einen stabilen, expandierenden Welthandel ohne inflationäre Übertreibungen. Die Architekten der neuen Zeit wollten Lehren aus der Hyperinflation und dem wirtschaftlichen Chaos der Vorkriegsjahre ziehen.

DIE TEILNEHMER

Teilnehmer der Konferenz waren 44 Staaten, darunter als Hauptakteure die USA und Großbritannien. Die britische Delegation wurde vom Ökonomen John Maynard Keynes geleitet, dem Vater der antizyklischen Konjunkturpolitik auf Kosten zeitweise steigender Staatschulden.

DAS ERGEBNIS

Die Konferenz einigte sich auf ein System fester Wechselkurse. Neue Leitwährung wurde der US-Dollar, dessen Wert durch Gold unterlegt war. Für den Dollar wurde eine Parität von 35 Dollar pro Unze Gold fixiert. Die US-Notenbank verpflichtete sich dazu, Dollar jederzeit gegen Gold zu tauschen. Der Kurs der übrigen Währungen wurde fest am Dollar ausgerichtet. Die nationalen Notenbanken hatten die Aufgabe, diesen Kurs in einer Bandbreite von einem Prozent durch ihre Geldpolitik und Interventionen am Devisenmarkt abzusichern. Für den Ausnahmefall anhaltend großer Ungleichgewichte in der Zahlungsbilanz war eine Anpassung der Wechselkurse vorgesehen.

DIE FOLGEN UND DAS ENDE

Die Vereinbarungen von Bretton Woods gaben faktisch allein den USA die Möglichkeit, ihre Geld- und Währungspolitik autonom zu betreiben und etwa den heimischen Konsum durch das Drucken zusätzlicher Dollar anzukurbeln. Das taten die USA Ende der 60er Jahre expansiv, um den Vietnam-Krieg zu finanzieren. Ihrer Pflicht, Dollarguthaben gegen Gold zu tauschen, konnten die USA dann Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre nicht mehr nachkommen. 1971 kündigte sie diese Verpflichtung formal, 1973 wurde das System von Bretton Woods beerdigt. Es begann eine Zeit zunehmend flexibler Wechselkurse und schrittweise immer größerer Spielräume für das freie Marktgeschehen. Die Flexibilität der Wechselkurse war in der Welt aber nicht grenzenlos. Wichtige Währungen in Schwellenländern wie China blieben am Dollar ausgerichtet. Das trug zu weiteren Ungleichgewichten bei. Einige Wissenschaftler bezeichnen diesen Wechselkurs-Mechanismus bereits als "Bretton Woods II".

DIE BRETTON-WOODS-INSTITUTIONEN

Zur Überwachung und Umsetzung des Systems wurden 1945 die sogenannten Bretton-Woods-Institutionen gegründet - der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank. Dem IWF sollte die Aufgabe des Wächters über die Regeln des neuen Systems, die Regie bei notwendigen aber seltenen Wechselkurs-Anpassungen und die Rolle des Helfers für notleidende Mitgliedsländer mit großen Zahlungsbilanzungleichgewichten zukommen. Die Hauptaufgabe der Weltbank dagegen bestand vor allem in der Finanzierung der Entwicklungsländer.

Der USA Bären-Thread Bronco
Bronco:

John Maynard Keynes,

13
12.11.08 06:29
der "Vater der antizyklischen Konjunkturpolitik auf Kosten zeitweise steigender Staatschulden": Es ist schon sehr interessant, wie selbst inmitten einer Weltwirtschaftskrise, die nun ENDLICH auch dem Allerletzten vor Augen führen sollte, dass der ökonomische Sozialdarwinismus des letzten mehr als einem Vierteljahrhundert den breiten Massen der Bevölkerung in den verschiedenen Staaten nur Schaden gebracht hat, in den Medien immer noch unterschwellig die üblichen marktextremistischen Parolen transportiert werden:

Keynes schloss zwar die Möglichkeit einer zeitweisen Verschuldungsphase des Staates nicht aus (so wie das derzeit von seinen Kritikern ganz selbstverständlich auch niemand mehr tut), legte aber immer Wert auf das ANTIZYKLISCH, also darauf, dass demgegenüber in Zeiten guter Konjunktur seitens des Staates RESERVEN zu schaffen sind und zwar durch eine unpopuläre Steuer- und Finanzpolitik. Deshalb muss der Keynesianistische Staat immer ein ökonomisch STARKER Staat sein, der AKTIV im Wirrtschaftsgeschehen mitmischt und somit die Stärke besitzt, auch den weniger populistischen Teil einer antizyklischen Konjunkturpolitik durchzuziehen. - Dies als Anmerkung zu Veröffentlichungen, die Keynes letztlich als "Vater der Schuldenpolitik" hinstellen wollen.
Und weil ich schon gerade dabei bin: Keynesianismus hat nichts mit Sozialismus oder gar Kommunismus zu tun. Er hatte zu keinem Zeitpunkt das Ziel, den Kapitalismus abzuschaffen - ganz im Gegenteil ging es ihm darum, ihn durch die von ihm vorgeschlagene Wirtschaftspolitik eines Staates zu bewahren. Dies auch als Warnung an "Sozialisten", die meinen, ihr Ziel auf dem bequemen Weg zu erreichen, wenn sie sich an den Keynesianismus klammern (kleiner Seitenhieb auf den lieben Oskar). Ich selbst bin übrigens KEIN Keynesianist, auch wenn in seiner Wirtschaftspolitik schon durchaus richtige Ansätze steckten.

Good Trades

Bronco
Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Autobranche im Crash-Test

4
12.11.08 07:22

Autobranche im Crash-Test  Der USA Bären-Thread 4997561

12.11.2008, 06:59 Uhr von Markus Fasse, Carsten Herz und Peter Thelen

Verlängerte Weihnachtsferien, stillstehende Montagebänder und Gewinnwarnungen – die Hiobsbotschaften der Autohersteller bringen auch ihre Lieferanten ins Schleudern. Vor allem kleinere und mittlere Zulieferfirmen geraten in Schieflage: den Unternehmen setzen Produktionskürzungen, aber auch Probleme bei der Kreditvergabe ordentlich zu. Artikel

Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Kuhhandel im Oval Office?

4
12.11.08 07:25

International

Kuhhandel im Oval Office?

12.11.2008 , 07:03 Uhr von Markus Ziener

Die US-Demokraten, allen voran Neu-Präsident Barack Obama, drängen darauf, dass auch die schwer angeschlagene Automobilbranche Zugriff auf das Rettungspaket der Regierung erhält. Nun verhandelt Obama in dieser Sache mit George W. Bush – und US-Medien vermuten eine Situation „quid pro quo“. Artikel

Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Mathematische Widerlegung von "no risk, no fun"

11
12.11.08 08:10

Annahme:

 

"no risk, no fun"

  

Widerspruchsbeweis:

 

If Finanzkrise > 0   =>

 

high risk = high potential losses

high losses = no money

no money = no fun  =>

high risk = no fun

 

=>  no risk = tons of fun

 

In diesem Sinne: Allen gute Trades ;-))

 

Der USA Bären-Thread obgicou
obgicou:

Unser Bonus wird nicht gestrichen

9
12.11.08 09:26

denn es gilt folgende Graphik (von econompicdata.blogspot.com):

(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 198829
Der USA Bären-Thread Jing
Jing:

Krise 2009/10 hat sich erledigt,

5
12.11.08 09:39
wer glaubt das ersthaft? Fuer USA gibt es vielleicht nicht gerade ein
"verlorenes Jahrzehnt" wie Japan aber 5 Jahre werden es sein.
Ich danke allen Schreibern fuer Ihre hervorragende Info in diesem Forum.
Obwohl ich aus dem Staunen nicht rauskomme.
USA wird den AAA-Status verlieren mit allen Folgen bis hin ev. einer
Waehrungsreform in welcher Art auch immer.
Rette sich wer kann aber wie! Mehr faellt mir dazu nicht mehr ein.
Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Auswirkung Haushaltssaldo US Oktober

5
12.11.08 09:45

DoDEBIP-Wachstum, 3. Quartal 2008 (08.00)-0,1 % gg. Vq.-0,2 % gg. Vq.-0,5 % gg. Vq.
 EUEZB-Monatsbericht, Nov. (10.00)   
 USHandelsbilanz, Sept. (14.30)-57,5 Mrd. USD-57,0 Mrd. USD-59,1 Mrd. USD
  Haushaltssaldo, Okt. (20.00)-200,0 Mrd. USD-89,0 Mrd. USD-56,8 Mrd. USD

Quelle: HSBC

In der Vorperiode lag der Wert bei -56,8 Mrd. USD, die Konsensschätzung geht von -89,0 Mrd. USD aus. Die Schätzung von HSBC liegt bein -200,0 Mrd. USD.

Für mich ist es überraschend wie weit die Schätzungen auseinander liegen. In der Vergangenheit hat HSBC Trinkaus mit seinen Prognosen relativ besser gelegen als der Konsens. Welche Konsequenzen ergeben sich nach eurer Einschätzung aus einer möglichen Überraschung eines exorbitant hohen Haushaltssaldo?

Müsste dieses Szenario den Dollar, Bond- und Aktienmarkt nicht stark belasten?

Gruß

Permanent

Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

Goldman der grosse Gewinner bei AIG Rettung

10
12.11.08 09:57
"Goldman big winner in government's revised bailout of AIG"
www.nakedcapitalism.com/2008/11/...-winner-in-governments.html
Note that the headline above was on a Wall Street Journal story about the new taxpayer-raping improved version of the AIG bailout. The current headline is anodyne: "New AIG Rescue Is Bank Blessing."

Just as one wonders why the government backed down on a deal that was appropriately punitive to AIG (at worst, it was an orderly liquidation, which would be an acceptable outcome, and if management could sell enough businesses at good prices, they might be left with a rump of a company to operate). And now, the Wall Street Journal backs down from a headline that accurately and pointedly describes who does best out of these inexplicably sweetened terms. Both roads appear to lead to Goldman.....

....But even with the toned-down headline, it looks as if the AIG treatment is, again. all about special dealing on behalf of Goldman. Recall that Goldman CEO Lloyd Blankfein was the only Wall Street executive invited in to work with Paulson on the terms of the original rescue. These guys are completely shameless, and for good reason. There are no repercussions from this sort of cronyism, not even recrimination in the media.

From the Wall Street Journal:  Banks in the U.S. and abroad are among the biggest winners in the federal government's revamped $150 billion bailout of American International Group Inc.
Many banks that previously bought protection from the insurer on securities backed by now-troubled mortgage assets stand to recoup the bulk of their investments under a plan by AIG and the Federal Reserve Bank of New York to buy around $70 billion of those securities via a new company. These securities are collateralized debt obligations backed by subprime-mortgage bonds, commercial-mortgage loans and other assets.
Banks in the U.S., Europe and Canada bought credit-default swaps on these securities from AIG, which in turn promised to compensate them if the securities defaulted. Defaults haven't been a major problem, but the market values of these CDOs fell sharply over the past year or so.
That enabled the banks to pry roughly $35 billion in collateral from AIG as a result of those declines and downgrades in AIG's own credit ratings. The banks that have sought and received collateral from AIG include Goldman Sachs Group Inc., Merrill Lynch & Co., UBS AG, Deutsche Bank AG and others.

(Yves here. Note the clearly slanted choice of words, "pry collateral". Huh? These were contractual terms agreed upon by AIG, and other CDS protection writers (ex ones like Ambac who wrote them as insurance contracts rather than swaps) and (not having seen the documents) appear to be standard. A ton of hedge funds and other protection writers also had to cough up a ton of collateral when the credit instruments they guaranteed, such as similarly dodgy CDOs and deteriorating bond issues by Lehman and its ilk, went south. AIG was not treated unfairly nor is it deserving of sympathy, as the turn of phrase implies. )

Back to the article:
Throughout its AIG rescue efforts during the past two months, the government has had the banks in its sights; it made its initial bailout of AIG in part to avoid potential bank losses that might have threatened the broader financial system.
Under the plan announced Monday, the banks will get to keep the collateral they received from AIG, much of which came when the government made funds available to AIG in September. The banks also will sell the CDOs to the new facility at market prices averaging 50 cents on the dollar. The banks that participate will be compensated for the securities' full, or par, value in exchange for allowing AIG to unwind the credit-default swaps it wrote.

"It's like a home run for some of the banks,"
says Carlos Mendez, a senior managing director at ICP Capital, a fixed-income investment firm in New York. "They bought insurance from a company that ran into trouble and still managed to get all, or most, of their money back."...A person familiar with the government's rescue plan says it wasn't specifically designed to benefit individual banks at the expense of U.S. taxpayers and AIG, which will end up bearing the risk of the CDOs. However, officials wanted to give banks sufficient incentives to sell the securities so that AIG could cancel the swaps.

The contract cancellations will free the insurer from additional collateral calls on those swaps, which also have been responsible for billions of dollars in write-downs that AIG has logged in recent quarters. The plan is analogous to an insurer buying a house it provided fire insurance on, negating the need for an insurance policy on the home....

(Yves again. This is utter rubbish. CDS can be cancelled without going through this nonsense. It is called "commuting" the contract. You negotiate and pay a price. See here for an example. And the house illustration serves to demonstrate how roundabout and inefficient this mechanism is.)

Back to the article:
In an interview this week, AIG Chief Executive Edward Liddy said the revised rescue plan "ring-fenced" key problems, including the swaps. It also helps keep these problems from affecting AIG's other businesses, while giving the company more breathing room to sell assets to pay back a large loan from the Fed that is central to the bailout....

(Yves again. This is artful, to put it politely. This deal only applies to $75 billion in insured value of so-called multi-sector COOs. Lest we forget, AIG also entered into CDS to enable European banks to evade statutory minimum capital requirements. I have not independently verified the figure, but have been told those agreements cover $300 billion of risk, and the Journal later also mentions that AIG has insured over $300 billion of assets excluding these CDOs. There are more shoes still to drop.)
Der USA Bären-Thread 198845
Der USA Bären-Thread Ischariot MD
Ischariot MD:

Tja, wawidu,

9
12.11.08 10:02
Dein interessanter Mish-Artikel in 33161

http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2008/...ongly-support.html

ist in der Betrachtung sehr ähnlich dem von Kicky gestern geposteten Barron's Artikel

http://www.ariva.de/...ne_Running_Out_t283343?pnr=4990805#jump4990805
http://online.barrons.com/article/SB122633310980913759.html

Mish betrachtet non-AAA-corp.bonds und die fallenden Renditen am langen Ende (T-bonds), während Barron's mit ansteigenden CDS-Preisen (zeigt auch ansteigende Ausfallwahrscheinlichkeit an) und der aufgesteilten Zinskurve argumentiert.

Blöderweise sind die Schlußfolgerungen völlig diametral:
Mish: "That answer is deflation. We are in it, and have been for some time"  vs.
Barron's: "massive oversupply and inflationary expectations of the longer end"

>>> ich bin weiterhin ziemlich ratlos. Wahrscheinlich trifft das auch auf die o.g. zwei Kommentatoren zu, obwohl sie beide flotte Sprüche ob der Ahnungslosigkeit der Gegenseite draufhaben.
Der USA Bären-Thread Kicky
Kicky:

Lobbyisten wollen alle ein Stück vom Kuchen

6
12.11.08 10:05
Lobbyists Swarm the Treasury for a Helping of the Bailout Pie
www.nytimes.com/2008/11/12/business/...bying.html?ref=business
WASHINGTON — When the government said it would spend $700 billion to rescue the nation’s financial industry, it seemed to be an ocean of money. But after one of the biggest lobbying free-for-alls in memory, it suddenly looks like a dwindling pool.Many new supplicants are lining up for an infusion of capital as billions of dollars are channeled to other beneficiaries like the American International Group, and possibly soon American Express.
Of the initial $350 billion that Congress freed up, out of the $700 billion in bailout money contained in the law that passed last month, the Treasury Department has committed all but $60 billion. The shrinking pie — and the growing uncertainty over who qualifies — has thrown Washington’s legal and lobbying establishment into a mad scramble.

The Treasury Department is under siege by an army of hired guns for banks, savings and loan associations and insurers — as well as for improbable candidates like a Hispanic business group representing plumbing and home-heating specialists. That last group wants the Treasury to hire its members as contractors to take care of houses that the government may end up owning through buying distressed mortgages.

The lobbying frenzy worries many traditional bankers — the original targets of the rescue program — who fear that it could blur, or even undermine, the government’s effort to stabilize the financial system after its worst crisis since the 1930s.

Among the most rattled are community bankers“. By the time they get to the community banks, there may not be enough money left,” said Edward L. Yingling, the president of the American Bankers Association. “The marketplace is looking at this so rapidly that those who have the money first may have some advantage.”

Adding to the frenzy is the possibility that the next Congress and White House could change the rules further......
Der USA Bären-Thread permanent
permanent:

Prognose war korrekt.

5
12.11.08 11:04

http://www.ariva.de/...gen_zum_US_Immobilienmarkt_t264043#jump4999654

Da fragt man sich wieso die Banken dieses nicht erkannt haben und entsprechende Vorkehrungen ausgeblieben sind. Gleiches wird den Gov. Bonds wiederfahren. Und wieder wird es große Adressen treffen die Staatsanleihen als sicheren Hafen ansehen.

Permanent

Der USA Bären-Thread Supermario
Supermario:

Pensionsfonds in Not

10
12.11.08 12:15
New York (Boerse-Go.de) - In den USA haben fast 300 Unternehmen den Kongress um die Aussetzung eines Regelwerks über erforderliche Leistungen für Pensionsfonds ersucht. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg. Demnach würden eine Reihe großer Firmen wegen des Wirtschaftsabschwungs unter den Wertminderungen ihrer für Pensionszahlungen vorgesehenen Vermögenswerten leiden. Um das vom Kongress im Jahr 2006 beschlossene Regelwerk zu erfüllen sei nun für die Konzerne die potenzielle Verpflichtung für Mehrleistungen gegeben. Zu den betroffenen Konzernen sollen unter anderem Pfizer, Boeing, Chrysler LLC, Verizon Communications, Kraft Foods und Cigna zählen.

Im Rahmen eines gemeinsamen Schreibens an den Kongress machen die Konzerne darauf aufmerksam, dass diese zur Aufrechterhaltung ihres Geschäfts dringend Barmittel benötigen. Die vom Kongress gesetzten Regeln zur Erfüllung von Pensionsplänen würden mit enormen konjunkturdämpfenden Aufwendungen einhergehen. Daraus sei zu schließen, dass bei entsprechender Umsetzung eine Abzweigung von Barmitteln vom Posten zur Aufrechterhaltung und Aufstockung des Beschäftigtenstands und der Investitionen geboten ist. Wegen der Wertminderungen ihrer Pensionsanlagen habe sich im laufenden Jahr die Erfüllung der Auflagen deutlich erschwert.

Das Schreiben enthält die Bitte an den Gesetzgeber das im Jahr 2006 beschlossene Regelwerk für ein Jahr auszusetzen. Zur Zeit müssen Firmen bei Nichteinhaltung der Auflagen mit der Verhängung von Strafzahlungen rechnen.
Der USA Bären-Thread Anti Lemming
Anti Lemming:

Filetier-Anleitung

16
12.11.08 12:25

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