Die wehende Flagge der EU.
Montag, 04.12.2023 18:17 von | Aufrufe: 907

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Börsen legen Verschnaufpause ein

Die wehende Flagge der EU. pixabay.com

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Die Anleger an Europas wichtigsten Aktienmärkten sind am Montag auf Tauchstation gegangen. Der EuroStoxx 50 schloss mit einem zarten Minus von 0,08 Prozent bei 4414,95 Punkten, nachdem er am Freitag ein Viermonatshoch erreicht hatte. Der französische Cac 40 verlor 0,18 Prozent auf 7332,59 Zähler. Der britische FTSE 100 gab um 0,22 Prozent auf 7512,96 Punkte nach.

"Die Berichtssaison ist vorbei und hat in Teilen mehr Fragen aufgeworfen als Antworten geliefert. Die kommenden Notenbanksitzungen werden ebenfalls keine handfesten Fakten liefern, sondern lediglich neue Unsicherheiten und Fragen", bemerkte Marktexperte Andreas Lipkow. In diesem Umfeld gelte es, die bereits erzielte Jahresperformance zu sichern und keine neuen Risiken einzugehen, so Lipkow.

Unter den Einzelwerten standen vor allem Roche im Fokus, die um 2,8 Prozent stiegen. Der Pharmakonzern aus der Schweiz steigt mit einer US-Übernahme in den Kampf gegen Fettleibigkeit ein. Für das sich in Privatbesitz befindende US-Unternehmen Carmot Therapeutics zahlt der Basler (Basler Aktie) Konzern 2,7 Milliarden US-Dollar. Zudem können Meilensteinzahlungen von bis zu 400 Millionen Dollar (Dollarkurs) fließen. In der Carmot-Pipeline befinden sich Medikamentenkandidaten, die zur Behandlung von Fettleibigkeit bei Patienten mit und ohne Diabetes eingesetzt werden können.

Rolls-Royce gehörten nach positiven Analystenkommentaren zu den Anlegerfavoriten mit plus 3,3 Prozent. So hob JPMorgan-Analyst David Perry die Aktie auf "Overweight" und verwies darauf, dass der Triebwerksbauer einen viel höheren, als bislang von ihm vermuteten Prozentsatz seiner Kundenvorschüsse für langfristige Dienstleistungsverträge in Gewinne umwandele. Zudem nahm Goldman-Experte Victor Allard die Bewertung der Aktie mit "Buy" wieder auf.

Wolters Kluwer zogen um 2,0 Prozent an. Die Papiere des Medienkonzerns werden vom 18. Dezember jene des Online-Glücksspielanbieters Flutter im EuroStoxx ersetzen. Grund dafür ist, dass Flutter seine Notierung in Dublin beenden und künftig an der New Yorker Börse gelistet sein wird./edh/jha/


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