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New Economy beats old Economy!: Wochenrückblick KW 05-2024 - Märkte im Fokus - Zinssenkungen doch noch in weiter Ferne?!

Sonntag, 04.02.2024 16:42 von Jörg Schulte - Aufrufe: 3153

Die vergangene Woche war gekennzeichnet von einer Mischung aus positiven Entwicklungen aber dennoch Herausforderungen für die globalen Finanzmärkte.

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

während die Hoffnungen auf eine Zinssenkung der Federal Reserve im März nach Jerome Powells Rede und dem monatlichen US-Arbeitsmarktbericht schwinden, verzeichnete die Wall Street insgesamt eine positive Woche. Große Technologieunternehmen wie Meta und Amazon präsentierten sehr gute Quartalszahlen, was die US-Indizes, vor allem die Technologiebörse, zu neuen Höchstständen trieb.

 

Quelle: WallstreetOnline.de

 

Europa hingegen musste leichte Verluste hinnehmen, belastet durch enttäuschende Wirtschaftsdaten und Ergebnisse einiger Großunternehmen.

 

Der März ist nun doch nicht der Monat der ersten Zinssenkung! Wir hatten Sie bereits zeitig darauf vorbereitet!

 

Vielleicht erinnern Sie sich noch, dass wir schon mehrfach an dieser Stelle US-Zinssenkungen im März zu verfrüht gehalten haben, was wir entsprechend auch begründet hatten. Die vergangene Woche bestärkt uns in unserer Meinung, da selbst der Fed-Vorsitzende eine Zinssenkung im März fast explizit ausgeschlossen hat! Vor allem die sehr starken US-Arbeitsmarktzahlen für Januar, die für eine robuste Wirtschaft sprechen, geben derzeit keinen Grund für Zinssenkungen. Schon gar nicht vor dem Hintergrund des Risikos einer wieder anziehenden Inflation.

 

Entsprechend stark sinkt die Zinssenkungs-Wahrscheinlichkeit im März von 70 % vor noch einem Monat auf jetzt 17 %. Infolgedessen wurde auch die Anleiherallye abrupt beendet und trieb die Renditen für zweijährige, fünfjährige und zehnjährige Schulden um 10 bis 20 Basispunkte nach oben.

 

Trotz dieser Entwicklung blieben die US-Aktienmärkte optimistisch, als ob die Anleger davon überzeugt sind, dass für die US-Wirtschaft keinerlei Gefahr besteht, auch wenn der Beginn des Zinssenkungszyklus verschoben wird. In Europa beruhigt sich die Inflation ebenfalls. Die Wachstumszahlen für die wichtigsten europäischen Volkswirtschaften fielen allerdings eher schwach aus, wobei sich Deutschland als der kranke Mann Europas erwies. In China wird weiterhin versucht den Immobiliensektor zu schützen und finanziell unter die Arme zu greifen. Offensichtliche Erfolge bleiben zunächst noch Mangelware.

 

Chinas ‚PMI‘ unter den Erwartungen! Metallpreise aber dennoch stabil!

 

Der chinesische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe lag im Januar mit 49,20 Punkten zwar leicht unter den Markterwartungen, blieb damit aber dennoch im Kontraktionsbereich. Das hält scheinbar auch die Metallpreise stabil, weshalb die Tonne Kupfer in London bei rund 8.400,- USD notiert, während Aluminium im Bereich von 2.200,- USD und Blei bei etwa 2.160,- USD ebenfalls relative Stärke zeigen.

 

Quelle: Onvista.de

 

Gold hielt den Ankündigungen der Fed zwar stand, aber mit Bekanntgabe des US-Arbeitsmarktberichts wurde der Rückwärtsgang eingelegt. Die Fundamentaldaten, die für Gold sprechen, sind nach wie vor stimmig. Laut dem World Gold Council lag die Nachfrage nach dem Edelmetall im vergangenen Jahr auf Rekordhoch. Es sei davon auszugehen, dass die Gier der Zentralbanken nach dem „barbarischen Relikt“ wohl noch länger anhalten werde.

 

Ausblick: Nächste Woche im Fokus - Traditionelle Unternehmen und makroökonomische Daten!

 

In der vergangenen Woche feierten die Marktteilnehmer lieber die guten Quartalszahlen von Amazon und Meta, anstatt sich von den eher schwächeren Leistungen von Apple und Alphabet beeindrucken zu lassen. In der kommenden Woche stehen Berichte von der „Old Economy“ auf der Agenda, darunter McDonald's, Caterpillar, Eli Lilly, Linde, Costco, Walt Disney, Philip Morris und ConocoPhillips in den USA. In Europa öffnen beispielsweise BP, UBS, TotalEnergies, L'Oréal, Adyen und Hermès ihre Bücher.

 

Auf der makroökonomischen Agenda stehen Reden mehrerer US-Notenbanker, beginnend mit Jerome Powell heute. Die Statistiken werden etwas zurückhaltender sein, obwohl die chinesischen Erzeuger- und Verbraucherpreise am Donnerstag im Auge behalten werden sollten.

 

Chesapeake Gold / Collective Mining

Viele Krisenherde und auch noch das Wahljahr in den USA

Anhaltende geopolitische Krisen und mit Zinssenkungen großer Zentralbanken vor Augen sollte sich der Goldpreis gut entwickeln.

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Tin One Resources / Aurania Resources

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The Power of Gold…

Dank geschickter Kombination und Mega-Mineralisierung gleich doppelt profitieren!

Im Einklang mit der „Rekord-Rallye“ der ‚Whistler‘-Bohrresultate steht der enorme „15 %- Goldpreis-Push“ im vergangenen Jahr.

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Endeavour Silver / Discovery Silver

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Laut dem Silver Institute wird für 2024 mit einer globalen Silbernachfrage von 1,2 Milliarden Unzen gerechnet.

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Caledonia Mining / Victoria Gold

Warten auf den Goldpreisschub

Viele Experten rechnen für Mitte des Jahres mit dem Zinssenkungszyklus in den USA. Dann sollte der Goldpreis einen kräftigen Schub bekommen.

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Explosive Kursrakete…

      KUPFERDEFIZIT eskaliert - Preis EXPLODIERT! Auch GOLDPREIS BRICHT AUS! KURSFEUERWERK voraus!

In den kommenden sechs Jahren wird die Nachfrage nach Kupfer um bis zu 70 % ansteigen. Wo diese Mengen herkommen sollen, steht derzeit noch in den Sternen. Und dass, wo das Entwickeln einer Mine bis zu 17 Jahren dauert!

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Sibanye-Stillwater / IsoEnergy

Uran und Gold, Lieblinge der klugen Anleger

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Allzweckwaffe im Aufschwung…

Die wachsende Bedeutung des Silbers bei den erneuerbaren Energien! Der Glanz einer vielversprechenden Zukunft!

Die Zukunft strahlt silbern! Marktbeobachter und Experten prophezeien einen stetig steigenden Bedarf an Silber, und das sogar für die kommenden Jahrzehnte!

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Gold Royalty / Osisko Gold Royalties

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Skeena Resources / Revival Gold

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Renaissance läuft…

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Viele Grüße und ein glückliches Händchen beim Handeln,

Ihr

Jörg Schulte

 

 

Bildquellen: die jeweiligen Unternehmen, Onvista.de, WallstreetOnline.de, stock.adobe.com, Intro Bild: stock.adobe.com, Quellen: Marketscreener.com und eigener Research

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