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Ist langsam Vorsicht geboten?: Wochenrückblick KW 13-2024 – Prall gefüllte Osternester!

Sonntag, 31.03.2024 11:18 von Jörg Schulte - Aufrufe: 3091

Die Märkte weigern sich noch zu fallen! Das erste Quartal 2024 endet somit mit oder nahe ihrer Höchststände. Derweil setzen die meisten Händler weiterhin auf eine ‚Juni-Zinssenkung‘ in den USA.

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

vor dem langen Osterwochenende und der Veröffentlichung der anstehenden US-Inflationsdaten herrscht weitestgehend Ruhe. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Volatilität jederzeit wieder aufkeimen kann und wird. Noch allerdings scheinen die Finanzmärkte ihren Aufwärtstrend fortsetzen zu wollen. Fond-Manager, die bereits genug damit zu kämpfen haben mit dem Benchmark mitzuhalten, treffen zum Quartalsende-Anpassungen, was dazu beiträgt, die Märkte zu stützen. Allerdings scheinen sich die US-Indizes von den Europäischen abzukoppeln.

 

Quelle: WallstreetOnline.de

 

Im Tech Bereich mahnen zudem erste Manager-Aktienverkäufe zur Vorsicht. Am morgigen Montag werden wir im amerikanischen Handel die Auswirkungen der am Freitag veröffentlichten Konsumausgaben sehen, da am Karfreitag auch in Amerika kein Handel stattfand. Ökonomen prognostizieren ein Wachstum von +0,3 % im Februar, nach +0,4 % im Januar.

Während die Aktienmärkte bei uns am morgigen Ostermontag weiterhin geschlossen bleiben, werden Anleihen wieder gehandelt. Ihre Reaktion auf die Konsumausgaben der Amerikaner wird interessant und könnte den Ton für die Aktienmärkte angeben. Ein stärker als erwarteter ‚PCE‘ sollte sich in höheren Renditen niederschlagen, was wiederum auf die Aktien drücken könnte. Interessant wird auch sein, ob der Widerstand der US-10-jährigen Anleihen bei 4,35 % halten wird. Ein Überschreiten dieser Schwelle würde an den Börsen wahrscheinlich negativ gesehen werden.

Bei den Industriemetallen läuft nach den jüngsten Anstiegen zumindest bei Kupfer und Aluminium noch eine Seitwärtsbewegung, im Bereich von 8.690,- USD bzw. 2.238,- USD. Zink und Blei tendierten vergangene Woche etwas schwächer und notieren im Bereich von 2.365,- bzw. 1.907,- USD. Bis zur Veröffentlichung der chinesische Herstellungs-PMI am 01. April bleibt die Rohstoff-Nachrichtenlage mau.

 

Quelle: Tradingeconomics.com

 

Bei den Edelmetallen, allen voran Gold, ist die Stimmung weiterhin gut, so dass sogar fast 40,- USD über der Marke von 2.200,- USD pro Unze notiert.

 

Quelle: Onvista.de

 

Der Nachzügler Silber sollte auch sehr bald anspringen und durchstarten!

 

Fazit und Ausblick:

An Ostern legen die Finanzmärkte oft eine kleine Pause ein, aufgrund der unterschiedlichen „Handelsaussetzungen“ der weltweiten Märkte. An der Wall Street wird am Montag schon wieder gehandelt, während in Frankreich, Deutschland und Großbritannien noch kein Handel stattfindet.

Auf wirtschaftlicher Ebene werden alle Augen auf den sehnlich erwarteten monatlichen Arbeitsmarktbericht der USA am Freitag, den 5. April, gerichtet sein. In Europa liegt der Fokus auf Deutschland, wo am Dienstag die erste Inflationsschätzung für März vorlegt wird, bevor dies die Eurozone am Mittwoch tut. Diese Daten werden den Wirtschaftswissenschaftlern Anlass zum Nachdenken geben, die die potenzielle Entwicklung der EZB-Zinsen genau beobachten.

Es bleibt also weiterhin spannend. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf den Rohstoffbereich legen, wo sich unserer Meinung nach große Chancen auftun. Interessante Informationen dazu finden Sie in unserem folgenden Wochenrückblick.

 

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Viele Grüße und ein glückliches Händchen beim Handeln,

Ihr

Jörg Schulte

 

 

 

 

Quellen: Ariva.de, Bernecker.info, eigener Research, Bildquellen: die jeweiligen Unternehmen, tradingeconomics.com, WallstreetOnline.de, stock.adobe.com, Intro Bild: stock.adobe.com,

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