Frankfurter Innenstadt und Skyline (Symbolbild).
Dienstag, 16.04.2024 09:25 von | Aufrufe: 554

Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax gibt deutlich nach - Unsicherheit nimmt zu

Frankfurter Innenstadt und Skyline (Symbolbild). © nantonov / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Erholungsversuch des Dax zum Wochenstart ist gescheitert. Am Dienstag folgten auf die moderaten Vortagesgewinne deutliche Verluste. Die Unsicherheit an den Börsen ist laut Thomas Altmann, Portfoliomanager bei QC Partners, so hoch wie lange nicht mehr. Dabei sei der Leitindex weiter im Korrekturmodus und folge nun, wie bereits die Aktienmärkte in Asien, der US-Börsenschwäche. Wall Street und Nasdaq hatten nach dem Xetra-Schluss nochmals deutlich nach unten gedreht. Zum einen beunruhigt das Thema Zinsen die Anleger, zum anderen die sich zuspitzende Situation im Nahen Osten.

Zum Handelsstart büßte der Dax 1,35 Prozent auf 17 783,18 Punkte ein. Der MDax verlor 1,32 Prozent auf 26 098,73 Zähler und der EuroStoxx 50 , der Leitindex der Euroregion, sank um 1,39 Prozent auf 4915,42 Punkte.

Auf seinem Erholungspfad am Vortag hatte das deutsche Börsenbarometer zeitweise die 21-Tage-Linie für den kurzfristigen Trend übersprungen und war in Richtung 18 200 Punkte geklettert. Im Verlauf gab er aber einen Großteil seiner Gewinne wieder ab, weshalb Chef-Marktanalyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets warnt: "Solange es dem Dax nicht gelingt, die Schlüsselunterstützung bei 18 200 Punkten zurückzuerobern, bleibt er im Korrekturmodus." Bei einer weiteren Eintrübung der Nachrichtenlage sei sogar ein Fall bis auf 17 700 und anschließend 17 000 Punkte denkbar.

Angesichts starker US-Wirtschaftsdaten wie dem Arbeitsmarktbericht oder den Einzelhandelsumsätzen sowie der hartnäckigen Inflation stellen sich vermehrt Anleger die Frage, ob es in diesem Jahr überhaupt eine Zinssenkung in der weltgrößten Volkswirtschaft geben wird. Nun hat auch noch Notenbank-Vertreterin Mary Daly betont, dass die Fed mit Senkungen keine Eile habe und es in der Inflationsbekämpfung noch eine Menge zu tun gebe. Zudem schwebt über dem Markt die dunkle Wolke der Nahost-Eskalation vom Wochenende./ck/jha/


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