Wacker Neuson mit deutlichem Umsatz- und Ergebniswachstum

Dienstag, 26.03.2024 12:18 von Nebenwerte-Magazin.com - Aufrufe: 253

Die Wacker Neuson Group ist im Geschäftsjahr 2023 erneut deutlich gewachsen und hat gleichzeitig an Profitabilität zugelegt. Trotz eines im Jahresverlauf zunehmend schwächer werdenden Wirtschaftsumfelds, das mehr und mehr Herausforderungen entwickelte, blickt die Wacker Neuson Group auf ein Jahr zurück,

in dem sie profitabel wachsen und die zuletzt kommunizierten Ziele erreichen konnte. Der Umsatz stieg kräftig um 17,9 Prozent auf 2.654,9 Mio. Euro (2022: 2.252,4 Mio Euro), während das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) überproportional um 35,4 Prozent auf 273,2 Mio. Euro (2022: 201,8 Mio Euro) wuchs. Die EBIT-Marge lag mit 10,3 Prozent über dem Vorjahr (2022: 9,0 Prozent). Damit bleibt die Wacker Neuson Group mit ihrer Strategie 2030 weiterhin dynamisch auf Kurs. Die Umsetzung entlang von zehn strategischen Hebeln soll langfristig zu einem Umsatz von 4 Mrd. Euro und einer EBIT-Marge von über 11 Prozent führen.

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„Das Geschäftsjahr 2023 begann mit dynamischem Wachstum, das im zweiten Halbjahr zunehmend von rezessiven Tendenzen in vielen Bereichen der Wirtschaft abgelöst wurde. Einmal mehr haben unsere globalen Teams in diesem Umfeld unter Beweis gestellt, dass unsere erfahrenen und motivierten Mitarbeitenden außerordentliche Ergebnisse für die Wacker Neuson Group erreichen können. Und das in dem Jahr, in dem wir 175 Jahre Unternehmensgeschichte feiern durften. Eine solide Basis, die uns auch langfristig mit unserer Strategie 2030 auf Kurs halten wird. Auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenparameter zum Jahresanfang 2024 sehr unsicher sind, fühlen wir uns gut gerüstet. Wir werden das Jahr nutzen, um Strukturen und Flexibilität weiter zu verbessern, Effizienz zu steigern und um gezielt den nächsten Wachstumsschritt vorzubereiten“, erklärt Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender und CEO der Wacker Neuson Group.

 Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung

Die Wacker Neuson Group setzt auf eine attraktive Aktionärsvergütung mit dem Ziel, die Anteilseigner kontinuierlich und angemessen am Gewinn des Konzerns zu beteiligen. Die Dividendenpolitik des Konzerns sieht eine Ausschüttung je Aktie von 40 bis 60 Prozent des Ergebnisses je Aktie vor. Vorstand und Aufsichtsrat werden daher auf der am 15. Mai 2024 stattfindenden Hauptversammlung eine Ausschüttung von 1,15 Euro (2022: 1,00 Euro) je dividendenberechtigter Aktie vorschlagen, was rund 42,1 Prozent (2022: 47,6 Prozent) des Ergebnisses je Aktie und einer attraktiven Dividendenrendite von 6,3 Prozent bezogen auf den Jahresschlusskurs 2023 entspricht (2022: 6,1 Prozent).

Ergebnisse des Geschäftsjahres 2023 im Detail
  • Zweistelliges Wachstum – Entwicklung Umsatz nach Regionen: der Umsatz in der Region Europa (EMEA) erhöhte sich um 18,3 Prozent auf 2.022,4 Mio. Euro (2022: 1.709,9 Mio Euro). Zu den wichtigsten Umsatztreibern zählten neben dem Heimatmarkt Deutschland auch die großen Baumaschinenmärkte Frankreich und die Schweiz. Produktseitig zeigte sich das vergleichsweise konjunkturunabhängige Geschäft mit Kompaktmaschinen für die Landwirtschaft der beiden Marken Kramer und Weidemann über weite Teile des Jahres 2023 sehr positiv. Der Anteil der Region EMEA am Gesamtumsatz erhöhte sich leicht auf 76,2 Prozent (2022: 75,9 Prozent) und festigte somit seine Stellung als Hauptabsatzmarkt. Der Umsatz in der Region Amerikas legte im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls erneut prozentual zweistellig zu mit einem Anstieg um 21,2 Prozent auf 556,5 Mio. Euro (2022: 459,1 Mio Euro). Insbesondere die Einzelmärkte USA und Kanada prägten das Wachstum in der Region Amerikas durch eine überaus starke Nachfrage über sämtliche Vertriebskanäle hinweg. Der Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich abermals und stieg auf 21,0 Prozent (2022: 20,4 Prozent). In der Region Asien-Pazifik war der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 mit 76,0 Mio. Euro um 8,9 Prozent rückläufig (2022: 83,4 Mio Euro). Zwar sorgte Australien erneut für ein Umsatzwachstum in dieser Region, konnte aber den Umsatzrückgang in den anderen Märkten, allen voran in China, nicht kompensieren. Insgesamt stand die Region damit für 2,9 Prozent des Gesamtumsatzes im Konzern (2022: 3,7 Prozent).
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