Eine Frau übergibt einen Scheck. (Symbolbild)
Freitag, 08.12.2023 10:34 von | Aufrufe: 195

Verhandlungen um Einkommen im öffentlichen Dienst gehen weiter

Eine Frau übergibt einen Scheck. (Symbolbild) © AndreyPopov / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

POTSDAM (dpa-AFX) - Gewerkschaften und Arbeitgeber haben ihre Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder fortgesetzt. Dazu kamen am Freitag in Potsdam die Spitzen von Verdi und Beamtenbund dbb mit den Verhandlungsführern der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zusammen. Zum Auftakt der aktuellen dritten Verhandlungsrunde am Vortag hatten beide Seiten ihre Bereitschaft für einen Abschluss erklärt.

Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen erfuhr, hatten die Länder verschiedene Angebote zu den einzelnen Gewerkschaftsforderungen gemacht. Allerdings seien noch intensive Gespräche nötig, hieß es. Ob es in Potsdam tatsächlich zu einem Durchbruch kommt, war deshalb noch unklar. Als wahrscheinlich galt, dass sich die Verhandlungen bis in den Samstag ziehen.

Verhandelt wird um das Einkommen von rund eine Million Tarifbeschäftigten der Länder. Bereits in den vergangenen Wochen hatten die Beschäftigten von Hochschulen, Unikliniken und anderen Ländereinrichtungen mit Warnstreiks auf ihre Belange aufmerksam gemacht. Im Fall eines Scheiterns der Verhandlungen in Potsdam werden weitere Ausstände erwartet. Die Gewerkschaften fordern 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr, mehr Geld für die Beschäftigten in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen sowie Tariflohn für studentische Beschäftigte.

Auch der aktuelle Warnstreik bei der Bahn spielt in Potsdam eine Rolle. Am Mittag wollte der Chef der Lokführer-Gewerkschaft GDL, Claus Weselsky, am Verhandlungsort in Potsdam bei einer Kundgebung sprechen. "In beiden Tarifrunden geht es um Wertschätzung für die geleistete Arbeit der Kolleginnen und Kollegen, um die Mitarbeiterbindung und -gewinnung sowie um die Sicherung und Stärkung der öffentlichen Infrastruktur", heißt es dazu in einer Mitteilung des dbb. Die GDL ist Mitglied im Dachverband dbb. Im Tarifstreit der GDL mit der Bahn legen die Lokführer seit Donnerstagabend mit einem bundesweiten Warnstreik weite Teile des Bahnverkehrs in Deutschland lahm./bw/DP/nas


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