Präsident Joe Biden mit Barack Obama
Mittwoch, 28.02.2024 20:49 von | Aufrufe: 421

US-Präsidentensohn Hunter Biden erscheint für Aussage im Kongress

Präsident Joe Biden mit Barack Obama ©pixabay.com

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsidentensohn Hunter Biden ist im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen seinen Vater Joe Biden zu einer Befragung hinter verschlossenen Türen im Kongress erschienen. Hunter Biden beantworte am Mittwoch vor der Anhörung keine Fragen der Presse. Aus einer Eröffnungsrede, die US-Medien vorliegt, geht hervor, dass der 54-Jährige in der Anhörung des Kontroll- sowie des Justizausschusses erneut betont habe, dass sein Vater keine Rolle bei seinen Geschäften gespielt habe. "Ich habe meinen Vater nicht in meine Geschäfte verwickelt", heißt es in dem Text. "Nicht während meiner Tätigkeit als Anwalt, nicht bei meinen Investitionen oder Transaktionen im In- und Ausland, nicht als Vorstandsmitglied und nicht als Künstler."

Hunter Biden hatte sich der Vorladung zu der Befragung zunächst widersetzt. Er argumentierte, dass seine Aussage hinter verschlossenen Türen von den Republikanern selektiv wiedergegeben und manipuliert werden könnte. Er bestand deshalb darauf, nur öffentlich auszusagen. Mehrere Ausschussmitglieder wollten ihn wegen Missachtung des Kongresses vor Gericht bringen. Schließlich stimmte er einer Anhörung zu. Die Geschäfte von Hunter Biden, der sich unter anderem wegen möglicher Steuerdelikte vor Gericht verantworten muss, werden immer wieder mit seinem Vater in Verbindung gebracht.

Die Republikaner im Repräsentantenhaus treiben Ermittlungen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen Joe Biden voran. Sie werfen dem demokratischen Präsidenten vor, sein öffentliches Amt zum finanziellen Vorteil seiner Familie missbraucht zu haben. Eindeutige Beweise für ein schweres Fehlverhalten haben sie bislang aber nicht vorgelegt. Ob nach Ermittlungen am Ende tatsächlich ein Amtsenthebungsverfahren stehen könnte, ist fraglich. Joe Biden will bei der US-Wahl im November für eine zweite Amtszeit antreten./nau/DP/he


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