Der britische Premierminister Rishi Sunak spricht das erste Mal in der Downing Street. 25.20.2022
Dienstag, 23.04.2024 13:41 von | Aufrufe: 167

Sunak fordert mehr Investitionen in Europas Sicherheit

Der britische Premierminister Rishi Sunak spricht das erste Mal in der Downing Street. 25.20.2022 ©Number 10 https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/

WARSCHAU (dpa-AFX) - Der britische Premierminister Rishi Sunak hat die europäischen Staaten zu stärkerer Unterstützung für die Ukraine aufgefordert. Es sei wichtig, dass die Europäer in ihre eigene Sicherheit investieren, sagte Sunak am Dienstag britischen Medien zufolge auf dem Weg zu einem Besuch in Polen.

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine habe sich bisher als Fehlschlag für Russland erwiesen, sagte der Regierungschef. "Grundsätzlich befinden wir uns in einer Situation, in der die Verteidigungsausgaben in ganz Europa steigen, der Westen geeint ist und die Nato zwei neue Mitglieder hat." Allerdings sei es wichtig, dass die Ukraine weiterhin unterstützt werde, sagte Sunak.

Er betonte, Großbritannien habe stets eine Vorreiterrolle übernommen und als erstes Land der Ukraine Kampfpanzer und Marschflugkörper mit größerer Reichweite geliefert sowie als erstes ukrainische Soldaten und Piloten ausgebildet. In der Nacht zum Dienstag hatte Sunak das bisher größte britische Militärpaket für die Ukraine mit Dutzenden Booten, Hunderten Fahrzeugen und 1600 Raketen angekündigt.

In einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj habe er über die Bereitstellung von Flugabwehr und Raketen mit größerer Reichweite gesprochen. Mit Blick auf deutsche Forderungen, der Ukraine weitere Waffen zur Abwehr russische Luftangriffe zu liefern, sagte Sunak: "Ich stimme zu, dass die Flugabwehr einer der kritischen Bereiche ist, in denen die Ukraine Unterstützung braucht." Großbritannien habe seit Beginn des russischen Angriffskrieges vor gut zwei Jahren die Ukraine auch in diesem Bereich unterstützt.

In Warschau wollte sich Sunak mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk und Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg treffen. Anschließend reist er nach Berlin zu Bundeskanzler Olaf Scholz weiter./bvi/DP/ngu


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