Geschäftsleute in der Besprechung (Symbolbild).
Donnerstag, 29.02.2024 10:40 von | Aufrufe: 264

Rekordgewinn für DZ Bank 2023

Geschäftsleute in der Besprechung (Symbolbild). © NicoElNino / iStock / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de/

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die DZ-Bank-Gruppe hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn erzielt. Mit fast 3,2 Milliarden Euro vor Steuern und gut 2,23 Milliarden Euro nach Steuern übertraf das genossenschaftliche Spitzeninstitut die bisherigen Bestmarken aus dem Jahr 2021. Die am Donnerstag vorgelegten vorläufigen Zahlen fielen damit deutlich besser aus als vom Vorstand nach einem Rekordgewinn im ersten Halbjahr prognostiziert.

In einem von geopolitischen Konflikten und einer schwachen Weltkonjunktur geprägten Umfeld hätten sich die Kapitalmärkte insgesamt günstig entwickelt, bilanzierte Co-Chef Cornelius Riese in Frankfurt: "Dies gab uns als Kapitalsammelstelle in besonderem Maße Rückenwind." Riese hatte Ende August für das Gesamtjahr ein Vorsteuerergebnis jenseits von 2,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Nun kletterte der Vorsteuergewinn zum Vorjahr um fast 42 Prozent, der Überschuss legte um 66,6 Prozent zu.

Wie andere Finanzkonzerne profitiert auch die DZ-Bank-Gruppe von den gestiegenen Zinsen: Der Zinsüberschuss lag mit gut 4,33 Milliarden Euro um fast ein Drittel (30,4 Prozent) über dem Vorjahresniveau. Für Auftrieb sorgte zudem die Trendwende bei der zur Gruppe gehörenden R+V Versicherung im Zuge der Erholung der Kapitalmärkte.

Im Gesamtjahr 2022 waren rote Zahlen der R+V maßgeblich verantwortlich für den damaligen Gewinneinbruch der DZ-Bank-Gruppe. Bei dem Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden schlug der rasante Zinsanstieg seinerzeit negativ zu Buche.

Mit Blick auf das laufende Jahr äußerte sich Riese zuversichtlich: "Zu Beginn des neuen Jahres stellen wir ein erfreulich reges Kundengeschäft etwa bei der Begleitung von Neuemissionen fest. Wir sehen zudem weitere Wachstumschancen und wollen unsere Marktpräsenz in allen Geschäftsfeldern ausweiten." Die Erwartungen für den nachhaltigen Vorsteuergewinn setzte der Vorstand auf eine Spanne von 2,0 Milliarden Euro bis 2,5 Milliarden Euro nach oben./ben/DP/men


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