Bulle vor dem Eingang der Frankfurter Börse.
Freitag, 09.03.2018 11:02 von | Aufrufe: 3780

Lufthansa, Siemens und Co.: Die Kaufempfehlungen der Woche aus dem Dax

Bulle vor dem Eingang der Frankfurter Börse. - © Nikada / iStock Unreleased / Getty Images Plus / Getty Images www.gettyimages.de

Lufthansa

Die US-Bank Citigroup hat die Lufthansa-Aktie mit einer Einstufung auf „Buy“ und einem Kursziel von 35 Euro in ihre Bewertung aufgenommen. Analyst James Ainley empfehle beim derzeit turbulenten europäischen Luftverkehrsmarkt den Vorzug von Billigflieger-Aktien gegenüber Aktien von Netzwerk-Fluggesellschaften, wie er in einer Branchenstudie vom Mittwoch schrieb. Zu seinen bevorzugten Sektorwerten gehöre neben Ryanair aber auch die Lufthansa. Das kurzfristige Wachstumspotenzial sei nach Ansicht von Ainley noch nicht vollständig im aktuellen Kursniveau eingepreist. Die Kaufempfehlung der Citigroup verlieh der Aktie nach Bekanntwerden am Mittwoch ordentlich Aufwind. Zur Analyse

Siemens

Die NordLB hat die Aktie von Siemens nach den Ende vergangener Woche bekanntgewordenen Details zum Healthineers-Börsengang und der dafür gesunkenen Bewertung von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft. Das Kursziel beließ die Bank auf 125 Euro. Die Unternehmensbewertung der Healthineers-Sparte von Siemens liegt mit 26 bis 31 Milliarden Euro unter den Erwartungen von Analysten mit bis zu 40 Milliarden Euro, wie Analyst Wolfgang Donie in einer Studie vom Montag schrieb. Schuld daran seien das recht niedrige Platzierungsvolumen und die aktuell schwankungsanfällige Marktsituation. Dennoch böte sich für Siemens die Möglichkeit, sich nach einem erfolgreichen Start auf dem Börsenparkett von weiteren Anteilen zu trennen. Siemens hofft auf einen Erlös von rund fünf Milliarden Euro, sollten alle 150 Millionen angebotenen Healtineers-Aktien verkauft werden. Zur Analyse

Deutsche Telekom

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Deutsche Telekom nach den letzten Kursverlusten von „Equal-weight“ auf „Overweight“ hochgestuft und das Kursziel dabei auf 16,50 Euro belassen, wie Analyst Emmet Kelly in einer Studie vom Dienstag schrieb. Mit einem Verlust von rund zwölf Prozent seit Ende 2017 ist die Deutsche Telekom-Aktie derzeit einer der schwächsten Werte im Dax. Der Börsenwert schrumpfte seit dem Mehrjahreshoch von mehr als 18 Euro im Frühjahr vergangenen Jahres um mehr als ein Viertel auf 62 Milliarden Euro zusammen. Die Deutsche Telekom konnte mit ihren im Februar veröffentlichten Geschäftszahlen zuletzt nicht überzeugen und überraschte Anleger zudem mit stärker als erwartet steigenden Investitionen. Zur Analyse

Adidas

Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Adidas-Aktie von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft und auch das Kursziel von 195 auf 240 Euro angehoben. Auf den Konzern komme nach einer Phase starken Umsatzwachstums nun eine Periode höherer Profitabilität zu, wie Analystin Sophie Park in einer am Donnerstag vorliegenden Studie schrieb. Es liege ein gutes Margenpotenzial vor, das aber vom Markt unterschätzt werde, hieß es weiter. Für 2018 und 2019 rechne Park mit einem Gewinnwachstum zwischen 20 und 26 Prozent. Auch für die Aktie sehe es nach Ansicht der Analystin gut aus: Hier sei ein Aufwärtspotenzial von 35 Prozent möglich. Zuletzt äußerte sich Adidas-Chef Kasper Rorsted Ende Februar äußerst optimistisch über die Geschäftsentwicklung des Sportartikelkonzerns. Zur Analyse

ProSiebenSat.1

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat ihr Kursziel für die Aktie von ProSiebenSat.1 von 34 auf 37 Euro angehoben und ihre Einstufung dabei auf „Buy“ belassen. Der jüngste Leerverkäufer-Angriff auf die Aktie vernachlässige die Entwicklung des Mittelzuflusses des Medienkonzerns, wie Analyst Pierre Gröning in einer Studie vom Donnerstag schrieb. Es war eine turbulente Woche für den Konzern: Zunächst wurde Anfang der Woche bekannt, dass ProSiebenSat.1 in Kürze seinen Platz im Dax räumen muss und am Dienstag wurde die Aktie dann das Opfer einer Short-Attacke. Vorwürfe des selbst ernannten Research-Hauses Viceroy über angeblich unlautere Bilanzierungspraktiken setzten die Aktie stark unter Druck. Der Konzern wies die Anschuldigungen jedoch vehement zurück. Zur Analyse


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