Dienstag, 09.08.2022 17:33 von dpa-AFX | Aufrufe: 675

Ölpreise legen zu - Durch Druschba-Pipeline fließt kein Öl mehr

Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach anfänglichen Verlusten zugelegt. Marktbeobachter begründeten die Preisentwicklung mit Meldungen, dass die Lieferung von russischem Öl (Rohöl) über den Südstrang der Pipeline Druschba (Freundschaft) nach Ungarn eingestellt worden sei.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordsee-Sorte Brent stieg auf 97,54 US-Dollar. Das waren 89 Cent mehr als am Vortag. Im späten europäischen Vormittagshandel war der Brent-Preis noch auf 94,90 Dollar (Dollarkurs) gefallen. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 58 Cent auf 91,34 Dollar zu.

Der Transit von russischem Öl nach Ungarn wurde nach Angaben aus Moskau gestoppt. Der russische Pipeline-Monopolist Transneft machte für den Lieferstopp die Ukraine verantwortlich: "Tatsächlich hat (das ukrainische Unternehmen) Ukrtransnafta das Durchpumpen von Öl nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei über den Südstrang der Pipeline Druschba am 4. August um 6.10 Uhr morgens vollständig gestoppt", gab Transneft laut staatlicher russischer Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Dienstag bekannt. Von ukrainischer Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

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