Digitale Währungen mischen die Finanzwelt auf. (Symbolbild)
Dienstag, 22.02.2022 08:31 von wallstreet:online Zentralredaktion | Aufrufe: 3338

Krypto-Zertifikate: Faszination Cyberwährung: Jetzt über Smartbroker handeln

Digitale Währungen mischen die Finanzwelt auf. (Symbolbild) © LEEDDONG / iStock / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de/

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Bitcoin, Ethereum, Cardano oder Solana: Kryptowährungen revolutionieren unser Verständnis von Geld. Smartbroker-Kunden können jetzt über Krypto-Zertifikate in diese spannende Welt einsteigen.

Satoshi Nakamoto: Niemand weiß, ob sich hinter diesem Pseudonym ein Mann, eine Frau oder eine ganze Personengruppe verbirgt. Doch Nakamoto hat 2008 etwas Revolutionäres geschaffen – den Bitcoin, die erste Währung, die ohne Banken und Währungshüter auskommt und digital über tausende zusammengeschaltete Rechner erzeugt wird. Diese dezentral organisierte Datenbank ist die sogenannte Blockchain, quasi ein Kassenbuch.

Jede der mittlerweile vielzähligen Kryptowährungen verfügt über ein solches verschlüsseltes Netzwerk. Beim Bitcoin beispielsweise synchronisieren sich die Rechenknoten alle zehn Minuten, wodurch neue Coins entstehen und vom jeweiligen Miner verkauft werden können, erklärt zum Beispiel Professor Philipp Sandner in der Aktienlust Börsenshow im vergangenen Dezember.

Begrenzte Verfügbarkeit weckt Begehrlichkeiten

Was den Bitcoin zudem auszeichnet, ist seine begrenzte Verfügbarkeit. Während der digitale Speicherplatz im Internet im Prinzip unendlich ist, ist die Menge an möglichen Bitcoins auf 21 Millionen Tokens limitiert. Bislang, so Sandner, der das Blockchain Center der Frankfurt School of Finance & Management leitet, sind davon etwa 18,8 Millionen Bitcoin geschürft worden. Es verbleiben also nur noch um die zehn Prozent. Das macht den Cyberdollar wiederum natürlichen Rohstoffen wie etwa Gold nicht unähnlich. Auch hier ist die verfügbare Menge begrenzt – was die Nachfrage und somit auch den Preis treibt.

Kryptowährungen sind nichts für schwache Nerven

Verfolgt man die Kurse von Bitcoin & Co., fällt die starke Schwankungsbreite auf. Während die Kurse gerade noch durch die Decke gehen, droht schon der nächste zwischenzeitliche Absturz. Viele, insbesondere technikbegeisterte, Anleger schätzen gerade diesen Nervenkitzel und betrachten ihre Krypto-Investments als Herausforderung, als Wette oder auch als Hype, bei dem man jetzt einfach dabei sein will. Kryptowährungen gelten als zukunftsweisend. War das Thema noch vor ein paar Jahren vorzugsweise Nerds und Insidern vorbehalten, bieten jetzt immer mehr Unternehmen Zugangsmöglichkeiten.

Die digitale Brieftasche – und die Alternative im eigenen Depot

Um Kryptowährungen zu senden oder zu empfangen, benötigt man eine sogenannte Wallet. Gehandelt werden die Cyberdollars zum Beispiel an speziellen Kryptobörsen. Doch es geht auch einfacher, über Krypto-Zertifikate. Diese auch als Exchange Traded Products (ETPs) bekannten Papiere zeichnen den Kursverlauf der zugrunde gelegten Kryptowährung so genau wie möglich nach und bieten damit die Möglichkeit, am Wertsteigerungspotenzial teilzuhaben, ohne eine extra Wallet eröffnen zu müssen.


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Verwahrt werden die ETPs nämlich ganz normal im Depot. Anleger müssen lediglich einen Nachweis über die sogenannte Termingeschäftsfähigkeit erbringen. Bei Smartbroker gibt es das entsprechende Formular zum Download. Danach ist der Weg frei zu Krypto-Zertifikaten von Morgan Stanley, Vontobel, HSBC und UBS im Direkthandel oder über die Börsenplätze gettex, XETRA oder die Börse Stuttgart.

Krypto-Zertifikate bei Smartbroker

Zu den bei Smartbroker verfügbaren ETPs zählen zum Beispiel BTCetc Bitcoin Exchange Traded Crypto (WKN: A27Z30), Amun Ltd 2019-open end on Ethereum Underlying Tracker (WKN: A2T68Z), Amun Ltd 2019-open end on Bitcoin Underlying Tracker (WKN: A2T64E), Amun Ltd 2018-open end on Amun CryptoBkt USD Underlying Tracker (WKN: A2TT3D), VanEck Vectors Ethereum ETN (WKN: A3GPSP) oder das VanEck Vectors Bitcoin ETN (WKN: A28M8D).

Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Smartbroker-Depot können diese Zertifikate gemeinsam mit anderen bereits vorhandenen Wertpapieren wie Aktien oder ETFs verwahrt werden, man braucht kein extra Konto oder eine Wallet. Statt direkt Coins zu kaufen, sind Krypto-Zertifikate daher eine Alternative für Anleger, die sich an das Thema herantasten möchten – wenn man die mitunter starken Ausschläge der Kryptokurse aushält. Kann man sich mit einer großen Portion Volatilität aber arrangieren und setzt nicht alles auf eine Karte, können ETPs eine spannende und moderne Ergänzung im breit gestreuten Depot sein.

Autorin: KS, Redaktion Fondsdiscount.de

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