Mittwoch, 29.05.2024 17:05 von | Aufrufe: 125

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 29.05.2024 - 17.00 Uhr

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ROUNDUP 2: Inflation erstmals in diesem Jahr wieder gestiegen

WIESBADEN - Das Leben in Deutschland hat sich im Mai wieder stärker verteuert. Zum ersten Mal in diesem Jahr gewann die Inflation wieder an Tempo. Die Verbraucherpreise lagen um 2,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden anhand vorläufiger Daten mitteilte. Der Rückgang der Inflation war bereits im April bei einer Rate von 2,2 Prozent ins Stocken geraten. Manche Volkswirte halten das Inflationsproblem noch nicht für gelöst.

Italien: Verbraucher werden optimistischer - Unternehmen weniger zuversichtlich

ROM - In Italien hat sich die Stimmung der Verbraucher im April überraschend deutlich aufgehellt. So stieg die Verbraucherstimmung um 1,2 Punkte auf 96,4 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Mittwoch in Rom mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg auf 96 Punkte erwartet.

Eurozone: Geldmenge wächst so schnell wie seit einem Jahr nicht mehr

FRANKFURT - Die Geldmenge im Euroraum ist im April so schnell gewachsen wie seit einem Jahr nicht mehr. Die breit gefasste Geldmenge M3 stieg im April zum Vorjahresmonat um 1,3 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Bankanalysten hatten im Schnitt mit der Entwicklung gerechnet.

ROUNDUP: Reallöhne im ersten Quartal in Deutschland stark gestiegen

WIESBADEN - Kräftige Tarifsteigerungen und Inflationsausgleichsprämien haben im ersten Quartal dieses Jahres die Bruttoeinkommen der Beschäftigten in Deutschland deutlich erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legten die Nominallöhne um 6,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete. Da gleichzeitig die Verbraucherpreise nur um 2,5 Prozent kletterten, ergab sich ein Anstieg der Reallöhne um 3,8 Prozent. Das war der höchste Anstieg seit Einführung der Statistik im Jahr 2008.

ROUNDUP: Rentenpaket auf dem Weg - Ampel ringt um weitere Reformschritte


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BERLIN - Nach monatelangem Ringen hat das Bundeskabinett das zweite Rentenpaket der Ampel-Koalition auf den Weg gebracht. Die Ministerrunde machte am Mittwoch den Weg für die Pläne von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Finanzminister Christian Lindner (FDP) frei. Damit sollen die Renten auch künftig mit den Löhnen in Deutschland steigen. Das Rentenniveau soll dafür bei 48 Prozent fixiert werden. Zudem soll ein Generationenkapital aus Bundesmitteln am Aktienmarkt angelegt werden. Aus dessen Zinserträgen soll der künftige Beitragsanstieg abgebremst werden.

Schweden sichert Ukraine bisher größtes Militärhilfspaket zu

STOCKHOLM - Schweden hat der Ukraine ihr bisher größtes Militärhilfspaket von 13,3 Milliarden schwedischen Kronen (rund 1,16 Milliarden Euro) zugesagt. Damit soll insbesondere die gesamte Luftverteidigung der Ukraine gestärkt werden, wie die schwedische Regierung am Mittwoch mitteilte. Das Paket umfasst unter anderem Flugzeuge und gepanzerte Mannschaftstransporter.

Frankreich: Konsumklima tritt auf der Stelle

PARIS - In Frankreich ist die Stimmung der Verbraucher im Mai stabil geblieben. Wie im Vormonat habe das Konsumklima 90 Punkte betragen, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch in Paris mit. Analysten hatten im Schnitt eine leichte Verbesserung auf 91 Zähler erwartet.

ROUNDUP: IWF-Volkswirte trauen Chinas Wirtschaft fünf Prozent Wachstum zu

PEKING - Vor dem Hintergrund der angespannten Lage im Welthandel und einer Immobilienkrise im Inland erwarten Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Chinas Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von fünf Prozent. 2025 dürfte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt dann um 4,5 Prozent wachsen, sagte IWF-Vizedirektorin Gita Gopinath am Mittwoch in Peking. Damit hob die Sonderorganisation der Vereinten Nationen ihre Erwartung für die Volksrepublik verglichen mit ihrem Ausblick vom April leicht an.

Deutschland: Reallöhne im ersten Quartal stark gestiegen

WIESBADEN - Kräftige Tarifsteigerungen und Inflationsausgleichsprämien haben im ersten Quartal dieses Jahres die Bruttoeinkommen der Beschäftigten in Deutschland deutlich erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum legten die Nominallöhne um 6,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch berichtete. Da gleichzeitig die Verbraucherpreise nur um 2,5 Prozent kletterten, ergab sich ein Anstieg der Reallöhne um 3,8 Prozent. Das war der höchste Anstieg seit Einführung der Statistik im Jahr 2008.

GfK: Kauflaune der Deutschen hellt sich weiter auf

NÜRNBERG - Die Kauflaune der Deutschen wird wieder besser. Die Einkommenserwartung steige und die Sparneigung nehme deutlich ab, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten neuen Studie zum Konsumklima in Deutschland der Nürnberger Forschungsinstitute GfK und NIM hervorgeht.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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