Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Montag, 04.12.2023 17:05 von | Aufrufe: 423

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 04.12.2023 - 17.00 Uhr

Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com

ROUNDUP 2/Schwache Weltkonjunktur: Export aus Deutschland steckt in der Flaute

WIESBADEN - Die Flaute des deutschen Exports hat sich im Oktober fortgesetzt. Der Wert der Warenausfuhren sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sowohl zum Vormonat (minus 0,2 Prozent) als auch gegenüber dem Vorjahresmonat (minus 8,1 Prozent). "Auch im Oktober belasten geopolitische Risiken gepaart mit der leider noch immer schwach laufenden Weltkonjunktur die Nachfrage nach Produkten "Made in Germany"", erläuterte Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutsche Industrie- und Handelskammer. Insgesamt wurden Waren im Wert von 126,4 Milliarden Euro ins Ausland geliefert.

USA: Industrieaufträge fallen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Auftragseingänge der US-Industrie sind im Oktober stärker als erwartet gefallen. Die Bestellungen seien um 3,6 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Montag in Washington mit. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang um 3,0 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Bestellungen um revidiert 2,3 Prozent gestiegen.

ROUNDUP 2/Nervenprobe Haushalt: Koalitionsklima sticht Klimagipfel

BERLIN - Das politische Berlin wartet auf weißen Rauch aus dem Kanzleramt. Seit Tagen ringen Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Robert Habeck und Finanzminister Christian Lindner hinter verschlossenen Türen um Wege aus dem Milliardenloch im Bundeshaushalt. Die Stimmung sei adventlich, beschreibt es der FDP-Chef. Doch wirklich besinnlich ist im Berliner Politikbetrieb gerade den wenigsten zumute. Es ist eine Nervenprobe, denn das Karlsruher Haushaltsurteil stellt das Fundament infrage, auf dem die Ampel-Koalition gebaut ist.

Institut HWWI erwartet schwaches Wachstum der Wirtschaft bis 2025

HAMBURG - Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) geht von einer längeren Zeit dümpelnden Konjunktur in der deutschen Wirtschaft aus. Für das zu Ende gehende Jahr hat das Institut seine Prognose leicht angehoben und rechnet nun mit einem um 0,3 Prozent rückläufigen Bruttoinlandsprodukt, wie das HWWI am Montag mitteilte.

Konsumstimmung bei Verbrauchern so gut wie seit einem Jahr nicht mehr


ARIVA.DE Börsen-Geflüster

BERLIN - Die Verbraucherstimmung in Deutschland ist dem Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge derzeit so gut wie seit rund einem Jahr nicht mehr. Das auf Verbraucherumfragen basierende Konsumbarometer des Verbands stieg zum Dezember auf ein Jahreshoch, wie der HDE am Montag mitteilte. Demnach planen die Menschen wieder mehr Ausgaben und setzen weniger aufs Sparen.

GESAMT-ROUNDUP: Der Ukraine droht Wegfall von US-Waffenhilfen zum Jahreswechsel

WASHINGTON - Die vom US-Kongress bewilligten Mittel für die Ukraine werden nach Angaben der Regierung in Washington zum Jahresende komplett aufgebraucht sein. Im dem von Russland überfallenen Land tobten auch am Montag schwere Kämpfe und jeden Tag rechnet die Führung in Kiew mit massiven Schlägen gegen das Stromnetz.

COP28/Analyse: Kaum Öl- und Gasstaaten haben Ausstiegspläne

DUBAI - Der Ausstieg aus Kohle, Öl (Rohöl) und Gas wird auf der Weltklimakonferenz COP28 hitzig diskutiert - einer aktuellen Analyse zufolge hat die Mehrheit der Öl und Gas produzierenden Staaten bislang allerdings keine Ausstiegspläne. Wie aus der am Montag veröffentlichten Auswertung des sogenannten Net Zero Trackers internationaler Forschungsteams hervorgeht, haben nur drei Prozent der ölproduzierenden Länder bislang ein festes Ziel, aus der Ölförderung auszusteigen. Das Analysewerkzeug Net Zero Tracker wurde von mehreren Organisationen - unter anderem dem NewClimate Institute und Forschern der Universität Oxford - gemeinsam entwickelt.

Türkei: Inflation bleibt über 60 Prozent

ANKARA - Die Teuerung in der Türkei hält sich trotz einer strafferen Geldpolitik der heimischen Notenbank auf sehr hohem Niveau. Im November stiegen die Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat um knapp 62 Prozent, wie das nationale Statistikamt am Montag in Ankara mitteilte. Damit bewegt sich die Geldentwertung in etwa auf dem Niveau der beiden Vormonate. Analysten hatten mit einer etwas höheren Rate gerechnet.

ROUNDUP: Regierung hält an Bürgergeld-Erhöhung fest

BERLIN - Trotz Haushaltskrise soll es Anfang kommenden Jahres nach jetzigem Stand bei der geplanten Erhöhung des Bürgergelds um rund zwölf Prozent bleiben. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nannte es am Montag in einer Mitteilung "moralisch unverantwortlich und mit der Verfassung nicht vereinbar", den Betroffenen eine Anpassung der Regelsätze zu verwehren. Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte: "Ich wüsste nicht, dass es innerhalb der Bundesregierung Pläne gibt, an der gesetzlichen Grundlage etwas zu verändern."

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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