Donnerstag, 11.08.2022 22:37 von dpa-AFX | Aufrufe: 968

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Jüngste Rally vorerst ohne Fortsetzung

New York, Finanzmetropole der Vereinigten Saaten. pexels.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem starken Vortag hat am Donnerstag die Kauflust am US-Aktienmarkt nicht lange angehalten. Der technologielastige und zinssensible Nasdaq 100 , der zur Wochenmitte begünstigt von nachlassendem Inflationsdruck noch besonders deutlich zugelegt hatte, verlor diesmal 0,65 Prozent auf 13 291,99 Punkte. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss knapp im Plus mit 0,08 Prozent auf 33 336,67 Punkte. Der marktbreite S&P 500 verbuchte ein Minus von 0,07 Prozent auf 4207,27 Zähler.

Dank der jüngsten Rally am Aktienmarkt hatten zuletzt alle drei Indizes wieder das Kursniveau von Anfang Mai erreicht. Allein der Nasdaq 100 erholte sich seit seinem Juni-Tief bereits wieder um gut 20 Prozent. Möglicherweise sei die Rally etwas zu weit gelaufen, hieß es nun am Markt.

Am Donnerstag stützte der zuletzt etwas geringere Inflationsdruck in den Vereinigten Staaten die Kurse nur anfangs noch. Konjunkturdaten an diesem Handelstag zeigten, dass sich im Juli auch der Preisauftrieb auf Herstellerebene stärker als erwartet abschwächte.

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Kurse

  
Dow Jones Industrial Average Chart
11.300,67
-1,75%
Nasdaq 100 Chart
3.695,11
-1,64%
S&P 500 Chart

Laut dem Analysten Chris Schott von JPMorgan dürften die Folgen für Pfizer beherrschbar sein. Zantac war einst ein beliebtes Medikament zur Unterdrückung der Magensäureproduktion bei Sodbrennen. In den USA behaupten Kläger schon eine Weile, das Mittel habe bei ihnen angeblich Krebs verursacht. Schott wies darauf hin, dass in den vergangenen 25 Jahren mehrere Unternehmen, darunter Boehringer, Sanofi und Pfizer, die Rechte in den USA für einen rezeptfreien Verkauf des von GSK Anfang der 1980er-Jahre auf den Markt gebrachte Mittel gehabt hätten.

Der Euro blieb im US-Handel über 1,03 Dollar. Nach dem Börsenschluss in New York notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,0324 US-Dollar. Im europäischen Vormittagsgeschäft war der Euro noch unter 1,03 Dollar (Dollarkurs) gefallen, anschließend aber bis auf 1,0364 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0338 (Mittwoch: 1,0252) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,9673 (0,9754) Euro gekostet.

US-Staatsanleihen gaben ihre Gewinne aus dem frühen Handel ab und verbuchten Verluste. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel zuletzt um 0,59 Prozent auf 119,05 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen betrug 2,89 Prozent./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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