Willy-Brandt-Platz in Frankfurt (Main) mit der EZB im Hintergrund
Dienstag, 14.12.2021 08:16 von | Aufrufe: 884

Aktien Frankfurt Ausblick: Kaum Bewegung - Anleger warten auf Geldpolitik

Willy-Brandt-Platz in Frankfurt (Main) mit der EZB im Hintergrund ©pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am Frankfurter Aktienmarkt zeichnet sich am Dienstagmorgen wenig Bewegung ab. Nach starkem Wochenstart waren die Anleger am Montagmittag auf die Bremse getreten, und haben sie seither nicht wieder gelöst. Angesichts bevorstehender "Geldpolitik in Zeiten von Omikron", wie es die Devisenexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) nennen, ist Defensive scheinbar doch Trumpf. Neben der US-Notenbank werden in den kommenden Tagen auch die Währungshüter aus Europa, Großbritannien und Japan den weiteren Kurs festlegen.

Mit einer Erholung im Dax auf bis zu 15 794 Punkte schien dies die Investoren tags zuvor lange kalt zu lassen. Letztlich schmolz der Gewinn im deutschen Leitindex aber komplett zusammen und auch jetzt zeichnet sich eher Stillstand ab. Der X-Dax als Indikator für den im Dezember wieder erstarkten deutschen Leitindex steht rund eine Stunde vor dem Börsenstart 0,1 Prozent höher bei 15 642 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 tendiert ähnlich.

Analysten dürften in Einzelwerten wieder eine gewichtige Rolle für die Kursbewegung spielen. So waren die Papiere von MTU vorbörslich gefragt, nachdem mit JPMorgan und der Schweizer Großbank UBS gleich zwei Häuser eine Empfehlung ausgesprochen hatten. Das Kursziel von 220 Euro der US-Investmentbank signalisiert ein Drittel Spielraum nach oben.

Die jüngste Euphorie bei Daimler (Daimler Aktie) nach der Abspaltung des Nutzfahrzeuggeschäfts als Daimler Truck dürfte dagegen etwas nachlassen. Morgan Stanley strich die Empfehlung und sieht sogar etwas Rückschlagrisiko. Zuletzt waren die Papiere gut gelaufen - der Markt hofft auf eine höhere Bewertung der einzelnen Konzernteile als zuvor. Daimler Truck, am Freitag zu 28 Euro an den Start gegangen, schossen bis auf 33,48 Euro empor.

Im Auge behalten müssen Anleger auch die Software AG , bei der der US-Finanzinvestor Silver Lake eingestiegen ist. Das Investment sei Teil einer strategischen Partnerschaft, die das Wachstum des Unternehmens im Rahmen der von Vorstandschef Sanjay Brahmawar initiierten Strategie beschleunigen soll./ag/mis


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