Raus aus dem Konkurs
Der Noch-Chef des Konzerns, John W. Sidgmore, nannte den Vergleich einen wichtigen Meilenstein für die Restrukturierungsbemühungen. Die Auflagen stünden im Einklang mit Maßnahmen, die WorldCom bereits eingeleitet habe. Sidgmore wird am 2. Dezember von Michael Capellas abgelöst, dem ehemaligen Präsidenten des PC-Konzerns Hewlett-Packard.
Der zuständige Bundesrichter Jed Rakoff bezeichnete das Abkommen als Modell für derartige Fälle. Rakoff werde im kommenden Jahr entscheiden, wie hoch eine etwaige Strafe sein solle. Der gerichtlich bestellte Beobachter Richard Breeden sagte, die Strafe könnte mehrere Hundertmillionen Dollar betragen - oder ganz entfallen, wenn sich das Unternehmen wandele und Rakoff zu dem Schluss komme, dass finanzielle Strafen sinnlos seien.
WorldCom, die zweitgrößte US-Ferngesprächsfirma, hatte im Juli Konkurs angemeldet. Das Unternehmen hat unbezahlte Schulden von mehr als 40 Milliarden Dollar. Es will versuchen, bald wieder aus dem Konkursverfahren herauszukommen. Dabei dürfte der SEC-Vergleich nach Ansicht von Marktkennern helfen.
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