Montag, 16.05.2022 22:33 von dpa-AFX | Aufrufe: 1234

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Kein klarer Trend - Wachstumssorgen dominieren

Der New Yorker Times Square. Die Stadt ist der wichtigste Finanzplatz der USA. pixabay.com

NEW YORK (dpa-AFX) - Geprägt von einem unruhigen Hin und Her hat sich der US-Aktienmarkt am Montag schwer getan. Nach der deutlichen Erholung vom Freitag überschatteten nun wieder Wachstumssorgen angesichts schwacher Konjunkturdaten aus China und den USA.

Der Leitindex Dow Jones Industrial stand zum Handelsschluss 0,08 Prozent höher auf 32 223,42 Punkten. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,39 Prozent auf 4008,01 Zähler nach. Nach seinem besonders kräftigen Anstieg vom Freitag verlor der technologielastige Nasdaq 100 am Montag nun 1,16 Prozent auf 12 243,58 Punkte. Mitte vergangener Woche war er erstmals seit November 2020 unter die Marke von 12 000 Punkten gesackt.

Sorgen, dass die US-Notenbank Fed mit deutlichen Leitzinserhöhungen zur Bekämpfung der hohen Inflation das Wachstum abwürgen könnte, hatten die Kurse in den vergangenen Tagen teils erneut stark unter Druck gesetzt. Anleger gehen zwar nach jüngsten Aussagen der Fed davon aus, dass noch größere Zinsschritte als solche um 0,50 Prozentpunkte nicht auf der Agenda stehen. Ob dies aber vorerst reicht, den übergeordneten Abwärtstrend an den Börsen zu brechen, ist wegen der anhaltenden Lieferkettenprobleme und des Ukraine-Kriegs und der dadurch drohenden wirtschaftlichen Abkühlung fraglich.

Enttäuschende Konjunkturdaten aus China und den USA schürten nun zu Wochenbeginn die Wachstumssorgen einmal mehr. Die strikten Beschränkungen durch die Null-Covid-Strategie Chinas bremsen die zweitgrößte Volkswirtschaft stärker als erwartet. Die Industrieproduktion fiel im April überraschend. Ferner rutschten die Einzelhandelsumsätze deutlicher als von Analysten vorhergesagt ab.

Kurse

  
Dow Jones Industrial Average Chart
11.658,26
+0,18%
Nasdaq 100 Chart
3.818,63
-0,10%
S&P 500 Chart

Der Euro bewegte sich über weite Strecken um die Marke von 1,04 US-Dollar, nach dem Börsenschluss in New York wurden 1,0432 Dollar bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0422 (Freitag: 1,0385) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,9595 (0,9629) Euro gekostet.

Als sicher empfundene Staatsanleihen waren in Anbetracht der schwachen Konjunkturdaten gefragt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) stieg um 0,38 Prozent auf 119,62 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Anleihen fiel im Gegenzug auf 2,89 Prozent./ajx/he

--- Von Achim Jüngling, dpa-AFX ---

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