Risiko: Starker Euro

Donnerstag, 07.02.2013 13:20 von Handelsblatt - Aufrufe: 202

Die Zentralbanken in den USA, Japan und England drucken fleißig Geld. Die EZB hält sich zurück. Aber wie lange noch? Der starke Euro wird zum Problem. Draghi muss entscheiden, ob er hart bleibt - oder den Euro schwächt.

Als sich Angela Merkel und François Hollande gestern Abend zum Gespräch getroffen haben, werden sie nicht nur über Fußball geredet haben. Es gibt ein Thema, dass vor allem den französischen Präsidenten noch mehr beschäftigt: der Euro. Nicht dass Europas Währung schon wieder vor dem Zusammenbruch stünde. Im Gegenteil: Diesmal ist das Problem, dass der Euro auf wundersame Weise wiedererstarkt ist.

Politiker aus den Schuldenstaaten fordern, dass die Europäische Zentralbank (EZB) den Höhenflug des Euro bremst. Sei es, indem sie den Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik verzögert oder sogar die Zinsen senkt.

In den vergangenen drei Monaten hat der Euro gegen alle wichtigen Währungen der Welt gewonnen. Gegen den Dollar (Dollarkurs) legte er in sechs Monaten mehr als acht Prozent zu. Vor wenigen Tagen kletterte die Gemeinschaftswährung auf 1,37 Dollar. Gegen das britische Pfund gewann der Euro im vergangenen Halbjahr um mehr als sieben Prozent. Auf dem Devisenmarkt ist eine solche Bewegung schon ein mittlerer Erdrutsch. Ein wahres Beben ist dagegen, was mit dem japanischen Yen passiert. Rund 23 Prozent hat der Yen gegen den Euro abgewertet.

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