Union Investment - UniOpti4-Fonds: Q2/2013-Bericht, festverzinsliche Papiere mit bevorzugter Restlaufzeit von 6 bis 12 Monaten gekauft

Freitag, 19.07.2013 14:42 von Aktiencheck - Aufrufe: 758

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Am europäischen Rentenmarkt kam es anfänglich zu starken Kurssteigerungen, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniOpti4 (UniOpti4).

Sowohl Spanien als auch Portugal hätten mehr Zeit für die Rückführung ihres Haushaltsdefizits erhalten. Die größten Zuwächse hätten daher Anleihen aus Südeuropa verzeichnet. Ab Mai habe sich das Bild allerdings etwas eingetrübt. Ursache hierfür sei ein Umdenken der US-Notenbank FED gewesen. Die Währungshüter hätten erste Hinweise auf einen Kurswechsel in der Geldpolitik geliefert. Im Juni hätten Anleger hierüber letztlich Gewissheit erhalten. Die US-Zentralbank habe schließlich ihre Absicht bestätigt, die monatlichen Anleihekäufe langsam zurückzuführen. Beim genauen Zeitpunkt des "Einstiegs in den Ausstieg" habe sich die FED zwar noch bedeckt gehalten, eine Drosselung der Käufe im späteren Jahresverlauf und eine Beendigung im kommenden Jahr werde im Rahmen einer erwartungsgemäßen Wirtschaftsentwicklung jedoch in Erwägung gezogen.

US-Staatsanleihen seien daraufhin unter deutlichen Abgabedruck gekommen. Der Renditeanstieg habe alle Laufzeiten ab zwei Jahren umfasst. Zehnjährige US-Treasuries hätten sich im Juni in der Spitze mit über 2,6 Prozent verzinst. Zum Vergleich: Noch Anfang Mai habe deren Rendite bei rund 1,6 Prozent gelegen. Die Entwicklung habe ebenfalls Einfluss auf europäische Staatsanleihe gehabt. Auch sie hätten Renditesteigerungen verzeichnet. Die Kursverluste seien hier jedoch moderater ausgefallen, da die Europäische Zentralbank ihren expansiven Kurs noch einmal bekräftigt habe. US-Papiere hätten daher im zweiten Quartal durchschnittlich 2,3 Prozent an Wert verloren (JP Morgan Global Bond US-Index), während Staatsanleihen aus dem Euroraum lediglich 0,2 Prozent abgegeben hätten (iBoxx Euro Sovereign Index).

Das Fondsmanagement habe im Berichtszeitraum vom April bis zum Juni 2013 festverzinsliche Papiere mit einer bevorzugten Restlaufzeit von sechs bis zwölf Monaten erworben. Diese Anleihen würden aufgrund der ansteigenden Zinskurve einen Mehrertrag gegenüber kürzer laufenden Titeln aufweisen. Dabei hätten die Experten neben Inhaberschuldverschreibungen von Banken auch Pfandbriefe und Geldmarktpapiere aus Spanien und Italien gekauft. Zusätzlich seien variabel verzinsliche Papiere mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Jahren erworben worden. Teile des Rentenbestandes hätten die Experten zwischenzeitlich verliehen, um dadurch Zusatzerträge zu generieren. (Stand vom 30.06.2013) (19.07.2013/fc/a/f)

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