Satoshi Nakamoto: Dem Bitcoin-Erfinder auf der Spur

Donnerstag, 26.12.2019 11:00 von BTC-Echo - Aufrufe: 192

Das Bitcoin White Paper wird im Jahr 2020 12 Jahre alt. Doch wer oder was verbirgt sich hinter diesem elektronischen Schriftstück, das mitunter als Blaupause für eine (R)Evolution des internationalen Finanzwesens gehandelt wird? Auf der Suche nach Satoshi Nakamoto.

Satoshi Nakamoto könnte theoretisch jeder sein. Na gut, fast jeder. Besser gesagt: Ein ausgewählter Personenkreis, der über eine gewisse technische Begabung und kryptographisches Know-how gekürt mit einem ökonomischen Gespür und ausufernden Freiheitsgedanken verfügt.

Der Name selbst kommt jedenfalls aus dem Japanischen und ist dort so geläufig wie Lieschen Müller oder Hans-Martin Schmidt im Deutschen. Dennoch gibt es einige Kandidaten, die auf das Profil des Bitcoin-Erfinders passen.

Satoshi Nakamoto: Die Kandidaten

Wer hat’s erfunden? Dorian Nakamoto will es nicht gewesen sein.

Einer, dessen Gesicht im Zusammenhang mit der Kryptowährung auftaucht, ist Dorian Nakamoto. Er war Physiker und an einigen Militärprojekten beteiligt. Er streitet zwar ab, der Bitcoin-Erfinder zu sein – ganz ausräumen konnte er die Verdachtsmomente bisher nicht.

Ein weiterer heißer Kandidat ist Hal Finney. Er wird von Satoshi Nakamoto höchstselbst im Bitcoin-Talkforum erwähnt und hat aktiv am Bitcoin-Protokoll mitgearbeitet. Dafür gibt es Belege aus dem E-Mail-Verkehr mit Nakamoto. Er gilt als Kryptonaut der ersten Stunde.

Ein anderer, der nicht müde wird, zu betonen, dass er der Bitcoin-Erfinder ist, ist Craig Steven Wright. Der australische Geschäftsmann verfechtet inzwischen seine „wahre Vision“ des Protokolls: Mit Bitcoin SV hat er eine neue Blockchain auf den Markt gebracht, die in der Szene mit gemischten Gefühlen betrachtet wird. Beweisen konnte der skandalbehaftete Informatiker seine Ansprüche bisher nicht.

Auch Nick Szabo, der als Erfinder der Ethereum Smart Contracts gilt, wird als möglicher Satoshi Nakamoto gehandelt. Der US-amerikanische Programmierer hatte bereits 1998 das White Paper zu „Bit Gold“ auf den Weg gebracht – ein früher Vorläufer des heutigen Bitcoin. Dabei nahm er bereits einige Ideen Satoshis vorweg: Etwa den Einsatz von Kryptographie, um das Double-Spending-Problem bei digitalem Geld zu lösen.

Auch Elon Musk tauchte in der Vergangenheit als möglicher Bitcoin-Erfinder auf. Der bekennende Pothead und Technikvisionär setzte sich einst selbst in Szene. Ein ehemaliger SpaceX-Mitarbeiter hatte das Gerücht in die Welt gesetzt. Er selbst wiegelte jedoch entschieden ab.

Wars wahrscheinlich nicht: Elon Musk

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Source: BTC-ECHO

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