Dienstag, 27.09.2022 15:46 von dpa-AFX | Aufrufe: 479

ROUNDUP: Vier Länder für Ende der Isolationspflicht - Lauterbach lehnt ab

Karl Lauterbach Bundesminister für Gesundheit ©Bild: Martin Kraft (photo.martinkraft.com) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

STUTTGART/BERLIN (dpa-AFX) - Aus den Ländern kommt erneut Druck auf den Bund, die Isolationspflicht für Corona-Infizierte zu beenden. Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein forderten Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in einem gemeinsamen Schreiben auf, dafür zu sorgen, dass das Robert-Koch-Institut (RKI) die Regeln nun schnell ändert. Der Brief liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Lauterbach wies den Vorstoß umgehend zurück.

"An die Corona-Isolationspflicht werden wir nicht herangehen", sagte er am Dienstag in Berlin. Angesichts momentan steigender Fallzahlen wolle man "nicht noch Öl (Rohöl) ins Feuer gießen" und das Risiko erhöhen, dass es in Betrieben oder bei Zusammenkünften zu Infektionen komme. Daher sei es nicht sinnvoll, auf die Isolationspflicht zu verzichten.

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte dagegen argumentiert: "Wir sollten nach und nach in den Modus kommen, eine Corona-Infektionen wie eine andere Infektionskrankheit zu behandeln, bei der gilt: Wer krank ist, bleibt zu Hause." Man müsse auf mehr Eigenverantwortung setzen und den Menschen nicht mehr fünf Tage eine Absonderungspflicht vorschreiben.

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