Donnerstag, 19.05.2022 20:33 von dpa-AFX | Aufrufe: 565

RKI: Omikron-Untervariante BA.5 nimmt auf sehr niedrigem Niveau zu

Zeitungsständer (Symbolbild). © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images

BERLIN (dpa-AFX) - Der Anteil der Omikron-Subvariante BA.5 in Deutschland wächst, aber bisher auf sehr niedrigem Niveau. Er lag nach den jüngsten verfügbaren Daten, einer Stichprobe von vorletzter Woche, bei 1,4 Prozent. In den Wochen zuvor waren es 0,5 und 0,3 Prozent, wie aus dem Corona-Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) von Donnerstagabend hervorgeht. Das stetige Wachstum der seit einiger Zeit vorherrschenden Omikron-Variante BA.2 scheint indes gestoppt, der Wert sank leicht auf nun 97,4 Prozent.

"Der aktuell besonders in Südafrika und zuletzt auch in Portugal zunehmende Trend der Omikron-Linien BA.4 und BA.5 geht dort mit einem Anstieg der Covid-19-Fallzahlen und Positivenrate einher", schreibt das RKI. In Deutschland ist bei BA.4 bisher nur eine sehr kleine Zunahme auszumachen, von 0,1 auf 0,3 Prozent. Auch bei Mischvarianten ist dem Bericht zufolge bisher kein starker Anstieg zu verzeichnen. Es werden aber nicht alle positiven Proben dahingehend untersucht.

Zur Entwicklung der Pandemie hält das RKI fest, dass die Sieben-Tage-Inzidenz vergangene Woche weiter gesunken sei: um 13,5 Prozent. Viele Indikatoren zu Krankenhauseinweisungen und Todesfällen nähmen weiter ab. "Der Infektionsdruck bleibt mit ca. 400 000 innerhalb der letzten Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen hoch." In der Omikron-Welle waren in den vergangenen Monaten teils über eine Million Infektionen wöchentlich gemeldet worden./ggr/DP/he

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