Münchner Nein stärkt Frankfurt

Montag, 18.06.2012 14:00 von WirtschaftsWoche - Aufrufe: 263

Vom Ausbaustopp des Münchner Flughafens profitieren die Konkurrenz-Airports in Europa und der in Golfregion. Doch will die Flugbranche in Deutschland weiter wachsen, muss sie besser für sich werben.

Stuttgart 21, Proteste gegen die Ausbauten der Flughäfen in Frankfurt sowie Berlin. Doch dass jetzt ausgerechnet im wachstumsfreundlichen Bayern ein lautes Nein den Ausbau des Airport stoppt, hat selbst die lautesten Gegner des Flugverkehrs überrascht. Schließlich hat in jüngerer Zeit kein Flughafen in Europa deutlicher gezeigt, dass Ausbau der Infrastruktur und zusätzlicher Verkehr Wachstum und Wohlstand schafft.

Aber für Katastrophenstimmung besteht zumindest in der Flugbranche noch kein Anlass. Sicher, der Ausbau der Infrastruktur wird in Deutschland noch ein wenig schwerer und in München wird künftig weniger neue Flüge bekommen. Doch die Branche und die Lufthansa (Lufthansa Aktie) werden weiter wachsen. Nur eben weniger in München. Denn bei der Fliegerei gilt wie in kaum einer anderen Branche: Sie wird aufgrund der Nachfrage weiter zulegen.

Flugverbindungen für das Wirtschaftswachstum

Größter Profiteur ist Frankfurt. Dank der neuen Bahn hat Deutschlands größter Airport reichlich Platz. Bislang musste die Lufthansa ihre Flüge notgedrungen auf Frankfurt und München verteilen. Denn in Frankfurt war nicht genug Platz für alle Flüge. Dazu konnte die Lufthansa mit dem Verweis auf München mit seinen niedrigeren Gebühren und dem besseren Service etwa durch die kürzeren Umsteigezeiten ein wenig Druck auf Frankfurt machen. Doch letztlich möchte Lufthansa wie alle Fluglinien ihre Langstrecken an einem Ort bündeln. So lassen sich die die Flieger besser sowie zu höheren Preisen füllen. Außerdem ist es angesichts des größeren Zubringernetzes leichter, neue Strecken aufzulegen.

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