Freitag, 28.01.2022 08:24 von dpa-AFX | Aufrufe: 173

Deutschland: Anstieg der Einfuhrpreise schwächt sich etwas ab

Flagge der Bundesrepublik Deutschland. pixabay.com

WIESBADEN (dpa-AFX) - Der Preisauftrieb in Deutschland bleibt hoch, bremst aber etwas ab. Im Dezember zogen die Preise von nach Deutschland eingeführten Gütern zum Vorjahresmonat um 24,0 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Das ist etwas weniger als die Vormonatsrate von 24,7 Prozent. Dies war der stärkste Zuwachs seit 1974 gewesen. Analysten hatten für Dezember mit einem weiteren Anstieg auf 26,2 Prozent gerechnet. Zum Vormonat stiegen die Einfuhrpreise leicht um 0,1 Prozent.

Starker Preisauftrieb geht nach wie vor von Energie aus. Sie verteuerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 135 Prozent. Gegenüber dem Vormonat war Energie jedoch 3 Prozent günstiger. Im Jahresvergleich erhöhten sich die Erdgaspreise mit 267,5 Prozent besonders stark. Auch sie sanken jedoch im Monatsvergleich. Bei Erdöl fiel die Entwicklung ähnlich aus. Hohe Preisanstiege gab es im Jahresvergleich auch bei vielen Vorprodukten wie Holz, Metallen und Kunststoffen. Gegenüber dem Vormonat kam es aber auch hier zu einer leichten Entspannung./bgf/mis

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