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Deka Investment - Deka-Euroland Balance CF-Fonds: 03/2014-Bericht, Monatsverlauf von Krim-Krise gekennzeichnet - Fondsanalyse

Donnerstag, 17.04.2014 09:29 von Aktiencheck

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Euroland Balance CF (Deka-Euroland Balance CF) ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs insbesondere durch die Erwirtschaftung laufender Erträge und durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, berichten die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, je nach Marktlage in verzinsliche Wertpapiere, in der Regel Staatsanleihen aus der Eurozone und Aktien von Unternehmen mit Sitz im Euroraum, zu investieren. Der Anteil des Sondervermögens, der in Aktien investiert werden dürfe, betrage maximal 30%.

Die Auswahl der Vermögenswerte treffe das Fondsmanagement nach einem mathematischen Verfahren, durch welches sich abzeichnende Trends in der Entwicklung verschiedener Anlageklassen aktiv genutzt werden sollten. Zur Begrenzung der Anlagerisiken erfolge eine regelmäßige Anpassung der Gewichtung der Anlageklassen. Sollte zu einem Zeitpunkt keine der Investitionsmöglichkeiten den Erwartungen des Fondsmanagements entsprechen, könne zur Stabilisierung des Fonds vermehrt in kurzfristige, liquide Geldanlagen angelegt werden.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Dieser Investmentfonds dürfe mehr als 35% des Sondervermögens in Wertpapiere und Geldmarktinstrumente der Bundesrepublik Deutschland investieren.

Im März habe der für Euroland repräsentative Aktienmarktindex EURO STOXX 50 aufgrund der positiven Entwicklung der Aktienmärkte der Peripherie einen Anstieg von 0,5% verzeichnet. Mit einem Zuwachs von 6,1% habe der italienische Aktienindex FTSE MIB am deutlichsten zulegen können. Hier seien insbesondere Aussagen des italienischen Premierministers Matteo Renzi positiv aufgenommen worden, wonach Steuersenkungen und Arbeitsmarktreformen neue Impulse für die dortige Wirtschaft geben sollten. Mit Kursverlusten hätten hingegen die Aktienmärkte in Deutschland und Frankreich den März beendet. Demnach habe der französische Aktienindex CAC 40 ein Minus von 0,2% verzeichnet. Beim deutschen Leitindex DAX 30 sei es zu einem Kursrückgang von 1,4% gekommen.

Der Monatsverlauf sei insbesondere von den Geschehnissen rund um die Krim-Krise gekennzeichnet gewesen. Während sich die Entwicklungen zu Monatsbeginn deutlich negativ auf die Aktienmärkte ausgewirkt hätten, habe eine Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin, in der er sich gegen eine weitere Teilung der Ukraine ausgesprochen habe, gegen Mitte des Monats zu deutlichen Kursanstiegen und einer teilweisen Kompensation der vorangegangenen Verluste bis zum Monatsende geführt.

Die im Monatsverlauf veröffentlichten Konjunkturdaten hätten sich insgesamt leicht positiv gezeigt und so den Trend einer wirtschaftlichen Erholung bestätigt. Die Mehrzahl der Rentenmärkte habe auf Monatssicht keine großen Veränderungen verzeichnet. Demnach hätten deutsche Bundesanleihen mit einer zehnjährigen Restlaufzeit beispielsweise einen leichten Renditerückgang um 6 Basispunkte auf 1,57% verbucht. (Stand vom 31.03.2014) (17.04.2014/fc/a/f)