Montag, 23.05.2022 14:13 von dpa-AFX | Aufrufe: 784

Bayerns Wirtschaft will mehr Lockerungen bei 10H-Regel für Windräder

Münzen und Diagramme (Symbolbild). © 10255185_880 / iStock / Getty Images Plus / Getty Images http://www.gettyimages.de/

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die von der Staatsregierung geplanten Lockerungen bei der umstrittenen 10H-Abstandsregel für Windräder gehen der bayerischen Wirtschaft nicht weit genug. "Jedes neu gebaute oder ertüchtigte Windrad ist gut für Bayern und deshalb brauchen wir möglichst viele davon", sagte der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Wolfram Hatz, am Montag nach einer Sitzung mit dem CSU-Präsidium in München. Daher bedürfe es einer noch stärkeren Abkehr von dieser Regelung.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verteidigte dagegen die moderaten Lockerungen, etwa im Umfeld von Gewerbe- und Industriegebieten. Ebenso sollen zwei Prozent der Landesfläche als Vorranggebiete für Windräder ausgewiesen werden. Er bitte aber um Verständnis, dass hier nicht nur einseitig die Interessen der Wirtschaft berücksichtigt werden könnten. Der Gesetzgeber müsse auch an die Bürger denken, "sonst droht Unfrieden auf den Dörfern" und das dann entstehende Chaos helfe der Energiewende nicht weiter.

Söder attackierte in dem Zusammenhang auch politische Forderungen, wonach Windräder bei eingehaltenen Emissionsschutzvorgaben genehmigungspflichtig würden. Dieses "grüne Modell" sei ohne jegliche Steuerung und provoziere nur Streit.

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