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AlleAktien-Gründer Neuscheler: „Wir haben uns intensiv damit beschäftigt, was erfolgreiche Investitionen ausmacht“

Montag, 15.04.2019 15:18 von Eike Schäfer

Jonathan Neuscheler, Mitbegründer von AlleAktien.de
Jonathan Neuscheler, Mitbegründer von AlleAktien.de - Foto/Copyright: Neuscheler
Jonathan Neuscheler gründete zusammen mit Michael C. Jakob 2018 die Website AlleAktien.de. Dort veröffentlicht er Unternehmensanalysen, mit deren Hilfe, so das Werbeversprechen, Nutzer zum erfolgreichen Aktionär werden können. Wir sprachen mit Jonathan Neuscheler über seine Motivation, über die Kriterien, nach denen er Aktienunternehmen bewertet, und fragten ihn, warum er Stockpicking für eine geeignete Methode für den Vermögensaufbau hält.

ARIVA.DE: Was macht für Sie eine gute Aktienanalyse aus?
Jonathan Neuscheler: Aktienanalysen helfen Privatanlegern dabei, chancenreiche Unternehmen kennenlernen zu können. Womit verdient ein Unternehmen wirklich sein Geld? Wie entwickelt sich die Branche? Gibt es noch große Wachstumsmöglichkeiten? Wie steht das Unternehmen im Wettbewerbsvergleich da? Welche Rendite kann erwartet werden? Welche Chancen, welche Risiken gibt es? Ist die Aktie gerade fair bewertet? Wir von AlleAktien.de sind der festen Überzeugung: Besser informierte Anleger sind erfolgreichere Anleger.

ARIVA.DE: Und durch Ihre Webseite werde ich zum erfolgreicheren Anleger?
Neuscheler: Natürlich kann sich jeder Anleger auch selbst den gesamten Geschäftsbericht über das jeweilige Unternehmen durchwälzen. Allerdings ist das sehr zeitaufwändig. Wir recherchieren etwa 30 bis 40 Stunden pro Aktienanalyse, tragen alle Informationen zusammen, strukturieren sie in einer sinnvollen Reihenfolge und machen die relevanten Informationen leicht verständlich. Wir bieten unsere Analysen sogar als Podcast an. Unsere Kunden können sich so auf dem Weg zur Arbeit fortbilden und ständig neue und interessante Unternehmen kennenlernen.

ARIVA.DE: Bieten Börsenportale wie ARIVA.DE nicht genügend Informationen? Was hat Sie bewogen, eine eigene Internetseite aufzubauen?
Neuscheler: Auf ARIVA.DE gibt es einen reichhaltigen Schatz an Charts, Kennzahlen, News und natürlich auch das Forum, in dem rege über Aktien diskutiert wird. Wir greifen bei unseren Recherchen regelmäßig auf diese Informationen zu. Allerdings ist für ein tiefes Verständnis zusätzlich auch die aufwendige Recherche in den Geschäftsberichten notwendig, um die Zusammenhänge zu verstehen. Dazu kommen Calls mit den Vorständen, Branchenanalysen sowie Experten-Interviews. Erst durch die Vielzahl an Informationen entsteht ein vollständiges und damit auch realistisches Bild eines Unternehmens und dessen Perspektiven. Ich war als Privatanleger schon immer auf der Suche nach interessanten Aktien, die hohe Renditen bei geringen Risiken versprechen. Als ich keinen Anbieter von hochwertigen Aktienanalysen finden konnte, habe ich mich dazu entschieden, selbst eine Plattform aufzubauen.

ARIVA.DE: Wie ist Ihr Interesse an Aktien entstanden?
Neuscheler: Ein Interesse? Es ist mehr als ein Interesse. Eine Leidenschaft! Bereits als junges Kind habe ich alles gelesen, was ich irgendwie in die Hände bekommen konnte. Unter anderem den Börsenteil der örtlichen Tageszeitung. Ich habe meine Eltern damals gefragt, was diese „Dividende“ denn sei. Als sie mir erklärt haben, dass ein Aktionär ein Anteilshaber an einem Unternehmen ist, und diesem damit auch ein Anteil des erwirtschafteten Gewinns zusteht, war es um mich geschehen. Ich war damals unglaublicher Auto-Fan, habe die Autos von Daimler regelrecht vergöttert, kannte alle Modelle. Es war für mich einfach eine faszinierende Vorstellung, an jedem verkauften Auto mitverdienen zu dürfen und dafür noch eine Dividende von etwa fünf bis sieben Prozent zu bekommen, anstatt nur ein bis zwei Prozent Zinsen auf dem Sparbuch. Dank dieser sehr frühen Begegnung mit dem Thema Aktien bin ich trotz meines eher jungen Alters bereits seit vielen Jahren Aktionär.

„Wir sind große Anhänger einer
systematischen Strategie.“

ARIVA.DE: Hatte Sie schon vorher beruflich mit Finanzanlagen zu tun?
Neuscheler: Wenn einen die Leidenschaft einmal gepackt hat, lässt sie dich nicht mehr los. Ich habe als Schüler an allen Börsenspielen teilgenommen, mein Abitur im Fach Wirtschaft geschrieben, Betriebswirtschaft studiert, einige Jahre in unterschiedlichsten Abteilungen bei einer großen deutschen Bank gearbeitet und eine Facebook-Gruppe gegründet, in der sich aktuell bereits mehr als 25.000 Privatanleger untereinander über Dividendenaktien und die Dividendenstrategie austauschen können.

ARIVA.DE: Nach welchen Kriterien wählen Sie die Aktien aus, die Sie auf Ihrer Seite vorstellen?
Neuscheler: Unser Angebot zielt ausschließlich auf langfristig orientierte Investoren ab, die sich an den besten Unternehmen unserer Wirtschaft beteiligen wollen. Wir sind große Anhänger einer systematischen Strategie. Wir haben uns sehr lange und intensiv damit beschäftigt, was erfolgreiche Investitionen ausmacht - mit dem Ziel, eine Art Checkliste zu bauen. Wir haben uns dabei an den offiziellen Akquisitionskriterien von Warren Buffett orientiert. Herausgekommen ist unser AlleAktien Qualitätsscore (AAQS): In einer einzigen Abbildung stellen wir übersichtlich dar, wie es um die Qualität eines Unternehmens steht. Jedes Unternehmen kann bis zu zehn Punkte erreichen. Je mehr Qualitätseigenschaften ein Unternehmen erreicht, desto besser ist es für eine langfristige Investition geeignet.

ARIVA.DE: Haben Sie ein Beispiel parat?
Neuscheler: Nike zum Beispiel. Nike ist eine echte Qualitätsaktie, das Unternehmen erfüllt alle unsere zehn Qualitätskriterien. Umsatz und Gewinn steigen stabil an, das Unternehmen ist schuldenfrei. Auch in der Finanzkrise arbeitete Nike weiterhin profitabel. Das Unternehmen erwirtschaftet eine hohe Rendite auf das eingesetzte Kapital – eben eine echte Qualitätsaktie. Im ersten Schritt prüfen wir also mit unserer objektiven Checkliste, ob es sich um ein Qualitätsunternehmen handelt. Dann gehen wir in eine qualitative Analyse über und suchen die Ursachen für die Kennzahlen eines Unternehmens. So entsteht ein vollständiges Bild der analysierten Unternehmen.

Der "AlleAktien Qualitätsscore" zur Aktie von Nike

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ARIVA.DE: Sie sagen selbst, dass Aktienanalysen äußerst zeitaufwendig sind. Wer schreibt die ganzen Texte, die Sie veröffentlichen?
Neuscheler: Wenn es nur das Schreiben wäre. Der viel aufwändigere Teil ist die intensive Recherche. Der Bewertungsprozess verschlingt ebenfalls eine Menge Arbeit. Wir haben unseren Kundenservice und den Bestellprozess hochautomatisiert. Dadurch können wir den größten Teil unserer Zeit mit der für unsere Kunden wertschaffenden Recherche verbringen. Wir arbeiten in allen Bereichen besonders effizient.

„Entscheidend ist, wie die Informationen
interpretiert und dargestellt werden.“

ARIVA.DE: Woher bekommen die Autoren von AlleAktien.de Ihre Informationen?
Neuscheler: Am wichtigsten ist, dass die Informationsquelle entweder offiziell ist wie der Geschäftsbericht oder die Unternehmenswebseite oder hoch vertrauenserweckend wie die Informationen von Bloomberg etwa. Die Qualität und die Korrektheit unserer Informationen sind das zentralste Anliegen. Die bereits angesprochenen CEO-Calls und Experteninterviews ergänzen das Bild.

ARIVA.DE: Sie werben damit, Ihre AlleAktien Premium-Kunden könnten „lukrative Gewinnchancen vor allen anderen erkennen“. Wie kommt dieser Zeitvorteil zustande? Geschäftsberichte von Aktienunternehmen sind doch öffentlich einsehbar.
Neuscheler: Die Informationen sind öffentlich, völlig richtig. Entscheidend ist, wie diese interpretiert und dargestellt werden. Die meisten Teilnehmer am Kapitalmarkt fokussieren sich extrem stark auf kurzfristige Ereignisse. Zum Beispiel die nächsten Quartalszahlen, oder was in den letzten 24 Stunden passiert ist. Dabei geht des Öfteren der Blick auf die langfristige Ertragskraft und der Blick auf das Gesamtunternehmen verloren. Ob ein langfristig orientierter Privatanleger Geld verdient, hängt entscheidend davon ab, ob die Unternehmen, in die er investiert ist, weiterhin Geld verdienen, ob diese durch einen sogenannten Burggraben vor Wettbewerbern geschützt sind und ob die Aktien beim Kauf günstig bewertet waren. Von Zeit zu Zeit kommt es vor, dass selbst die besten Filetstücke am Aktienmarkt vorübergehend zum Schnäppchen-Preis zu erwerben sind. Dazu ein Beispiel: Der Kurs der Apple-Aktie sank zwischen Oktober 2018 und Januar 2019 innerhalb von nur drei Monaten um 40 Prozent, obwohl Apple einen neuen Rekord beim Gewinn je Aktie vermeldet hat. Die Marke ist weiterhin stark, die Kunden bleiben dem Unternehmen treu. Kein Wunder, dass die Aktie dieses Jahr bereits wieder 30 Prozent zugelegt hat. Wir betrachten stets die langfristigen Ertragsperspektiven und weisen unsere Leser in derartigen Situationen gerne auf das äußerst positive Chance-Risiko-Verhältnis hin.

Chartverlauf der Apple-Aktie der vergangenen drei Jahre (Quelle: ARIVA.DE)

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ARIVA.DE: Wie gehen Sie mit Interessenskonflikten um, wenn der Autor eine von ihm analysierte Aktie selbst im Depot hat?
Neuscheler: Eine sehr gute und sehr wichtige Frage. Nichts ist uns wichtiger als die maximale Transparenz. Alle Autoren müssen bei jedem Artikel angeben, ob sie Aktien des analysierten Unternehmens halten. Weiterhin werden Sie auf unserer Website niemals Artikel und Analysen zu wenig gehandelten Aktien finden, bei denen der Kurs durch eine Analyse beeinflusst werden könnte. Eine Analyse von Pennystocks und Micro-Caps schließen wir von Vornherein aus.

ARIVA.DE: Welche Aktien oder Branchen finden Sie selbst derzeit besonders spannend – und warum?
Neuscheler: Wenig spannend finden wir die Unternehmen, die nicht in der Lage sind, für ihre Aktionäre auskömmliche Gewinne zu erwirtschaften, trotz guter Konjunktur – und das seit zehn Jahren. Dazu zählen wir beispielsweise Aktien der Deutschen Bank, der Commerzbank oder Aktien von Ford. Hochspannend sind für uns hingegen die Unternehmen, die auch in Krisenzeiten weiterhin einen ordentlichen Gewinn erzielt haben, also auch während der Finanzkrise 2008/2009. Wenn ein Unternehmen selbst unter diesen Bedingungen abliefert, handelt es sich um eine echte Qualitätsaktie. Wenn dazu noch gute Wachstumsaussichten und eine faire oder gar günstige Bewertung vorliegen, wird es äußerst interessant. Dann sind besonders hohe Renditen zu erwarten – bei gleichzeitig geringen Risiken.

ARIVA.DE: Haben Sie auch hierfür ein aktuelles Beispiel?
Neuscheler: Die Microsoft-Aktie gefällt uns sehr gut. Anleger sollten sich nicht von dem hohen Kurs-Gewinn-Verhältnis von 26 irritieren lassen. Das KGV hat eine große Schwachstelle: Es gibt ausschließlich das Verhältnis aus Kurs zu aktuellem Ertrag wider. Microsoft ist ein bestens positioniertes Unternehmen, das in der Lage ist, den operativen Gewinn jedes Jahr zweistellig zu steigern. So wächst das Unternehmen schnell in diese Bewertung hinein. Dazu kommt die schuldenfreie Bilanz mit bis zu 70 Milliarden US-Dollar Netto-Cash-Position.

ARIVA.DE: Nike, Apple, Microsoft – das sind natürlich Schwergewichte auf dem US-Aktienmarkt. Welche weniger bekannten Unternehmen sind Ihnen zuletzt positiv aufgefallen?
Neuscheler: Wir haben uns kürzlich intensiv mit Fitness-Aktien beschäftigt. Immer mehr Menschen melden sich in einem Fitnessstudio an. Es haben sich große Low-Cost-Ketten gebildet, die nun kräftig expandieren und sehr profitabel arbeiten. Das Geschäftsmodell ist genial: Durch Aboverträge sind die Einnahmen gut planbar. Sobald sich genug Mitglieder angemeldet haben, um die laufenden Kosten für die Miete und das Personal sowie die Geräte zu zahlen, führt jedes zusätzliche Mitglied zu einer enormen Gewinnsteigerung.In den USA ist die Kette Planet Fitness bereits ambitioniert bewertet. Hier warten wir auf einen Rücksetzer. In Europa erscheinen uns Basic-Fit und The Gym Group sehr attraktiv bewertet. Die Kombination aus hoher Profitabilität und anhaltend starken Wachstum ist selten zu finden.

"Ich stehe mit meinem Namen für die Ehrlichkeit und Verlässlichkeit von AlleAktien ein."

ARIVA.DE: Das Stockpicking, das sie betreiben, steht durchaus in der Kritik. Was spricht aus Ihrer Sicht für ein Investment in Einzelaktien, wenn nicht einmal professionelle Fondsmanager es dauerhaft schaffen, den Markt zu schlagen? Private Anleger können heute doch mit wenigen ETFs schnell und günstig den gesamten Weltmarkt abbilden.
Neuscheler: ETFs sind eine hervorragende Anlagemöglichkeit für Privatanleger, die sich möglichst wenig mit der Materie beschäftigen möchten und sich mit der Marktrendite zufriedengeben. Es gibt aber auch Anleger, die eine große Freude daran haben, sich selbst ein eigenes Depot mit ihren Favoriten aufzubauen. Die einfach lieber direkt an ihren Unternehmen beteiligt sind, als an einem Finanzprodukt, und die Einfluss darauf ausüben möchten, welchen Unternehmen und Managern sie ihr Geld anvertrauen – und welchen nicht. Das sind Anleger, die regelmäßig Dividenden auf ihr Konto einprasseln lassen möchten, die es genießen, die eine oder andere Hauptversammlung zu besuchen. Die versuchen, durch kluge Investitionen noch ein bisschen mehr Rendite herauszuholen. Und die sich natürlich Steuernachteile und laufende Kosten sparen, die ein ETF mit sich bringt. Es ist also eine Typfrage. Für mache Anleger passen ETFs besser, für andere sind es Einzelaktien

ARIVA.DE: Wie haben Sie privat Ihr Depot aufgeteilt? Investieren Sie zum Beispiel auch in Gold oder Immobilien?
Neuscheler: Im Premium-Bereich von AlleAktien.de führe ich ein 100 Prozent transparent einsehbares Depot – mit privatem echtem Geld. Meiner Meinung nach sollte jeder, der regelmäßig über Aktien schreibt, auch zeigen, wie die persönliche Performance ist. Alle AlleAktien-Premium Mitglieder können sich jederzeit ein Bild davon machen. Neben diesem einsehbaren Depot habe ich privat weitere Aktiendepots, in denen ich mich an unterschiedlichsten Unternehmen beteilige. Über einen Goldanteil von bis zu zehn Prozent des Vermögens denke ich nach, wenn sich die Lage des Geldsystems weiter zuspitzen sollte. Der Kurs der großen Notenbanken ist nicht nachhaltig. Eine Torschusspanik ist aber nicht nötig. Das Beispiel Japan zeigt, dass eine Niedrigzinspolitik über viele Jahre hinweg aufrechterhalten werden kann. Aktuell sehe ich daher noch keine Notwendigkeit für einen Goldanteil. Privatanleger sollten nicht vergessen, dass Aktien ebenfalls Sachwerte sind. Wenn wir morgen eine neue Währung hätten, würde McDonalds kurz die Preisschilder umstellen, und dann weiterverkaufen. Die Dividende würde dann eben in der neuen Währung ausgeschüttet werden. Das Vermögen und die Kaufkraft des Aktionärs würde erhalten bleiben. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

ARIVA.DE: Klingt so, als spielten andere Anlageklassen bei Ihnen keine große Rolle.
Neuscheler: Wir recherchieren bei AlleAktien praktisch rund um die Uhr über Aktien, da kennen wir uns gut aus. Also investiere ich mein Geld auch ausschließlich in Aktien. Gemäß dem Spruch: „Schuster, bleib bei deinen Leisten“. Erlauben Sie mir einen kurzen Hinweis auf unser Premium-Angebot. Kunden bieten wir damit nicht nur Einblick in unser Realgeld-Depot, sondern konkrete Analysen und Kursziele, jede Woche per E-Mail und als Podcast und sofortigen Zugriff auf mehr als 200 Premium-Analysen. Die Premium-Mitgliedschaft kann kostenlos getestet werden. Ich stehe mit meinem Namen für die Ehrlichkeit und Verlässlichkeit von AlleAktien ein.

 

 

Zur Person:

Foto/Copyright: Neuscheler
Foto/Copyright: Neuscheler

Jonathan Neuscheler (Foto) interessiert sich schon seit seiner Kindheit für Aktien - eine Leidenschaft, wie er sagt. Nach seinem Schulabschluss studierte er in Stuttgart an der Dualen Hochschule Baden Württemberg Allgemeine BWL sowie Spezielle Betriebswirtschaftslehre der Banken, sein Ausbildungsbetrieb war die LBBW (Abschluss: Bachelor of Arts). Ab 2017 folgte dann ein Masterstudium in Management & Finance an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen (Abschluss: Master of Business Administration). Gemeinsam mit Michael C. Jakob gründete Neuscheler 2018 die Webseite AlleAktien.de, auf der Unternehmensanalysen für Privatanleger angeboten werden. Nur wenige davon sind kostenfrei einsehbar. Wer die Analysen im Premium-Bereich nutzen möchte, zahlt aktuell monatlich 19,99 Euro (ein kostenloser Testmonat). Jonathan Neuscheler ist auch auf Social-Media-Plattformen aktiv und veröffentlicht Kolumnen auf www.ariva.de.