USA: Notfalls saudi-arabische Ölfelder besetzen

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USA: Notfalls saudi-arabische Ölfelder besetzen

 
06.08.02 23:33
#1
Im Kampf gegen den Terror haben Berater des amerikanischen Verteidigungsministeriums schon vor einem Monat eigenwillige Methoden vorgeschlagen. Danach sollten die USA sich saudi-arabischer Ölfelder bemächtigen, falls das Land nicht mehr gegen den Terrorismus unternehme.

Washington - In dem von der Regierung finanzierten Vortrag, der am 10. Juli vor dem "Defense Policy Board", einem Gremium, von dem sich das Pentagon beraten lässt, gehalten wurde, hieß es weiter, Saudi-Arabien sei der "Kern des Bösen" und der gefährlichste Gegner im Nahen Osten. "Es unterstützt unsere Feinde und greift unsere Alliierten an." Die Saudiaraber seien überall in der Terrorkette aktiv, von der Planung bis zur Finanzierung, vom Anführer bis zum Fußsoldaten, vom Ideologen bis zum "Cheerleader".

Obwohl die Präsentation der offiziellen Regierungshaltung widerspricht, wonach Saudi-Arabien einer der wichtigsten Alliierten in der Region ist, ist der Berater-Vorschlag laut "Washington Post" bezeichnend für eine Auffassung, die auch in der Bush-Regierung immer mehr Anhänger findet. Der Vorsitzende des Beraterteams sei Richard N. Perle, ein früherer Pentagon-Mitarbeiter, der auch zu den stärksten Befürwortern eines amerikanischen Militärschlags gegen den Irak zähle. Vorbereitet sei der Vorschlag offenbar von Laurent Murawiec worden, einem früheren Berater des französischen Verteidigungsministeriums. Auch in neokonservativen Magazinen wurde in den vergangenen Wochen eine anti-saudische Stimmung angeheizt.

Dem Vorschlag zufolge sollten die Amerikaner Saudi-Arabien ein Ultimatum stellen. Riad müsse aufgefordert werden, jegliche finanzielle Unterstützung fundamental-islamistischer Gruppen umgehend einzustellen, alle anti-amerikanischen und anti-israelischen Äußerungen im Land zu unterbinden und die zu verfolgen oder zu isolieren, die etwas mit dem Terrorismus zu tun hätten - "einschließlich saudischer Geheimdienste". Sollte die saudi-arabische Regierung das Ultimatum nicht erfüllen, müssten die USA Ölfelder und Geldquellen in Übersee "angreifen", schlugen die Berater vor, ohne zu konkretisieren, wie dieses Unternehmen vonstatten gehen solle.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld stellte noch am Dienstag klar, dass die Vorschläge nicht die Haltung der Regierung widerspiegelten. "Saudi-Arabien ist so wie alle anderen Staaten", erklärte Rumsfeld, mit manchen der Aktivitäten seien die USA einverstanden, mit anderen nicht. Nach den Terroranschlägen vom 11. September habe sich herausgestellt, dass viele Terroristen zufällig Saudi-Araber seien.  
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Würde aber gut zu einer Regierung passen,

 
#2
welche von der texanischen Ölindustrie gestellt wird.
Krallen wir uns neben den irakischen auch gleich noch die saudischen Ölfelder.
Da passt auch die Antwort eines GIs, 1991 in Saudi-Arabien zur Zeit des (1.)
Irak-Kriegs auf die Frage, warum er dort ist:
"To save our oil".
Habe mich damals schon gefragt, woher der Kerl die Frechheit für das "our" hernimmt..


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