Hedge Quetsche Zetsche

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Hedge Quetsche Zetsche big lebowsky
big lebowsky:

Hedge Quetsche Zetsche

2
23.08.05 11:40
#1
DAIMLERCHRYSLER

Zetsche sitzen die Hedgefonds im Nacken

DaimlerChrysler hat einem Zeitungsbericht zufolge Probleme mit einer wachsenden Zahl von Hedgefonds in den Reihen seiner Aktionäre. Die auf schnelle Kursgewinne erpichten Investoren wollten den neuen Konzernchef Dieter Zetsche zu einer ebenso harten wie schnellen Sanierung zwingen.



AP
Dieter Zetsche: Schnelle Erfolge angemanhnt
Frankfurt am Main - Die von SPD-Chef Franz Müntefering als "Heuschrecken" bezeichneten Fonds halten bereits rund 20 Prozent der Aktien des Dax-Konzerns, wie die "Frankfurter Allgemeine" in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf Investmentbanker berichtete.

In der Vergangenheit war bereits spekuliert worden, der niedrige Kurs der DaimlerChrysler-Aktie  habe zahlreiche internationale Finanzinvestoren auf den Plan gerufen. Die "Financial Times" etwa hatte berichtet, ausländische Firmenjäger (Raider) erwägten ein Übernahmeangebot, um den Konzern anschließend zu filetieren.

Davon ist inzwischen nicht mehr die Rede. Die Hedgefonds spekulierten darauf, dass dem designierten Vorstandschef Dieter Zetsche die operative Sanierung gelinge, schreibt die "FAZ". Wenn nicht binnen weniger Monate Fortschritte erkennbar seien, würden die Hedgefonds massiven Druck ausüben.

KLEINES HEUSCHRECKEN-BREVIER
Hedgefonds Private Equity Raider





Bei der verlustreichen Kleinwagensparte Smart wollen die Fonds Zetsche demnach in die Zange nehmen: "Sie werden bald darauf dringen, Smart zuzumachen", zitierte das Blatt einen Bankmanager. DaimlerChrysler wollte den Bericht nicht kommentieren.

Im Mai hatten Hedgefonds erstmals einen Dax-Konzern in die Knie gezwungen. Unter der Führung des aggressiven Fondsmanagers Christopher Hohn hatten Investoren die Deutsche Börse daran gehindert, die London Stock Exchange zu übernehmen und Vorstandschef Werner Seifert vor die Tür gesetzt.





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Hedge Quetsche Zetsche BarCode
BarCode:

BL

 
23.08.05 12:42
#2
Der Artikel ist zwar nicht uninteressant, aber der Grüne ist für die schöne Überschrift!

Gruß BarCode
Hedge Quetsche Zetsche big lebowsky
big lebowsky:

Barcode

 
23.08.05 12:48
#3
Dein Beitrag ist zwar nicht uninteressant, aber der Grüne ist für die tolle Bewertung.
Hedge Quetsche Zetsche big lebowsky
big lebowsky:

Aber mal im Ernst

 
23.08.05 12:49
#4
Wenn bei Daimler mal die Hedgies anfangen, dann dürfte einiges abgehen.

Dagegen war die Deutsche Börse "Kinderpost".

Ciao B.l.
Hedge Quetsche Zetsche big lebowsky
big lebowsky:

VW hedge zetsche quetsche

 
23.08.05 16:11
#5
oder was???
Hedge Quetsche Zetsche big lebowsky

dat isses

 
#6
ROUNDUP2/Kreise: Volkswagen verhandelt mit Chrysler über Allianz auf US-Markt

WOLFSBURG/STUTTGART/DETROIT (dpa-AFX) - Der Autokonzern Volkswagen AG  verhandelt mit dem Konkurrenten DaimlerChrysler  über den Bau eines Mini-Vans für den US-Markt. Wie es in Branchenkreisen am Dienstag hieß, gehe es dabei um ein Fahrzeug auf Chrysler-Basis. Die Gespräche befänden sich in einem Stadium, in dem noch nicht klar sei, ob es zu einer Zusammenarbeit komme. VW hat derzeit große Absatzprobleme in den USA und verzeichnet auf dem wichtigsten Automarkt der Welt hohe Verluste.

Nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Dienstag) ist geplant, dass ein VW-Van auf Basis des Chrysler-Modells Voyager in den USA vom Band laufen soll. Ein VW-Sprecher in Wolfsburg sagte, Volkswagen habe Interesse an einem Mini-Van für den US-Markt. Ein solches Fahrzeug habe VW derzeit in den USA nicht im Angebot. Verhandlungen mit Chrysler über eine Zusammenarbeit bezeichnete der VW-Sprecher als Spekulation. Ein Sprecher von DaimlerChrysler in Stuttgart sagte: "Wir bestätigen das nicht".

GUTE KONTAKTE

Für eine Allianz sprechen nach Darstellung aus Branchenkreisen die guten Kontakte von VW-Markenchef Wolfgang Bernhard zu Chrysler. Bernhard war früher Vizechef des US-Autobauers. Zusammen mit Chrysler-Chef Dieter Zetsche, dem designierten Konzernchef von DaimlerChrysler, hatte Bernhard den US-Autohersteller binnen weniger Jahre saniert und in die Gewinnzone gebracht.

In Branchenkreisen hieß es, falls es zu einer Allianz komme, werde diese auf der Automesse IAA im September in Frankfurt verkündet. Eine bessere Auslastung von Chrysler-Fabriken und die Tatsache, dass VW schneller zu einem neuen Modell für den US-Markt komme, mache Sinn.

ABSATZPROBLEME

Volkswagen hat im Gegensatz zu anderen deutschen Autoherstellern seit einiger Zeit große Absatzprobleme in den USA. Von Januar bis Ende Juli sanken die Verkäufe der Marke VW in den USA um 22 Prozent auf rund 118 000 Stück. Grund ist auch der nahezu gleichzeitige Modellwechsel bei den beiden mit Abstand wichtigsten Autos von VW in den USA, Jetta und Passat.

Im ersten Halbjahr 2005 waren die operativen Verluste des VW-Konzerns in Nordamerika im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 596 (503) Millionen Euro gestiegen. Als Gründe wurden hohe Rabattkosten und der schwache Dollar genannt. Nach Einschätzung von Konzernchef Bernd Pischetsrieder wird VW in Nordamerika in diesem Jahr und auch 2006 rote Zahlen schreiben./hoe/DP/sk



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