Fragen an OS-Experten:

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Fragen an OS-Experten: Thomastradamus
Thomastrada.:

Fragen an OS-Experten:

 
16.05.02 16:32
#1
Wenn man direkt (außerbörslich) mit dem Emittenten handelt, ist dieser gezwungen,
(a) einen Kurs festzustellen, wenn man kaufen/verkaufen möchte und
(b) ist dieser objektiv nachvollziehbar, sprich wird eine objektive Formel verwendet, oder geschieht dies mehr oder weniger "willkürlich"?

Danke im Voraus,
Gruß,
T.
Fragen an OS-Experten: Kivi
Kivi:

Antwort

 
16.05.02 16:41
#2
Z.B. bei der DAB-Bank klickst du Kurs holen, bekommst einen Kurs und hast dann 10 Sekunden Zeit, um zu entscheiden, ob dir der Kurs passt oder nicht. Auf Seiten der Emittenten gibts zu jedem OS aktuelle Kurse, meist minütlich aktualisiert. Im n-tv Videotext gibts wohl auch alle Kurse.
Ne Formel erhälst du von den Emittenten nicht. Ist aber trotzdem nicht willkürlich. Liegt ziemlich am Kurs des Basiswertes.

So mit O.
-Kivi-
Fragen an OS-Experten: Thomastradamus
Thomastrada.:

Mille Grazie, Kivi! :-) o.T.

 
16.05.02 16:44
#3
Fragen an OS-Experten: derGURU
derGURU:

Wenn ich auch meinen Senf dazu geben darf:

 
16.05.02 16:59
#4
THEORETISCH müssten ja die OS, die den gleichen Basiswert, die gleiche Laufzeit und den gleichen Bezugspreis haben, bei allen Emittenten gleich viel kosten.
Ist dies auch der Fall? Nein!
Denn in den OS wird auch der Zeitwert, sprich die erwartete Volatilität, eingepreist. Und hier verfolgt nahezu jeder Emittent ein anderes Konzept. Leider wird die Formel, nach welcher der Emittent 'seine' Vola berechnet, geheim gehalten. So kann es dann auch dazu kommen, dass praktisch identische OS im Preis deutlich differieren.
Die Citibank ist z.B. ein Haus, das häufig am meisten für seine Scheine verlangt. Bei OS-Vergleichen haben die Citi-Scheine meist die höchste 'implizite Volatilität'. Darauf angesprochen, hat die Citibank mal geäussert, dass man auch immensen Aufwand betreibe (Werbung, MarketMaking, Cats, Kursszellung, usw.)
Ich denke, auch wenn die Citibank der grösste OS-Emittent ist, sollte man ihn nicht durch Kauf ihrer Scheine unterstützen, insbesondere wenn es billigere Alternativen gibt. Das Citibank-Konzept ist ja so, als würde Rewe Werbung für Butter machen und die Kosten für die Werbung auf den Butterpreis draufschlagen.
Bei kurzfristigen Engagements wird man kaum einen Nachteil mit den teuren Citi-Scheinen haben. Aber wer einen Schein länger hält, wird, je näher der Verfallstermin kommt, mit seinem Citi-Schein entweder weniger Gewinn oder mehr Verlust einfahren, da zum Verfallstermin der Zeitwert gleich Null ist.
Grüsse
Fragen an OS-Experten: terz

@Schau mal bei http://optionsscheine.onvista.de

 
#5

          Da gibts einen OS Rechner
           
             Gruß


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