Schlichtungsstelle SÖP: Seit Gründung mehr als 123 000 Beschwerden

Mittwoch, 22.01.2020 17:08 von dpa-AFX - Aufrufe: 208

Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild).
Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild).
pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Seit ihrer Gründung vor rund zehn Jahren hat die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) mehr als 123 200 Fälle behandelt. Allein im vergangenen Jahr gingen rund 26 000 Beschwerden bei der Stelle ein. Das war der bis dahin zweithöchste Wert. Am Mittwoch feierte die Einrichtung ihr zehnjähriges Bestehen.

"Nicht selten führen Verspätungen oder andere Probleme beispielsweise dazu, dass der langersehnte Urlaub mit einer herben Enttäuschung beginnt", sagte Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht (SPD) in einer Videobotschaft für die Festveranstaltung. "Zurecht erwarten die Verbraucherinnen und Verbraucher dann, wenigstens gebührend entschädigt zu werden."

Die SÖP kümmert sich seit 2010 um Probleme bei Flug-, Bus-, Bahn- und Schiffsreisen. Zum größten Teil geht es um eine Entschädigung bei Verspätungen oder Ausfällen von Flügen und Bahnfahrten. Rund 400 Verkehrsunternehmen beteiligen sich an dem Schlichtungsverfahren, das sie selbst finanzieren.

Seit 2010 ist die Zahl der Beschwerden stetig gewachsen, sieht man von 2019 ab, in dem es nach einem starken Anstieg im Jahr zuvor wieder weniger Schlichtungsanträge gab. Nach und nach wurden außer der Eisenbahn auch andere Verkehrsträger integriert. Die meisten Beschwerden gingen im Jahr 2018 ein. Damals hatte das sommerliche Flugchaos zu einer Verdopplung der Fälle auf rund 32 200 geführt./maa/DP/he


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