Graphit – Das unterschätzte schwarze Mineral mit einer großartigen Zukunft in der Energierevolution

Montag, 18.03.2019 14:56 von Maurice Höwler

Newsletter-Ausgabe März 2019
Graphit – Das unterschätzte schwarze Mineral mit einer großartigen Zukunft in der Energierevolution
Berkwood Resources Ltd. konzentriert sich auf ein hochgradiges Flockengraphit-Projekt in Quebec, Kanada

 

Sehr geehrte Investoren, liebe Freunde,

es war der deutsche Mineraloge Abraham Gottlob Werner, der im Jahre 1789 erstmals den Namen für ein kristallines, schwarzes Mineral wählte, welches der Menschheit bereits seit der Steinzeit gut bekannt war, nicht zuletzt aufgrund dessen Eigenschaft, Markierungen auf bestimmten Objekten zu hinterlassen: Graphit. Das altgriechische Verb graphein bedeutet schreiben bzw. zeichnen. Fast alle Bleistiftminen, die vom späten Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert verwendet wurden, enthielten reines, natürliches Graphit.

Graphit ist eine der stabilsten und natürlichsten Formen des Kohlenstoffs. Die einzelnen Atome sind in einem hexagonalen Kristallsystem angeordnet. Unter Luftabschluss, extrem hohen Druck und ca. 1500 Grad Celsius verwandelt sich Graphit in Diamant. Heute wird natürliches Graphit u.a. für die Herstellung von hitzebeständigen Materialien sowie als Festschmierstoff verwendet. Bisher unterschätzt wird meiner Meinung nach die zunehmende Bedeutung von qualitativ hochwertigem Graphit bei den aktuellen Batterietechnologien im 21. Jahrhundert.

Weltweit existieren zahlreiche Graphitlagerstätten unterschiedlichster Qualität. Diese Ausgabe konzentriert sich ausschließlich auf hochgradiges, makrokristallines Flockengraphit. Das deutlich günstigere, mikrokristalline Graphit wird auf dem Weltmarkt in Pulverform gehandelt und es ist existentiell für die Produktion von feuerfestem Stahl. Wir finden es aber auch beispielsweise bei Bremsbelägen fürs Auto und in den heutigen Bleistiftminen. Daneben gibt es auch noch synthetisches Graphit, welches durch Verkoken kohlenstoffhaltiger Materialien (z.B. aus Kohle, Erdöl) entsteht.

Aufgrund des zu erwartenden Nachfragebooms nach Batterien für Elektrofahrzeuge wird die Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigem Flockengraphit immer wichtiger. Bei den heutigen Lithium-Ionen-Akkus ist dieser für die Herstellung der Anode praktisch nicht zu ersetzen! Die zunächst flachen Graphitflocken werden in einem chemischen Verfahren in eine kugelförmige Form gebracht. Durch die so optimierte Oberflächenstruktur verbessert sich die Leitfähigkeit und das Graphit kann schließlich als ideales Anodenmaterial zum Einsatz kommen. Einige Analysten schätzen, dass sich die gegenwärtige Produktion von Flockengraphit verdoppeln müsste, sobald der Anteil der Elektrofahrzeuge am weltweiten Fahrzeugmarkt nur 5% beträgt. Graphit wird auf dem Weltmarkt und hierzulande je nach Qualität zu unterschiedlichen Preisen angeboten. In einem mehrstufigen Produktionsverfahren steigt der Wert des Graphits kontinuierlich an.

Allerdings nimmt auch das Graphitvolumen bis zum veredelten Endprodukt signifikant ab. Etwa 60-70% des ursprünglichen Rohmaterials geht im gesamten Produktionsprozess verloren. Aktuell wird der noch unbeschichtete, kugelförmige Graphit für ca. US$ 3.000 - 4.000 pro Tonne veräußert. Im Vergleich dazu wird der aus hochgradigem Konzentrat gewonnene, bereits veredelte und speziell beschichtete Kugelgraphit je nach Qualität ab US$ 4.500 und teilweise sogar bis zu US$ 15.000 je Tonne gehandelt.

 

“Deutschland soll ein führender Standort für die Batteriezellenfertigung werden.”
Wirtschaftsminister Peter Altmaier, Dezember 2018

Das deutsche Wirtschaftsministerium gab im November 2018 umfangreiche Maßnahmen bekannt, um die Bildung von Unternehmenskonsortien aus Chemiefirmen und Autoherstellern mit gezielten staatlichen Subventionen in Höhe von insg. 1 Milliarde Euro zu unterstützen. Ziel ist der Aufbau einer Gigawatt-Batteriezellenfertigung in Deutschland. Weitere Fördergelder sollen in eine nationale Forschungseinrichtung fließen, welche auf die Entwicklung von Festkörperakkumulatoren der nächsten Generation spezialisiert ist. Tatsächlich hat sich die Bundesregierung das Ziel gesetzt, bis 2030 rund ein Drittel der weltweiten Batteriefertigungskapazität in Deutschland und Europa anzusiedeln! Der Vizepräsident der Europäischen Kommission Maros Sefcovic glaubt, dass die Nachfrage nach wiederaufladbaren Batterien in der EU vom Jahr 2025 an, bereits ein jährliches Volumen von 250 Milliarden Euro erreichen könnte.

Im Dezember 2018 unterzeichneten das baden-württembergische Unternehmen ACI Systems Alemania GmbH und der bolivianische Staatskonzern Yacimientos de Litio Bolivianos im Beisein der Bundesregierung in Berlin einen Joint Venture-Vertrag zur Förderung von Lithium. Der Vertrag sieht Investitionen von rund 300 Mio. Euro vor. Wirtschaftsminister Peter Altmaier kommentierte den Deal mit den Worten, dies sei ein weiterer wichtiger Schritt, um Deutschlands Abhängigkeit von den asiatischen Marktführern zu reduzieren: “Deutschland soll ein führender Standort für die Batteriezellenfertigung werden.“ Einen großen Anteil an den Produktionskosten haben jedoch die erforderlichen Rohstoffe, sagte Altmaier.

Aktuell führen mindestens drei Unternehmen Gespräche mit der Bundesregierung über den Bau einer Batteriefabrik: VARTA Microbattery, der Chemieriese BASF, sowie die deutsche Ford-Tochter Ford-Werke GmbH. Bereits im letzten Sommer sorgte allerdings der weltweit führende Hersteller von Batterien für Elektrofahrzeuge für Schlagzeilen. Die Contemporary Amperex Technology Ltd. (CATL) hatte eine signifikante strategische Entscheidung getroffen: Bis 2022 wird das chinesische Unternehmen in Erfurt eine eigene Batteriefabrik mit einer jährlichen Produktionskapazität von 14 Gigawatt errichten. Dies wird die erste Batteriezellenfabrik von CATL in Europa. BMW hat bereits zugesagt, Batterien von CATL im Wert von rund 4 Milliarden Euro zu kaufen. Ein erheblicher Anteil soll dann von der neuen Fabrik in Erfurt geliefert werden. Obgleich dieser Deal von Seiten der deutschen Regierung begrüßt wurde, betonte Kanzlerin Merkel, es sei “extrem wichtig”, dass Deutschland auch eine eigene Batteriefertigungskapazität aufbaue, um die führende Rolle des Landes in der Automobilindustrie zu sichern. Und so sieht es für mich ganz danach aus, dass unsere heimische Industrie endlich den letzten Weckruf gehört hat! Die Industrie ist gut beraten, sich ihren Bedarf an kritischen Rohstoffen wie Lithium und Graphit frühzeitig zu sichern, um nicht in Rückstand und in eine folgenschwere Abhängigkeit zu geraten.

Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, Ihnen heute ein faszinierendes kanadisches Junior-Explorationsunternehmen vorzustellen, dass spezialisiert ist auf die Exploration von eben jenen kritischen Rohstoffen, welche die Revolution von Schlüsseltechnologien im 21. Jahrhundert erst ermöglichen: Berkwood Resources Ltd. (TSX-V: BKR; Frankfurt: BR2N) konzentriert sich auf diese vier Rohstoffe für Batterien: Graphit, Lithium, Kobalt und Vanadium. Das Unternehmen mit Büros in Vancouver und Montreal erzielte in den letzten Jahren sichtbare Fortschritte bei der Exploration der Lac Guéret Extensions Liegenschaft. Dieses große Graphitprojekt im kanadischen Bundesstaat Quebec grenzt an die bekannte Lagerstätte Lac Guéret. Es handelt sich hierbei um eine der größten, mittel- bis hochgradigen Graphitlagerstätten der Welt, für die bereits eine Realisierbarkeitsstudie vorliegt und die sich im Besitz von Mason Graphite Inc. (TSX-V: LLG) befindet. Außerdem besitzt Berkwood Resources das Kobalt Ford Projekt, das Roscoe Vanadium Projekt sowie das Delbreuil Lithium Projekt – alle 3 Liegenschaften befinden sich ebenfalls in Quebec.

Das Hauptprojekt von Berkwood Lac Guéret Extensions erstreckt sich ca. 290 km nordwestlich der Stadt Baie-Comeau, in der geologisch bedeutsamen Grenville Province. Die Liegenschaft zählt damit auch zu der Plan Nord Region, eine von der Regierung in Quebec seit Mai 2011 geförderte Region für nachhaltige Entwicklung. Ausgehend von Baie Comeau ist die Liegenschaft in einer dreistündigen Autofahrt über den Highway 389 sowie mit befestigten Straßen gut erreichbar. Ursprünglich unterzeichnete das Unternehmen im Jahr 2012 eine entsprechende Vereinbarung für den Erwerb der Liegenschaft. Diese umfasst heute eine Gesamtfläche von 25.180 ha. An der südlichen und östlichen Gebietsgrenze schließt sich die weit entwickelte Graphitlagerstätte Lac Guéret von Mason Graphite an, für die bereits eine nach der kanadischen Richtlinie NI 43-101 gültige Ressourcenschätzung vorliegt. Demnach beinhaltet diese Graphitressourcen in den beiden Kategorien measured und indicated in Höhe von 65,5 Mio. Tonnen bei einem durchschnittlichen Mineralgehalt von 17,2% Cgr (Kohlenstoff in Form von Graphit). Aufgrund der unmittelbaren Nähe von Berkwood‘s Projektgebiet zu dieser Graphitlagerstätte bestehen für die Lac Guéret Extensions Liegenschaft signifikante Analogien hinsichtlich der Geologie.

2014 konzentrierte sich das Unternehmen auf eine Reihe von geophysikalischen Untersuchungen. Diese fanden sowohl aus der Luft als auch am Boden statt. Nach Auswertung der Messungen sind in dem Gebiet eine Vielzahl von Zonen mit erheblichen unregelmäßigen elektromagnetischen Anomalien identifiziert worden. Die folgende Karte  zeigt einen Ausschnitt aus dem südlichen Teil der Liegenschaft, den Berkwood Resources auch als Lac Guéret Süd Projekt bezeichnet. Das Gebiet befindet sich rund 8 km südlich der Lac Guéret Lagerstätte. Areale mit einer besonders auffälligen, hohen Aufladbarkeit sind violett markiert. Seit 2017 fanden bereits 4 Bohrprogramme statt und sämtliche Explorationsarbeiten waren überaus erfolgreich. Die Phasen 1-4 der Bohrungen konzentrierten sich auf das Zielgebiet 1, dass eine Fläche von etwa 9 ha umfasst. Auf einer Gesamtlänge von 6006 m wurden hier 44 Bohrungen durchgeführt und fast alle, nämlich 41 Bohrlöcher durchschnitten z.T. weite Gesteinsabschnitte mit signifikanten, hochgradigen Graphitmineralisierungen.

Nun deuten die großflächigen, violett markierten Felder auf der Karte auf eine Vielzahl von weiteren Zonen mit elektromagnetischen Anomalien innerhalb des the Lac Guéret Süd Projektes hin. Das Management plant diese Zonen in Zukunft ebenfalls zu explorieren, sobald das Zielgebiet 1, auf das sich derzeit alle Arbeiten konzentrieren und das eine Lagerstätte mit hochgradigem Flockengraphit beinhaltet, genauestens definiert ist! Das erfahrene Geologen-Team von Berkwood ist überzeugt, dass die Graphitgehalte dort ziemlich vergleichbar sind, mit jenen der Lac Guéret Lagerstätte von Mason Graphite. Im Rahmen der bisher durchgeführten Bohrungen wurden Graphitgehalte zwischen 3% bis 40% Cgr bestätigt. Nach Angaben von Berkwood Resources liegt der gewichtete, durchschnittliche Graphitgehalt allein auf Basis der Bohrungen aus Phase 1-2 im Zielgebiet 1 bei 18,0% Cgr, bei einer durchschnittlichen, tatsächlichen Mächtigkeit der Graphitmineralisierung von 18,3 m (Zum Vergleich: Der durchschnittliche Graphitgehalt in der Lac Guéret Lagerstätte liegt bei 17,2% Cgr auf Grundlage eines technischen Berichtes mit einer Ressourcenschätzung nach NI 43-101). Das Explorationsprogramm Phase 3 – die Ergebnisse wurden am 2. Mai 2018 bekannt gegeben – wurde regelrecht überstrahlt von einem erstklassigen Bohrergebnis: Bohrloch BK1-25-18 durchschnitt 17,37% Cgr über eine Weite von 130,55 m (die tatsächliche Mächtigkeit der Graphitmineralisierung war 87,5 m). Damit war dies eines der bisher bedeutsamsten und wertvollsten Bohrlöcher im Lac Guéret Süd Projekt! Im Dezember 2018 wurde das neueste Bohrprogramm (Phase 4) erfolgreich abgeschlossen und die Ergebnisse sind erst vor wenigen Tagen, am 12. März 2019 veröffentlicht worden. Ziel der Explorationsarbeiten war es diesmal, bestimmte Areale innerhalb der westlichen „Nase“ im Zielgebiet 1 anzuvisieren, um hier die bisher bekannte Graphitmineralisierung auszudehnen. Unter den erfreulichen Ergebnissen trat die Bohrung BK1-35-18 besonders hervor, die im Gestein u.a. auf einen Graphitgehalt von 22,22% Cgr auf einer Weite von 102,45 m traf (die tatsächliche Mächtigkeit der Mineralisierung ist derzeit noch nicht bekannt).
Eine weitere, sehr wichtige Entdeckung von Berkwood Resources war es schließlich, dass einzelne Flocken im graphitreichen Zielgebiet 1 einen Durchmesser von bis zu 5 mm aufweisen. In der Branche spricht man i.d.R. von großen Graphitflocken, wenn diese einen Durchmesser von mindestens 0,3 mm erreichen
.

Im Januar 2019 gab Berkwood Resources Ltd. im Rahmen der Explorationsarbeiten im Lac Guéret Süd Projekt die erfolgreiche Lokalisierung von drei eindrucksvoll zu Tage tretenden Graphitmineralisierungen bekannt. Einer dieser Graphitaufschlüsse hatte eine horizontale Ausdehnung von über 60 m.

 

“Es ist extrem selten, fertig verarbeitete Graphitkonzentrate zu sehen, die sich sowohl durch eine Häufigkeit von großen Flocken, als auch einen hohen Reinheitsgehalt auszeichnen.”
Michel Robert, Technisches Beratungsgremium von Berkwood Resources Ltd.

Am 7. Februar 2019 gab das Unternehmen außergewöhnlich gute Ergebnisse aus einer bis dahin ersten metallurgischen Studie bekannt. Im Rahmen der Untersuchungen wurden zwei Proben mit Graphitkonzentrat hergestellt. Als Rohmaterial diente rund 400 kg Gestein, dass von 41 Einzelproben aus 6 Bohrlöchern entnommen wurde. Ziel der metallurgischen Arbeiten war es, beurteilen zu können, ob die Herauslösung des Graphits aus dem Gestein in der Lagerstätte Lac Guéret Süd möglich ist und ob sich das gewonnene Material für eine Verarbeitung eignet.  Die Auswertung der Ergebnisse ergab, dass die hergestellten Graphitkonzentrate zwei äußerst wünschenswerte, vorteilhafte Eigenschaften aufweisen: So ist der erste, sichtbare Vorteil ein sehr häufiges Auftreten von großen, intakten Graphitflocken und die zweite Eigenschaft ist die hohe Reinheit des Konzentrats – im finalen Test wurde ein durchschnittlicher Graphitgehalt von 97,8% erreicht. Der Präsident und CEO von Berkwood Resources Ltd. Tom Yingling kommentierte die Ergebnisse wie folgt: “Wir sind sehr zufrieden mit diesen erstklassigen Ergebnissen aus unseren metallurgischen Tests. Nun haben wir die Bestätigung, dass wir hochreines Graphitkonzentrat mit einem hohen Prozentanteil an großen Graphitflocken herstellen können.” Nun, ich denke, auch wenn es sich hierbei um die ersten metallurgischen Tests des Unternehmens handelt, so sind diese in der Tat sehr beeindruckend!

Dem sehr erfahrenen technischen Team von Berkwood Resources gehört auch Michel Robert an, der auf eine 40 jährige Expertise als Metallurge und Bergbauingenieur zurückgreifen kann. Herr Robert hat in der Bergbauindustrie umfangreiche technische Erfahrungen auf allen Managementebenen gesammelt und war bereits für zahlreiche namhafte Unternehmen tätig, u.a. in den Sektoren Basis- und Edelmetalle, Industriemineralien, Eisenerz und Niob. Bei Teck Corp. arbeitete er 9 Jahre als Metallurge, leitender Ingenieur, Produktions-Superintendent und Manager der Inbetriebnahme. Von 1995-2011 war er als Senior VP für Pan American Silver Corp. tätig, wo er Bergwerksbetriebe in Südamerika leitete. Seine Expertise im Bereich der Metallurgie ist von zentraler Bedeutung für das Lac Guéret Süd Projekt, da er in den Jahren 2003 - 2006 in die Anfänge der Graphit-Entdeckung von Quinto Exploration involviert war, u.a. als Mitgründer und Metallurge. Quinto Exploration hatte damals die Lac Guéret Lagerstätte entdeckt, die nun von Mason Graphite Inc. von der letzten Entwicklungs- in die Produktionsphase geführt wird. Herr Robert arbeitete zu dieser Zeit bereits mit dem Geologen Edward Lyons zusammen, der in den Folgejahren bei einigen technischen Berichten gemäß NI 43-101 für den geologischen Teil und hinsichtlich der Ressourcen, zunächst bei der vorläufigen Realisierbarkeitsstudie und später auch bei der Realisierbarkeitsstudie für die Lac Guéret Lagerstätte als unabhängige qualifizierte Person verantwortlich war. Edward Lyons ist heute Chefgeologe von Berkwood Resources, während sein Teamkollege Michel Robert dem technischen Beratungsgremium angehört. Michel Robert hat die ersten metallurgischen Ergebnisse von Berkwood Resources wie folgt kommentiert: “Selbst im direkten Vergleich mit Graphitvorkommen bei Projekten in der Entwicklungsphase, sowie bei Bergwerken überall auf der Welt – es ist extrem selten, fertig verarbeitete Graphitkonzentrate zu sehen, die sich sowohl durch eine Häufigkeit von großen Flocken, als auch einen hohen Reinheitsgehalt auszeichnen. Die ersten Proben von Berkwood Resources mit verarbeitetem Graphit können bis zum heutigen Tag hinsichtlich dieser beiden sehr wünschenswerten und somit möglicherweise wertvollen Eigenschaften absolut überzeugen.“

Mein heutiges Fazit und meine Botschaft an Investoren könnte nicht deutlicher ausfallen: Aufgrund der bevorstehenden Revolution in der Antriebstechnik hat die deutsche Automobilindustrie, die hierzulande seit vielen Jahrzehnten als tragende Säule für Wachstum und Wohlstand gilt, mit einem klaren Fokus auf die Entwicklung von Elektrofahrzeugen wichtige Entscheidungen getroffen. Ich bin überzeugt, dass es der Industrie bis 2030 gelingen wird, in Europa eine jährliche Batteriezellenfertigungskapazität von 200 Gigawatt aufzubauen. Die deutsche Bundesregierung ist nach endlosen Debatten über Konsequenzen aus dem Diesel-Abgasskandal, sowie der Diskussion um Stickoxid-Grenzwerte und Fahrverbote endlich aufgewacht. Deutschland hat sich entschieden, in den mehrere hundert Milliarden Euro schweren und mit rasender Geschwindigkeit wachsenden Markt der Elektromobilität einzusteigen, um rund 800.000 Arbeitsplätze in der Automobilindustrie zu sichern, Schlüsseltechnologien zu entwickeln und nicht zuletzt um folgenschwere Abhängigkeiten zu vermeiden. Am Ende geht es um die Frage, wer die besten Elektroautos und insbesondere die besten Festkörperakkumulatoren im 21. Jahrhundert fertigen wird. Und gerade mit Blick auf die unverzichtbaren, kritischen Rohstoffe für die Herstellung von Batteriezellen, wird die Bedeutung von qualitativ hochwertigem Flockengraphit aus meiner Sicht völlig unterschätzt! In diesem turbulenten Marktumfeld ist Berkwood Resources Ltd. mit dem großen Lac Guéret Extensions Graphitprojekt in Quebec, Kanada hervorragend positioniert. Das Management konzentriert sich in diesen Tagen vollständig auf die Implementierung  der gewonnenen Daten aus dem Phase 4 Bohrprogramm in ein geologisches 3D Modell von der Graphitentdeckung im Lac Guéret Süd Projekt. Eine frühere Version des 3D Modells finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=YuAfHPEWNWA Das nächste Ziel von Präsident und CEO Tom Yingling und seinem Team ist die Vorbereitung eines ersten technischen Berichtes mit einer Ressourcenschätzung nach NI 43-101, dessen Fertigstellung bereits im 2. Quartal 2019 erwartet wird.

Berkwood Resources Ltd. hat derzeit 56 Mio. ausstehende Aktien, von denen sich ca. 5% im Besitz des Managements und dem Board of Directors befinden. Das Unternehmen hat aktuell eine Marktkapitalisierung von C$ 4 Mio. bei einem Schlusskurs von 0,07 C$/Aktie an der TSX-Venture Exchange am 15. März 2019.

Interessierte Investoren, die mehr über Berkwood Resources Ltd. erfahren möchten, können einen Blick auf die Unternehmenswebsite werfen: https://berkwoodresources.com. Hier finden Sie neben spannenden Video-Interviews auch umfangreiche Informationen zu den drei anderen Lithium-, Vanadium- und Kobaltprojekten, die sich ebenfalls im Besitz des Unternehmens befinden. Berkwood Resources Ltd. (TSX-V: BKR) ist an der Frankfurter Wertpapierbörse unter dem Symbol BR2N (WKN: A2DNV4) gelistet.

veröffentlicht am: 18. März 2019
Autor: Dipl.-Kfm. Maurice Höwler, Höwler International Investor Relations and Consulting, Bremen, Deutschland.

Mit besten Grüßen
Maurice Höwler
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2009 gründete Maurice Höwler seine IR-Agentur, mit dem Ziel Unternehmen aus dem Edelmetallsektor beim Aufbau einer Aktionärsbasis in der EU zu unterstützen. Bereits während seines BWL-Studiums beschäftigte er sich kritisch mit der internationalen Geldpolitik, sowie Finanz- und Währungskrisen. Heute schätzt Herr Höwler den persönlichen Austausch mit Investoren u.a. auf Messen und Roadshows. In seinem Newsletter können Sie sich unverbindlich über Rohstoffaktien und Entwicklungen auf dem Goldmarkt informieren.

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