Einigung bei Chemie-Tarifgesprächen erzielt

Freitag, 22.11.2019 16:16 von dpa-AFX - Aufrufe: 846

Lagerung von Fässern mit Chemikalien (Symbolbild).
Lagerung von Fässern mit Chemikalien (Symbolbild).
© industryview / iStock / Getty Images Plus / Getty I. www.gettyimages.de

WIESBADEN (dpa-AFX) - Rund 580 000 Beschäftigte in der deutschen Chemie- und Pharmabranche bekommen mehr Geld. Die Gewerkschaft IG BCE und der Arbeitgeberverband BAVC einigten sich bei ihren Tarifgesprächen am Freitag auf ein Lohnplus von 1,5 Prozent ab Juli 2020. Ab Juli 2021 sollen die Bezüge um weitere 1,3 Prozent steigen, wie beide Seiten in Wiesbaden mitteilten.

Zudem wurde unter anderem ein Zukunftskonto vereinbart. Dieses gibt Arbeitnehmern Flexibilität, indem sie zusätzliche freie Tage nehmen oder Arbeitszeit länger ansparen können. Die IG BCE setzte sich auch mit einer vom Arbeitgeber finanzierten Pflegezusatzversicherung durch, die laut der Gewerkschaft ab Juli 2021 greift. Die Laufzeit variiere je nach Region und gehe bis zu 29 Monate. Der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) betonte, das Abkommen gebe Betrieben Planungssicherheit. Er sprach von der längsten Laufzeit seit 1987 und verwies auf Leermonate für 2019./als/DP/men


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