dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Sonntag, 19.02.2017 20:35 von dpa-AFX - Aufrufe: 330

Zeitungsständer (Symbolbild).
Zeitungsständer (Symbolbild).
© AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plu.

Deutsche Ölrechnung fällt um mehr als sechs Milliarden Euro

ESCHBORN - Die deutsche Wirtschaft und damit die Verbraucher mussten 2016 dank der global relativ niedrigen Rohölpreise deutlich weniger für den Import des Rohstoffs aufwenden. Die Ölrechnung verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Milliarden Euro auf 26,1 Milliarden Euro. Das geht aus vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im hessischen Eschborn hervor.

ESM-Chef Regling: Athen braucht weniger Milliarden aus Hilfsprogramm

BERLIN - Trotz der angespannten Finanzlage könnte Griechenland aus dem dritten Hilfsprogramm der internationalen Geldgeber deutlich weniger Geld benötigen als geplant. Der Chef des Euro-Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, sagte der "Bild"-Zeitung (Montag): "Wir haben schon die Hälfte der dreijährigen Programmdauer hinter uns und bislang knapp 32 Milliarden Euro ausgezahlt. Zum Programmende im August 2018 werden wir wahrscheinlich deutlich weniger an ESM-Rettungskrediten ausgezahlt haben als die vereinbarte Höchstsumme von 86 Milliarden Euro." Laut "Bild" könnte es um einen zweistelligen Milliardenbetrag gehen.

Schäuble: IWF wird bei Griechenland-Rettung an Bord bleiben

BERLIN - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geht fest davon aus, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) bei der Griechenland-Rettung an Bord bleibt. Der IWF habe sich bereits 2015 dazu verpflichtet, sich weiter zu beteiligen, wenn Griechenland die Auflagen aus dem zweiten Rettungspaket erfüllt habe. Nun gehe er davon aus, dass eine Lösung mit dem IWF "in den nächsten Wochen auch erreicht werden kann", sagte Schäuble am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".

Euro-Finanzminister nehmen griechisches Sparprogramm in den Blick

BRÜSSEL - Die Euro-Finanzminister widmen sich am Montag (15.00 Uhr) der griechischen Schuldenkrise. Bei dem Treffen in Brüssel, zu dem auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erwartet wird, soll es vor allem um die Umsetzung des 2015 im Grundsatz vereinbarten Spar- und Kreditprogramms gehen.

ROUNDUP 2: Einigung im Länder-Tarifstreit - mehr Geld in zwei Stufen

POTSDAM - Neue Streiks an Schulen und Kitas sind abgewendet: Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der Länder auf insgesamt 4,35 Prozent mehr Lohn innerhalb von zwei Jahren und dazu noch einige Nebenleistungen.

ROUNDUP/Umfrage: Deutsche Verbraucher so zuversichtlich wie lange nicht mehr

FRANKFURT - Trotz Terrorängsten und Trump-Turbulenzen blicken die Deutschen laut einer Nielsen-Umfrage derzeit so zuversichtlich in die Zukunft wie seit vielen Jahren nicht mehr. Das Verbrauchervertrauen in der Bundesrepublik habe Ende 2016 einen Rekordwert erreicht, sagte Nielsen-Deutschland-Chef Ingo Schier. Seit Beginn der Umfragen 2005 seien die Verbraucher "noch nie mit einer so guten Stimmung in ein neues Jahr gestartet".

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/edh


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