Thielert AG geht am 17.November an die Börse

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Thielert AG geht am 17.November an die Börse Kicky
Kicky:

Thielert AG geht am 17.November an die Börse

6
05.11.05 22:22
#1
Preisspanne 12 Euro bis 14 Euro pro Aktie / Zeichnungsfrist vom 7. bis zum 16. November / Vorstandschef Thielert bleibt größter Einzelaktionär
Der Hamburger Flugzeugmotorenbauer Thielert AG startet am 7. November mit der Vermarktung seiner Aktien. Die Preisspanne liegt zwischen 12 Euro und 14 Euro pro Aktie. Die Anleger können vom 7. bis voraussichtlich zum 16. November Kaufangebote für die Aktien der Thielert AG abgeben. "Wir bieten den Investoren einen attraktiven Wachstumswert mit großem Potenzial", sagte Frank Thielert, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der Thielert AG. "Die Resonanz aus den bisherigen zahlreichen Investorengesprächen war sehr positiv. Natürlich haben wir unsere Erkenntnisse aus diesen Treffen und die Einschätzungen der Analysten und Banker bei der Festlegung der Preisspanne berücksichtigt", sagte Frank Thielert weiter.
Die Thielert-Aktie (ISIN DE0006052079) soll ab dem 17. November 2005 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.

"Wir werden den Emissionserlös vor allem zur Finanzierung unseres weiteren Wachstums nutzen", sagte Thielert. Dazu zählen insbesondere Neuentwicklungen zur Erweiterung der CENTURION-Motorenfamilie und der Ausbau der Produktionskapazitäten. Das Unternehmen will zusätzliche geografische und Produktmärkte erschließen - sowohl im zivilen als auch im wehrtechnischen Bereich - sowie den weltweit mit Abstand größten US-amerikanischen Markt. "Wir sind jetzt sehr gut aufgestellt, um mit den Emissionserlösen unser hohes Wachstum zu unterstützen", betonte Thielert.

Das Angebot umfasst bis zu rund 10,5 Mio. (von insgesamt 19,9 Mio. Aktien) auf den Namen lautende Aktien. Davon stammen bis zu rund 4,6 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und bis zu rund 5,0 Mio. Aktien von abgebenden Aktionären. Darüber hinaus haben die Anteilseigner den Konsortialbanken eine Mehrzuteilungsoption von knapp 1 Mio. Aktien eingeräumt. Zum Mittelwert der Preisspanne werden dem Unternehmen bei vollständiger Platzierung der angebotenen Aktien Bruttoerlöse von 59,7 Mio. Euro zufließen. Das Angebot besteht aus einem öffentlichen Angebot in Deutschland und einer internationalen Privatplatzierung außerhalb Deutschlands.

Frank Thielert hält derzeit über die Thielert Vermögensverwaltung GmbH 56 Prozent der Anteile der Thielert AG und wird lediglich in geringem Umfang Aktien abgeben. Trotz Verwässerung seines Anteils im Zuge der Kapitalerhöhung bleibt er auch nach dem Börsengang bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option mit rund 33 Prozent größter Einzelgesellschafter. Bis auf die beiden Finanzinvestoren Thielert Beteiligungsgesellschaft und Motent Beteiligungsgesellschaft mbH, die derzeit zusammen knapp 30 Prozent der Anteile halten, bleiben auch alle weiteren bestehenden Anteilseigner nach dem Börsengang an dem Unternehmen beteiligt. Zudem wird der Finanzinvestor CRE Fiduciary Services, Inc. als Trustee für CRE Trust, Wyoming, USA noch vor dem Börsengang seine derzeitige stille Beteiligung in neue Aktien wandeln und somit als weiterer Großaktionär das Unternehmen begleiten.
Der Streubesitz wird sich, bei Berücksichtigung aller Aktionäre, die nach dem Börsengang weniger als fünf Prozent besitzen, auf rund 55 Prozent belaufen. Dresdner Kleinwort Wasserstein und Cazenove begleiten den Börsengang federführend als Globale Koordinatoren und Bookrunner. Die LBBW Landesbank Baden-Württemberg ist Co-Manager.

Die Gesellschaft und die Thielert Vermögensverwaltung GmbH haben sich verpflichtet, innerhalb eines Zeitraumes von insgesamt zwölf Monaten ab dem Datum der Börsenzulassung keine weiteren Aktien zu verkaufen (Lock-up). Für alle sonstigen veräußernden Aktionäre und CRE Fiduciary Services, Inc. als Trustee für CRE Trust, Wyoming, US gilt diese Verpflichtung für sechs Monate.
Der Prospekt für das öffentliche Angebot wird im Internet unter www.thielert.com sowie ab dem 5. November 2005 bei den Konsortialbanken kostenlos erhältlich sein.

Über Thielert
Die 1989 gegründete Thielert-Gruppe ist der weltweit führende Anbieter von zertifizierten Kerosin-/Diesel-Kolbenflugmotoren für die allgemeine Luftfahrt. Als zertifizierter Entwicklungs-, Herstellungs- und Instandhaltungsbetrieb der Luftfahrt erlangte die Thielert AG weltweit als erstes Unternehmen die Zulassung für einen Jet-Fuel-Kolbenmotor. Die Jet-Fuel-Motoren der CENTURION-Familie reduzieren die direkten Flugkosten um bis zu 60 Prozent, verglichen mit den heutzutage verbreiteten Flugmotoren. Zudem entwickelt und fertigt das Unternehmen seit mehr als sechzehn Jahren Komponenten für Hochleistungsmotoren sowie digitale Motorsteuerungen. Für den Automobilbau, die Wehrtechnik und die Luftfahrtindustrie erarbeitet sie Fertigungsstrategien für Motorkomponenten sowie komplette Motoradaptionen. Thielert erzielte für das Geschäftsjahr 2004 einen Konzern-Umsatz von Euro 24,2 Mio. (2003: Euro 15,0 Mio.) und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Euro 11,3 Mio. (2003: Euro 10,0 Mio.). An den Standorten Lichtenstein/Sachsen und Hamburg beschäftigt das Unternehmen über 220 Mitarbeiter.
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Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Nur komisch das Thielert fällt und fällt.

 
17.05.07 04:51
#27
   24. Thielert Vorsicht ! und um 23 € lieber verkaufen!   Peddy78   13.04.07 09:34  

Vor der Aktienkurs von derzeit hohem Niveau wieder abbröckelt.

Fühle mich trotz guter Zahlen bestätigt.

Thielert legt Zahlen für das erste Quartal vor

11:25 16.05.07  

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Thielert AG (ISIN DE0006052079/ WKN 605207) legte am Mittwoch die Geschäftszahlen für das erste Quartal vor.

Wie der im SDAX notierte Konzern erklärte, verbuchte man im Berichtszeitraum einen Gesamtumsatz von 16,0 Mio. Euro, was im Vergleich zum Vorjahreswert von 10,0 Mio. Euro einem Plus von 60 Prozent entspricht. Im Segment Aircraft Engines stiegen die Umsätze um 51 Prozent auf 9,6 (Vorjahr: 6,4) Mio. Euro. Im Segment Technology & Prototyping konnten die Umsatzerlöse um 75 Prozent auf 6,4 Mio. Euro verbessert werden.

Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbuchte Thielert einen Anstieg von 1,9 Mio. Euro auf 2,2 Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis verringerte sich hingegen von 1,8 Mio. Euro auf 1,3 Mio. Euro. Nach Steuern erreichte der Konzern einen Überschuss von 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro).

Für das Gesamtjahr äußerte sich Thielert optimistisch, die für 2007 gesteckten Ziele zu erreichen. Vor allem die breite Kundenbasis lässt auf eine positive Entwicklung blicken, teilte der Konzern weiter mit.

Die Aktie von Thielert notiert aktuell mit einem Minus von 0,45 Prozent bei 22,30 Euro. (16.05.2007/ac/n/d)


Quelle: aktiencheck.de

Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

24.Thielert Vorsicht ! und um 23€ lieber verkaufen

 
24.05.07 05:41
#28
Habt ihr verkauft?
Es geht steil Bergab!    

   Thielert AG geht am 17.November an die Börse 3300259
     
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Hoffe ihr habt verkauft?Aktie aktuell um 20 €,ein

 
29.05.07 03:46
#29
"schöner" Verlust der euch hofentlich erspart geblieben ist.
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Skydust
Skydust:

Thielert reduce

 
26.06.07 16:31
#30
euro adhoc: Thielert AG / Release of a voting rights announcement ...

16:23 26.06.07  
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Laßt euch von Thielert nicht verarschen,wäre ja...

 
29.06.07 11:13
#31
nicht das erste mal.

Mit Luftnummern haben die ja so ihre Erfahrungen.
Deswegen kann ich vor einem Kauf auf aktuellem Niveau nur warnen,
Anleger sollten nach wie vor immer noch eher über einen Verkauf nachdenken,
und bekommen sogar jetzt noch ein paar € mehr für ihre Anteile.

News - 29.06.07 11:04
Cessna stutzt Thielert die Flügel

Mit der Aussage, in den nächsten Jahren wohl "Tausende von Motoren" an Cessna liefern zu können, hatte der deutsche Antriebshersteller Thielert seinen Aktienkurs um mehr als 20 Prozent in die Höhe getrieben. Doch der genannte Flugzeughersteller aus Übersee reagiert reserviert. Er hat etwas anderes mit Thielert abgemacht.



der/HB DÜSSELDORF. "Unser Vertrag sieht vor, bei zukünftigen Programmen zusammen zu arbeiten", sagte Cessna-Sprecher Doug Oliver, "es gibt aber keine Übereinkunft, zur jetzigen Zeit Motoren zu kaufen." Mehr dazu wolle das Unternehmen im Laufe des Jahres bekannt geben. Thielert kooperiert nach eigener Aussage bereits seit 2004 mit Cessna. Bis heute ist aus dieser Entwicklungspartnerschaft aber keine Serienmaschine des Marktführers aus den USA hervorgegangen, die mit einem Motor des deutschen Herstellers fliegt.

Vorstandschef Frank Thielert hatte am Donnerstagmorgen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, sein Unternehmen habe mit den Amerikanern die größte Motorenlieferung der Firmengeschichte vereinbart. Auch die parallel verbreitete Mitteilung des Hamburger Unternehmens suggerierte eine Bestellung.

Die Thielert-Aktie war daraufhin um rund 23 Prozent auf bis zu 23 Euro hochgeschnellt und und führte mit Abstand die Gewinnerliste im Kleinwertesegment SDax an. Am Freitagmorgen verlor das Papier nur minimal.

Der Kursprung erfolgte, obgleich sich sowohl Frank Thielert als auch ein Firmensprecher auf Nachfrage bedeckt zum Vertrag mit Cessna gehalten hatten. Das Unternehmen hatte nur mitgeteilt, man erwarte, dass Thielert über die nächsten Jahre "Tausende von Motoren" ausliefern könne. Der Sprecher sagte, eine genaue Liefermenge habe man von Cessna nicht zugesichert bekommen. "In Verträgen mit Amerikanern stehen nie Stückzahlen", begründete er dies gegenüber dem Handelsblatt. Allerdings hätte Cessna in Aussicht gestellt, eine bestimmte Menge an Motoren abzunehmen. Die Voraussetzungen für die Produktion habe Thielert durch neue Montagelinien bereits geschaffen.

Zu Auswirkungen auf Umsatz und Gewinn wollte sich der Sprecher nicht äußern. Vorstandschef Frank Thielert sagte der Nachrichtenagentur Reuters lediglich: "Das untermauert unsere Planung für dieses und das nächste Jahr." 2007 soll der Umsatz nach früheren Aussagen um mehr als 50 Prozent auf 95 Mill. Euro klettern.

Thielert und Cessna haben 2004 einen Rahmenvertrag über eine Zusammenarbeit geschlossen. Worin sich dieser und der neue Vertrag unterscheiden, ließ der Motorenbauer offen. Analyst Will Mackie von der Main First Bank sah deshalb auch keine wirklichen Neuigkeiten, die den Kurssprung von mehr als 20 Prozent gerechtfertigt hätten. Auch an den "Tausenden von Motoren", auf die Thielert hofft, äußerte er Zweifel. Auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt sei Thielerts Spezialität - der Dieselmotor - kaum gefragt. Er riet zum Verkaufen der Aktie, zumal diese sehr teuer sei.

Cessna, dass zum Textron-Konzern gehört, ist der weltweit führende Hersteller von Flugzeugen mit konventionellen Verbrennungsmotoren, wie sie Thielert fertigt. Die Motoren der Baureihe "Centurion", die die Deutschen nach Übersee liefern wollen, können sowohl mit Kerosin als auch mit Diesel betrieben werden. Das macht sie nach Aussage des Cessna-Vizepräsidenten John Doman interessant für sein Unternehmen und dessen Kunden.

Thielert in der Kritik

Es ist nicht das erste Mal, dass Thielert auffällt. Die Hamburger standen über Monate wegen ihrer Bilanz in der Kritik. Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger hatte dem Unternehmen vorgeworfen, fiktive Umsätze und Forderungen ausgewiesen zu haben. Thielert hatte das zurückgewiesen; dennoch war der Aktienkurs eingebrochen. Wenig vertrauensfördernd war auch die Tatsache, dass das Unternehmen seine Bilanz für 2006 gleich dreimal korrigieren musste, zuletzt im Mai.

Thielert hatte bisher Entwicklungsleistungen schon vor dem Start der Serienproduktion als Umsatz gebucht. Das sei bilanzrechtlich möglich und in der Branche auch üblich, hatte das Unternehmen diese Praxis begründet. Thielert hat mittlerweile angekündigt, zu einer ganz konservativen Bilanzierung überzugehen, da die bisherige Praxis offenbar auf Unverständnis gestoßen sei.

Mittelfristig strebt Thielert eine operative Umsatzrendite von über 25 Prozent an. 2006 hatte die Ebit-Marge bei 15 Prozent gelegen. Unterm Strich war der Gewinn um ein Drittel auf 5,2 Mill. Euro eingebrochen.



Quelle: Handelsblatt.com



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TEXTRON INC 110,75 +1,03% NYSE
THIELERT AG NAMENS-AKTIEN O.N. 22,55 -1,96% XETRA
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Thielert, die nächsten Luftbuchungen mit Cessna?

 
01.07.07 19:06
#32
Lieber auf (zu) hohem Niveau verkaufen,
vor hier wieder größere Turbolenzen auftreten.

Bin mir nämlich nicht sicher,
ob das Managemant aus den letzten negativen Ereignissen bei Thielert wirklich gelernt hat.

Wenn ja,
würde es mich freuen,
aber Vorsicht kann hier sicher nicht Schaden,
schließlich ist es euer Geld.  
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

- 5 %, "guter" Start in die neue Börsenwoche.

 
02.07.07 09:27
#33
Habe aber nichts anderes erwartet,
mal sehen wie das "Schlachtfest" hier weiter geht.
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Für Thielert wird die Luft dünner.

 
02.07.07 09:39
#34
News - 02.07.07 08:58
Für Thielert wird die Luft dünner

Eine Meldung von Thielert über die Zusammenarbeit mit Cessna hatte Ende vergangener Woche für heftige Kursausschläge gesorgt. Die Anleger glaubten fälschlicherweise an einen Auftrag - den der Flugzeugmotorenbauer auch dringend nötig hätte. Aktionärsschützer gehen mit Thielert hart ins Gericht.



FRANKFURT/DÜSSELDORF. "Das, was hinter der Mitteilung über den vermeintlichen Cessna-Auftrag steht, ist ein Non-Event. Das grenzt an Kursmanipulationen", sagte Markus Straub, der stellvertretende Vorsitzende des Schutzvereinigung der Kapitalanleger (SdK), dem Handelsblatt. Operativ und finanziell scheint es bei Thielert immer enger zu werden.

Das Unternehmen hatte am vergangenen Donnerstag eine Mitteilung herausgegeben, die den Eindruck erweckte, es habe vom US-Flugzeugbauer Cessna einen großen Auftrag erhalten. Thielert erwarte "für die nächsten Jahre, Tausende Motoren ausliefern zu können". Daraufhin war der Kurs um über 20 Prozent hochgeschnellt. Allerdings relativierte Cessna diese Darstellung wenig später, worauf die Aktie wieder um gut fünf Prozent nachgab. Es sei noch überhaupt nicht klar, ob es tatsächlich zum Einbau von Motoren kommen werde, hieß es. Frühestens Ende 2008 werde darüber entschieden, sagte ein Sprecher des US-Unternehmens.

Thielert hat einen Flugzeugmotor entwickelt, der sowohl mit Diesel als auch mit Kerosin betrieben werden kann. Das Aggregat eignet sich für kleine einmotorige Propellermaschinen. Das Unternehmen selbst sieht sich als Opfer einer Fehlinterpretation. Es hat seit 2004 eine Entwicklungspartnerschaft mit Cessna, aus der allerdings bislang noch kein Serienprodukt hervorgegangen ist. "Das neue ist nun, dass sich Cessna zu Thielert bekannt hat", sagte ein Sprecher.

"Keine wirklichen Neuigkeiten", kommentiert dagegen Will Mackie, Analyst von der Main First Bank, und stößt damit ins gleiche Horn wie SdK-Vorstand Straub. Er zweifelt auch die angegebenen potentiellen Stückzahlen an. Tatsächlich zeigt die jüngste Marktstatistik des Branchenverbandes General Aviation Manufacturers Association (GAMA), dass der Weltmarkt für Piston-Kleinflugzeuge - also Maschinen mit einem Kolbenmotor - 2006 gerade mal rund 2500 Flugzeuge umfasst hat. Rund 75 Prozent davon entfallen auf den US-Markt. Dort allerdings sind Aggregate, die auch Diesel verarbeiten können, kaum gefragt.

Dabei hätte Thielert eine feste Zusage eines Kunden wie Cessna dringend nötig. Denn das Unternehmen, das im November 2005 an die Börse gegangenen ist, steht mit dem Rücken an der Wand. So ist der operative Cash-Flow - also der Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft - seit 2004 von minus 5,4 Mill. auf minus 11,4 Mill. Euro im Jahr 2006 gestiegen. Der freie Cash-Flow - das sind die Mittel, die dem Unternehmen nach Abzug der notwendigen Investitionen verbleiben - ist in der gleichen Zeit von minus 9,8 Mill. auf minus 38,7 Mill. Euro gestiegen.

Das Unternehmen verbrennt also in wachsendem Maße Geld und lebt derzeit von der Substanz. Zwar ist der Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um beeindruckende 60 Prozent auf 59,9 Mill. Euro gestiegen. Doch geht dies zum einen auf die Übernahme der US-Firma Superior Air Parts zurück. Zum anderen ist offen, ob sämtliche Motoren auch tatsächlich verkauft wurden, sind doch in der Bilanz die Vorräte massiv gestiegen, darunter vor allem die fertigen Erzeugnisse von 10,8 auf 31,6 Mill. Euro.

Hinzu kommt: Die Substanz ist mittlerweile bedrohlich aufgezehrt. So verfügte Thielert am Ende des ersten Quartals 2007 über liquide Mittel von bescheidenen 640 000 Euro. Legt man die "Burn-Rate" des ersten Quartals zu Grunde - da flossen allein aus dem operativen Geschäft 3,3 Mill. Euro ab -, dürfte das Geld zumindest auf dem Papier nicht einmal mehr für das gerade zu Ende gegangene zweite Quartal gereicht haben.

Gleichwohl hatte Firmengründer, Aktionär und Geschäftsführer Frank Thielert vor einigen Wochen eine Gefahr für die Gesellschaft verneint. Er verwies auf noch bestehende Kreditlinien sowie einen kurz vor dem Abschluss stehenden OEM-Vertrag, also die Lieferung von Motoren für die Erstausstattung von Flugzeugen. Cessna wird das wohl so schnell nicht werden.

Auch sonst sieht es eher mau auf der Kundenseite aus. Der bislang einzige OEM-Kunde, das US-Unternehmen Diamond, ist nach eigenen Angaben dabei, selbst ein Dieselaggregat zu entwickeln. Alan Klapmeier, Chef von Cirrus, eines potenziellen Kunden von Thielert, hatte sich zurückhaltend geäußert.

Angesichts dieser prekären Situation erscheint die Börsenbewertung von Thielert sehr ambitioniert. Das Unternehmen hat derzeit eine Marktkapitalisierung von 440 Mill. Euro, gut das siebenfache des Umsatzes und das 27-fache des erwarteten Gewinns. Zum Vergleich: Der Triebwerkhersteller MTU Aero Engines kostet auf dem Parkett derzeit den gut einfachen Umsatz sowie das 17-fache des erwarteten Gewinns.

Undurchsichtige Verhältnisse

Der Erfinder: Frank Thielert ist ein leidenschaftlicher Erfinder. Auf Basis eines bestehenden Motors hat er ein Flugzeugaggregat entwickelt, das nicht nur sparsam ist, sondern sowohl Diesel als auch Kerosin verträgt. Das erhöht grundsätzlich die Einsatzmöglichkeiten für die kleinen Flugzeuge. In den letzten Jahren hat Thielert viel Geld für die Zulassungen des Motors ausgegeben, Massenaufträge sind aber ausgeblieben.

Das Pokerspiel: Gleich dreimal musste die Firma die vorläufigen Geschäftszahlen für 2006 korrigieren. Entwicklungskosten waren als Umsatz gebucht worden, noch bevor die Motoren zum Kunden gingen. Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung hat das Unternehmen deswegen derzeit auf der Agenda. Die Staatsanwaltschaft Hamburg durchsuchte am 27. Februar Büro- und Privaträume des Firmenchefs. Und seit Monaten streitet Thielert mit seinem früheren Finanzier Marco Hahn um angebliche Aktienschulden.

Die Gesellschafter: Unklar ist die Rolle der früheren Wagniskapitalgeber und Fonds bei Thielert. So besitzt Global Opportunities Asset Management gut 20 Prozent der Anteile, Schroder Investment ist mit 10,81 Prozent im Boot.



Quelle: Handelsblatt.com



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Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Thielert Finger weg,Verstand + Aktie kommt zurück.

 
07.07.07 06:29
#35
Der Aktionärsbrief scheint wirkung zu zeigen,
Aktie büßt zum Wochenschluß deutlich ein.
Sehr Vernünftig,
haben sich wohl zum Wochenende einige Börsianer ihr Gehirn wieder beim Pförtner abgeholt,
ähnliches gilt übrigens auch bei Air Bär lin.

Kurzfristiger Höhenflug der Thielert Aktie war einfach nicht nachvollziehbar.

Der Aktionärsbrief - Thielert Finger weg  

08:59 06.07.07  

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Aktionärsbrief" raten die Finger von der Thielert-Aktie (ISIN DE0006052079/ WKN 605207) zu lassen.

Thielert stelle Motoren für kleinere Flugzeuge her. Hinter den Bilanzen der letzten Jahre stünden bereits Fragezeichen und der Verdacht der Bilanzmanipulation liege nahe. Dies alles sei bereits bekannt. In der vergangenen Woche habe die Aktie einen Sprung um 27% vollzogen. Grund sei eine Meldung bzgl. eines Liefervertrages für Flugzeugmotoren mit Cessna. Thielert gehe davon aus, in den kommenden Jahren mehrere Tausend Motoren zu liefern. Bei Cessna selbst heiße es jedoch lediglich, dass man bei den Weiterentwicklungsprogrammen der Thielert-Dieselaggregate zusammenarbeiten wolle. Thielert sei mit dem Vierfachen des Umsatzes bewertet und einem KGV von 80.

Daher ist die Thielert-Aktie der Bär der Woche für die Experten von "Der Aktionärsbrief" und sie raten die Finger von dem Titel zu lassen. (Ausgabe 27 vom 05.07.2007) (06.07.2007/ac/a/nw)


Quelle: aktiencheck.de

Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Thielert schmiert ab,"schön"wenn man Recht behält.

 
15.07.07 07:12
#36
Thielert AG geht am 17.November an die Börse 3425392

Hoffe ihr habt vorheriges Posting (Post. 35) mal beachtet,
heute rät die €aS ebenfalls nochmal bei Thielert den Abflug zu machen.

Erst unklare Bilanzierung, jetzt Probleme mit Kunden.
Hauptkunde Diamond Aircraft will schon bald eigene Motoren bauen.

FINGER WEG vor ihr hier völlig abstürzt.
Nächste Woche wird sicher nochmal eine "schöne" Woche,
aber sicher nur für alle die nicht ! investiert sind.
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Ruhe im Auge des Sturms?

 
16.07.07 23:36
#37
News - 16.07.07 14:00
Thielert übt sich in Gelassenheit

Laut eines Magazins will der Kleinflugzeug-Hersteller Diamond Aircraft schon sehr bald einen eigenen Turbodieselmotor präsentieren. Das wäre schlecht für den Hamburger Flugzeugmotorenhersteller Thielert, ist Diamond doch einer seiner wichtigsten Kunden. Thielert versucht zu beruhigen.



HB/der HANNOVER. "Selbst wenn Diamond in drei bis vier Jahren einen eigenen Motor in Serie brächte, würde das für uns keinen Umsatzeinbruch bedeuten", sagte ein Thielert-Sprecher am Montag. "Wir gehen davon aus, dass wir das kompensieren könnten." Er verwies auf eine kürzlich getroffene Vereinbarung über die Lieferung mehrerer Tausend Motoren an den US-Flugzeugbauer Cessna in den nächsten Jahren.

Allerdings handelt es sich im Falle Cessna nicht um einen definitiven Auftrag, wie der Sprecher vor zwei Wochen gegenüber dem Handelsblatt gesagt hatte. Das Unternehmen hatte eine Mitteilung herausgegeben, die den Eindruck erweckte, es habe vom US-Flugzeugbauer einen großen Auftrag erhalten. Thielert erwarte "für die nächsten Jahre, Tausende Motoren ausliefern zu können", stand darin. Daraufhin war der Kurs um über 20 Prozent hochgeschnellt. Allerdings relativierte Cessna diese Darstellung wenig später, worauf die Aktie wieder um gut 5 Prozent nachgab. Es sei noch überhaupt nicht klar, ob es tatsächlich zum Einbau von Motoren kommen werde, hieß es. Frühestens Ende 2008 werde darüber entschieden, sagte ein Sprecher des US-Unternehmens.

Thielert hat einen dieselbetriebenen Flugzeugmotor entwickelt, ein Novum. Das Aggregat eignet sich für kleine einmotorige Propellermaschinen. Mit Cessna besteht seit 2004 eine Entwicklungspartnerschaft, aus der allerdings bislang noch kein Serienprodukt hervorgegangen ist. So ist Diamond der einzige Hersteller, der im Moment serienmäßig Thielert-Motoren verbaut.

Der Wiener Kleinflugzeughersteller will einem Bericht des Magazins "Euro am Sonntag" zufolge aber bereits binnen eines Jahres einen eigenen Turbodiesel herausbringen. Dieser solle eine deutlich bessere Leistung haben als der bislang verwendete Thielert-Motor. Damit drohe bei dem Hamburger Unternehmen der Absatz von jährlich rund 550 Motoren wegzubrechen, heißt es in dem Bericht. Eine Diamond-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern. Dass Diamond an einem eigenen Motor arbeitet, hatte das Unternehmen allerdings bereits vor einiger Zeit grundsätzlich bestätigt. Auf Diamond Aircraft entfällt Thielert zufolge rund ein Viertel des Konzernumsatzes.



Quelle: Handelsblatt.com



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THIELERT AG NAMENS-AKTIEN O.N. 21,04 -0,85% XETRA
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Nassie
Nassie:

@Peddy

 
16.07.07 23:44
#38
Einen Motor zu entwickeln ist nicht das Problem. Das könnten viele. Die Zulassung von den Aufsichtsbehörden ist die entscheidende Hürde. Das hat bei Thielert für die USA auch lange gedauert.
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Vesselmanager
Vesselmanag.:

Thielert senkt Lohnkosten

 
21.07.07 12:19
#39
Die Thielert AG hat es geschafft ihre Lohnkosten zum 30.06.2007 in für Investoren nicht uninteressanter Höhe zu senken.
Die Tätigkeiten am Fertigungsstandort Hamburg wurden zum o.g. Termin komplett eingestellt. Allen Mitarbeitern wurde fristgerecht gekündigt.

So weit so gut.... mag sein, dass die Investoren es im ersten Augenblick freut, dass die Muggels der Thielertfertigung in Hamburg dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt wurden. Andererseit ist mit der Freistellung dieser Mitarbeiter aber auch ein nicht unerhebliches Mass an Knowledge und Spezialisten aus dem Pool der Thielert AG entfernt worden. Dieses Wissen wieder zu erlangen mag zwar aus Thielerts Sicht "ein Klacks" sein... aber es wird eine Menge an Kapital kosten, die verbliebenen Kräfte in den Standorten Lichtenstein und Altenburg auf das Niveau zu bringen, dass die Hamburger Mitarbeiter innerhalb des Konzerns als Benchmark setzten.

Thielert AG geht am 17.November an die Börse Peddy78
Peddy78:

Thielert unter 20 €,es geht steil bergab.

 
26.07.07 06:01
#40
Willkommen, zurück auf dem Weg zu alten Tiefstständen.

Seit Anfang Juli kennt Aktie nur eine Richtung,
(den Höhenflug auf 25 € hab ich nicht erwartet und er kam für mich überraschend,
Glückwunsch wer den kurzfristigen Höhenflug zum Verkauf erwischt hat), aber habe oft genug zur Vorsicht aufgerufen und Aktie ist jetzt wieder auf dem langfristig "richtigen" Weg.

Jetzt steht die 19 wieder vor dem Komma,
und alle investierten im Regen.

Weiter viel Glück.
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Nassie
Nassie:

Das Geld

 
21.11.07 09:36
#41
aus der letzten Kapitalerhöhung ist schon wieder weg. Thielert ist out of cash. Deswegen der Ausverkauf.
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Nassie
Nassie:

Die Umsätze heute

 
06.03.08 18:45
#42
sind doch überraschend gering.Ein sell-off sieht anders aus.
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Kicky
Kicky:

sind minus 40% kein Selloff ?

 
06.03.08 19:13
#43
Gottseidank hab ich den Braten gerochen und bin bei 9,90 raus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Langericht Hamburg hat die Jahresabschlüsse 2003 bis
2005 des Flugzeugmotoren-Herstellers Thielert für nichtig erklärt. 'Das Urteil
ist heute gefallen', bestätigte ein Sprecher des Gerichts am Donnerstag der
Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Begründung war offiziell zunächst nicht
zu erfahren. Ein Thielert-Sprecher verweigerte einen Kommentar: 'Die
schriftliche Urteilsbegründung liegt uns noch nicht vor.' Die Aktie des im SDAX
notierten Unternehmens brach im späten Handel um 41,44 Prozent auf 4,55 Euro
ein.

Laut Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) drehte sich die Klage um
Scheinumsätze. Die Anlegerschützer werfen dem Unternehmen schon seit einiger
Zeit vor, die Bilanzen vor dem Börsengang Ende 2005 geschönt zu haben. 'Das
Urteil ist auch für die Emissionsbanken und die Wirtschaftsprüfer von BDO
gefährlich', sagte Sdk-Vize Markus Straub im Gespräch mit dpa-AFX. 'Wenn der
Börsenprospekt mit falschen Zahlen bestückt war, können Anleger unter Umständen
klagen.' Zuerst müssten aber die Verjährungsfristen geprüft werden, mahnte
Straub.URTEIL NOCH NICHT RECHTSKRÄFTIG
Thielert AG geht am 17.November an die Börse biergott
biergott:

jetzt die adhoc dazu, auch ziemlich spät....

 
06.03.08 22:01
#44
euro adhoc: Thielert AG / Recht/Prozesse / Urteil des Landgerichts Hamburg zu

Jahresabschlüssen der Thielert AG




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Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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06.03.2008

Im März 2007 hat die Kreuz Consulting, eine Gesellschaft der Unternehmensgruppe
Hahn, Anfechtungsklagen gegen die Jahresabschlüsse 2003, 2004 und 2005 der
Thielert AG und der Thielert Aircraft Engines GmbH in Hamburg und Chemnitz
eingereicht.

Das Landgericht Hamburg hat mit Urteil vom 06. März 2008, das die Gesellschaft
am späten Nachmittag erhalten hat, die Jahresabschlüsse 2003, 2004 und 2005 der
Thielert AG für nichtig erklärt. Das Gericht begründet dies mit einem Verstoß
gegen Bewertungsvorschriften. Vorbringen der Gesellschaft im Rahmen der
Klageerwiderung wurde als verspätet zurückgewiesen. Die Gesellschaft konnte ihr
Vorbringen nicht rechtzeitig substantiieren, weil Beweismittel in anderen
Verfahren gebunden sind. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Gesellschaft
wird gegen das Urteil Berufung einlegen.

Im Parallelverfahren vor dem Landgericht Chemnitz hat das Gericht der
Gesellschaft die Vortragsfrist zur Substantiierung verlängert.


Rückfragehinweis:
Sebastian Wentzler
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (37204) 696 1270
E-Mail: ir@thielert.com

Ende der Mitteilung euro adhoc
--------------------------------------------------

Emittent: Thielert AG
Helbingstraße 64-66
D-22047 Hamburg
Telefon: +49(37204)696-1270
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Sprache: Deutsch  
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Nassie
Nassie:

Die adhoc Meldung ist lächerlich

 
06.03.08 22:27
#45
Die Wirtschaftsprüfer der BDO hätten aus ihren Unterlagen alles zur Verfügung stellen können. Warum haben sie es nicht ?
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Nassie
Nassie:

Typisch Thielert

 
25.03.08 18:00
#46
ist wird gemauschelt und gelogen und die Anleger um ihr Geld betrogen.
Wann wird dieser Mann eigentlich aus dem Verkehr gezogen ? Was  muß noch alles passieren ?
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Radelfan
Radelfan:

Thielert: Schon wieder 'ne ad-hoc!

 
25.03.08 18:10
#47
Die Mitteilung ist zwar schon von heute Morgen, aber sie passt ins System!

25.03.2008 08:07
euro adhoc: Thielert AG (deutsch)

euro adhoc: Thielert AG (News/Aktienkurs) / Geschäftsberichte / Veröffentlichung der Jahresabschlusses 2007 verschoben

-------------------------------------------------- ------------ Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------- ------------

25.03.2008

Die Thielert AG wird entgegen der im Finanzkalender veröffentlichten bisherigen Planung den Jahresabschluss 2007 nicht am 26. März 2008 veröffentlichen. Die Veröffentlichung wird auf Ende April verschoben. Ebenso werden die anberaumten Informationsveranstaltungen verschoben.

Hintergrund: Die Gesellschaft hat sich in Folge der erfolgten Nichtigkeitsfeststellung der Jahresabschlüsse von 2003 bis 2005 entschlossen, den Wirtschaftsprüfer Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft neben der Prüfung des Abschlusses 2007 auch mit einer Beurteilung der Bewertung von Forderungen der Vorjahre zu beauftragen. Diese nun beschlossene Beauftragung macht die Verschiebung der Veröffentlichung notwendig.

Rückfragehinweis: Sebastian Wentzler Leiter Unternehmenskommunikation Telefon: +49 (37204) 696 1270 E-Mail: s.wentzler@thielert.com

Ende der Mitteilung euro adhoc -------------------------------------------------- ------------
Thielert AG geht am 17.November an die Börse TurtleTrader
TurtleTrader:

Thielert

 
26.03.08 10:39
#48
Thielert ist zur absoluten Zockeraktie verkommen. Ich lass da mal vorerst die Finger von. Auch wenn das Orderbuch eig. zu einem kleinen Zock mit Stop knapp unter 3,80 Euro einlädt:

Stück   Geld Kurs Brief   Stück
        4,08 Aktien im Verkauf     3.000
        4,04 Aktien im Verkauf     350
        4,03 Aktien im Verkauf     904
        4,02 Aktien im Verkauf     2.000
        4,01 Aktien im Verkauf     2.000
        4,00 Aktien im Verkauf     2.587
        3,97 Aktien im Verkauf     8.821
        3,96 Aktien im Verkauf     2.890
        3,93 Aktien im Verkauf     281
        3,92 Aktien im Verkauf     139

Quelle: [URL] aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/T3C.aspx [/URL]

1.500       Aktien im Kauf 3,86
1.000       Aktien im Kauf 3,82
14.530       Aktien im Kauf 3,80
2.000       Aktien im Kauf 3,79
499       Aktien im Kauf 3,78
1.000       Aktien im Kauf 3,77
1.000       Aktien im Kauf 3,76
3.500       Aktien im Kauf 3,75
700       Aktien im Kauf 3,68
300       Aktien im Kauf 3,51

Summe Aktien im Kauf   Verhältnis   Summe Aktien im Verkauf
26.029                   1:0,88         22.972
Thielert AG geht am 17.November an die Börse Kicky
Kicky:

Bei Thielert geht das Drama weiter ..fällt auf 2,5

2
10.04.08 10:23
#49
10. April 2008 Das Geschehen um den Flugzeugmotorenhersteller Thielert in den vergangenen Monaten zeigt, dass an der Börse eine gewisse Grundskepsis nie schaden kann. Zunächst hatte sich die Story sehr gut angehört: Das Unternehmen entwickelt und fertigt seit mehr als sechzehn Jahren Komponenten für Hochleistungsmotoren und Sonderteile mit komplexen Geometrien sowie Hard- und Software für digitale Motorsteuerungen.

Für den Automobilbau und die Luftfahrtindustrie werden Fertigungsstrategien für Motorkomponenten sowie komplette Motoradaptionen erarbeitet. Gerade die so genannten Jet-Fuel-Motoren sollten bei Kleinflugzeugen die direkten Flugkosten um bis zu 60 Prozent senken, verglichen mit herkömmlichen Flugmotoren. Das war interessant, weil sich in diesem Bereich aufgrund mangelnden Interesses dominierender Anbieter an der Energieeffizienz praktisch über Jahrzehnte nichts getan hatte.

Schien die Aktie aufgrund der scheinbaren Marktchancen Kurspotential zu bieten ...

Entsprechend groß wären die Marktchancen zumindest in der Theorie. So dürfte es kaum verwundern, dass die Anleger bei und nach dem Börsengang im Oktober des Jahres 2005 im Rahmen der damaligen Euphorie auf die Papiere setzten und sie auf bis zu 27,75 Euro hoch kauften. Ausgehend von einem Emissionskurs von 13,5 Euro entsprach das einem Kursgewinn von knapp 106 Prozent.Allerdings kam es bald zu gewissen Ungereimtheiten. Denn das Unternehmen berichtete zwar über operative Erfolge, die sich zumindest auf dem Papiere in Form steigenden Umsätze und Gewinne zeigten. Allerdings gab die genauere Analyse der vorgelegten Zahlen bald zu denken. Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger äußerte bereits Ende des Jahres 2006 Zweifel an der Richtigkeit der Bilanzen der Thielert AG. Tatsächlich sind die Jahresabschlüsse des Unternehmens aus den Jahren 2003 bis 2005 kürzlich vom Landgericht Hamburg für nichtig erklärt worden.

Nun steckt es nach eigenen Angaben bereits seit mehr als einem Monat tief in einer Liquiditätskrise. Spätestens Ende Juni benötige man 13,6 Millionen Euro, nachdem sich die Serienauslieferung von Flugmotoren verzögert habe, teilte das Hamburger Unternehmen am Donnerstag mit. Mittelfristig braucht Thielert aber noch mehr Geld. Binnen zwölf Monaten seien 20 bis 24 Millionen Euro vonnöten, erst dann könne sich die Firma aus den erwarteten Einnahmen finanzieren. Deshalb sei eine Kapitalerhöhung zum Preis von 1,15 Euro je Aktie geplant, die bis zu 24 Millionen Euro einbringen könnte.

Firmengründer und Vorstandschef Frank Thielert werde sein Amt abgeben, aber im Vorstand bleiben, teilte das Unternehmen mit. Auch Finanzchefin Roswitha Grosser soll ersetzt werden. Um die dringendsten Nöte zu lindern, ist Thielert seinem Unternehmen mit einem Darlehen über 2,65 Millionen Euro beigesprungen, das in zwei Jahren zurückgezahlt werden muss. Seine Aktien hat er dafür vollständig verkauft. Um den Kredit zu finanzieren, habe er die 2,65 Millionen Thielert-Aktien seiner Vermögensverwaltung TVV in einem Notverkauf zu je einem Euro an fünf Finanzinvestoren abgegeben, darunter den Großakionär Global Opportunities Capital.

Auf diese Nachricht reagiert die Aktie am Donnerstag mit vorbörslichen Kursverlusten von 42 Prozent auf 2,5 Euro, nachdem sie schon in den vergangenen Monaten hatte massive Kursverluste hinnehmen müssen. Thielert ist seit längerem wegen der umstrittenen Bewertung stark steigender Forderungen und Lagerbestände in seiner Bilanz bei gleichzeitig deutlich steigenden Verbindlichkeiten und abnehmender Liquidität in der Kritik. Das ist eine Entwicklung der Kennzahlen, die Kritiker aufhorchen lässt.

Hatte das Landgericht Hamburg im März die Bilanzen für die Jahre 2003 bis 2005 für nichtig erklärt, so hat Thielert gegen das Urteil Berufung eingelegt. Zugleich sollen Experten von Ernst & Young die Bewertung von Forderungen aus den Vorjahren prüfen. Den Abschluss für das Jahr 2006 jedoch korrigierte Thielert selbst und wies deutlich weniger Umsatz und Gewinn aus als in der ursprünglichen Fassung. Zahlen für 2007 liegen noch nicht vor. Ursprünglich hatte das Unternehmen Entwicklungsleistungen nach dem Grad der Fertigstellung bilanziert. Nun werden Leistungen wie die Anpassung von Motoren an bestimmte Flugzeugmodelle erst mit Beginn der Serienfertigung verbucht.

Insgesamt scheint die Grundidee des Unternehmens nicht schlecht zu sein. Allerdings dürfte die Aktie des Unternehmens erst dann wirklich interessant werden können, wenn die Liquiditätsschwierigkeiten überwunden und das Vertrauen in das Unternehmen durch den Nachweis operativer Erfolge wieder hergestellt werden konnte.www.faz.net
Thielert AG geht am 17.November an die Börse michelangelo123
michelangelo.:

Thielert AG ,der neue Start 2014?

 
04.12.13 22:53
#50

Endlich ist ein Ende,ein Neuanfang der Thielert AG bald möglich!?Der Gerichtsprozeß gegen Frank Thielert und der Gerichtsstreit zum BDO kommt bald zum Ergebnis!
Moderation
Moderator: lth
Zeitpunkt: 05.12.13 15:04
Aktion: -
Kommentar: Regelverstoß - Bitte die aktiven Threads nutzen.

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Thielert AG geht am 17.November an die Börse Dieselflyer

Ja Michel,

 
#51
da wird sich noch einiges Tun...Nur meine persönliche Meinung über die letzten 8 Jahre...

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