Wie der Google-Messenger WhatsApp angreifen will

Mittwoch, 21.09.2016 16:00 von

Google startet einen weiteren Messenger. Den braucht keiner. Trotzdem revolutioniert die App unseren Umgang mit Computern.

Ließe sich Software kreuzen wie Hunderassen, dann wäre „Allo“ – der neue Tex-Messenger von Google (Alphabet A Aktie) – wahrscheinlich so etwas wie das gemeinsame Kind von WhatsApp und Siri oder Cortana. Denn was die neue Kurznachrichten-App auszeichnet, die der kalifornische Web-Riese soeben zum Download für Android- und iOS-Nutzer freigegeben hat, ist nicht, dass Google – neben „Hangouts“ und dem Videochat „Duo“ – nun noch einen weiteren Messenger-Dienst in die App-Stores bringt.Den braucht kein Mensch. Denn was es zu Chatten gäbe, ermöglichen WhatsApp, Facebooks Messenger, Threema und die Vielzahl anderer Kommunikationsdienste längst zur Genüge. Dass Allo neben „normaler“ Kommunikation auch eine Flut von Icons und Emoticons mitbringt und den Versand verschlüsselter sowie selbstzerstörender Nachrichten erlaubt, ist auch nichts Neues mehr.Der wirkliche Unterschied liegt darin, dass Google mit dem neuen Angebot so etwas präsentiert, wie die Zukunft der Suche und der Mensch-Maschine-Interaktion. Der wirkliche Clou nämlich ist die in den Chat-Dienst integrierte künstliche Intelligenz – neudeutsch in Anlehnung an Roboter „Bot“ genannt – die sich gleich an verschiedenen Stellen in die Kommunikation einbinden lässt. Und manchmal sogar von alleine eingreift.So kann der Nutzer nämlich zum einen direkt mit @Google chatten und beispielsweise nach anstehenden Terminen, der aktuellen Nachrichtenlage oder dem Wetter am Wochenende fragen. Im Grunde ist das eine innovativere, „natürlichere“ Form der Google-Suche in natürlicher Sprache, ähnlich jenen Funktionen, wie sie Apples Siri oder Microsofts Cortana an der Schnittstelle zwischen den lokalen Daten und der Suche im Netz ebenfalls bieten.

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