Top-Thema

VW erzielt offenbar Einigung bei Audi-Modellen in USA

Dienstag, 15.11.2016 19:00 von

Volkswagen ist es in den USA offenbar gelungen, eine Einigung über Reparatur und Rückkauf von Audi-Modellen zu erzielen. Unter Verweis auf eine Gerichtsauflage wollte sich VW nicht zu dem Medien-Bericht äußern.

Nach monatelangen Verhandlungen hat Volkswagen (VW Aktie) in den USA eine weitere wichtige Hürde zur Überwindung der Abgasaffäre genommen. Der Konzern habe eine Einigung über die Reparatur und den Rückkauf von rund 80.000 Diesel-Fahrzeugen mit 3,0-Liter-Motoren der Tochter Audi erzielt, sagten zwei mit den Verhandlungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Der Kompromiss mit den US-Behörden beinhalte das Angebot zum Rückkauf von etwa 20.000 älteren Fahrzeugen und die Nachbesserung von rund 60.000 Wagen. Über einen Schadenersatz für Fahrzeugbesitzer wegen überhöhter Emissionen werde noch mit den Anwälten verhandelt. VW hatte bereits vor Monaten in den USA eine Einigung für rund 475.000 Dieselautos mit 2,0-Liter-Motor mit einer illegalen Abschalteinrichtung erzielt.

Volkswagen lehnte einen Kommentar ab und verwies auf eine Auflage des Bezirksgerichts in San Francisco, sich in dem Fall nicht zu äußern. Für Ende November ist eine Anhörung angesetzt. Richter Charles Breyer hatte unlängst erklärt, Audi habe bei den Verhandlungen mit den US-Behörden über eine Lösung für die insgesamt 85.000 betroffenen Fahrzeuge wesentliche Fortschritte gemacht. Er sei optimistisch, dass bis Anfang Dezember eine Einigung erzielt werden könne.

Die US-Umweltbehörde EPA gab keine Stellungnahme ab. Ein Audi-Sprecher in den USA sagte, das Unternehmen arbeite hart daran, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen. "Wir machen große Fortschritte in unseren Bemühungen, eine genehmigungsfähige Lösung zu finden." Zu Details wollte er sich nicht äußern. Als erste hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über den Kompromiss berichtet.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.