Opels Dienstwagen greift Passat und Superb an

Montag, 07.11.2016 06:20 von

Die Geschäfte laufen wieder, dennoch fehlt Opel derzeit ein echtes Aushängeschild. Diese Position soll ab kommenden Frühjahr der neue Insignia bekleiden. Doch müsste ein echtes Topmodell nicht etwas mehr bieten?

Diplomat, Kapitän oder Senator – das war im Hause Opel alles einmal. Echte Opel-Fans weinen diesen Zeiten des konkurrenzfähigen KAD-Oberklasse-Triumvirats noch heute schmerzlich hinterher. Einst kämpften die Rüsselsheimer mit Mercedes – heute kann man Volkswagen (VW Aktie) oder Skoda schon lange nicht mehr in Schach halten. Den Angriff nach oben will Opel jetzt wieder wagen – zumindest bei der Größe spielt das neue Flaggschiff jetzt in einer Liga mit E-Klasse, A6 und Co. Doch recht das aus, um sich wieder mit einem Daimler (Daimler Aktie) statt einem Ford Mondeo messen zu müssen?

Die erste Insignia-Generation war seit 2008 gezwungen, einen schwierigen Spagat aus Markenaushängeschild und Volumenmodell hinzulegen. Mit der zweiten Insignia-Generation, die auf dem Genfer Automobilsalon im März 2017 ihre offizielle Premiere feiert, will man zu Modellen wie dem Skoda Superb oder einem Ford Mondeo aufschließen.

„Unser aktueller Insignia war ein großer Erfolg“, leitet Werner Jöris als leitender Entwicklungsingenieur ein, „doch es gab trotz über 900.000 verkaufter Fahrzeuge auch Kritik. Das galt zum Beispiel beim Armaturenbrett, dem Platzangebot im Fond oder dem Gewicht.“ Opel nahm sich die Kritik zumindest in Teilen zu Herzen und verabreichte dem hauseigenen Aushängeschild trotz leicht gewachsener Abmessungen eine Weight-Watchers-Diät, die es in sich hat. Je nach Modell- und Motorvariante ist der Vorzeige-Opel 140 bis 175 Kilogramm leichter als der Vorfahr. Trotzdem ging der auf 4,90 Meter gewachsene Insignia durch ein flacheres Dach und eine breitere Spur in die Breite.

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