unverrückt an erster Stelle gebrachte "Dauer-News" mit dem Titel "Warum die OPEC nie wieder die Produktion drosseln wird", siehe hier, jetzt auf der Bigcharts-Homepage löschen lassen.
Offenbar ist Wall Street der Meinung, es seien nun genug Öl-Bären auf die falsche Fährte gelockt - und angesichts ungebrochener Preisanstiege in die Kapitulation getrieben - worden, dass man beim Öl nun die nächste Abwärtswelle bis runter auf 15 Dollar pro Barrel lostreten kann. Wie üblich via "Papieröl-Algotrading" und anderem High-Speed-Mummenschanz.
Unbestritten ist es Wall Street mit den erratischen Chart-Bewegungen bei US-Öl gelungen, ein Trading-Ambiente zu "kreieren", das bizarr genug ist (wider alle Fundamentals), dass sich selbst Oberexperten wie der Exxon-CEO auf die mittlerweile komplett unvorhersagbaren Preisausschläge keinen Reim mehr machen können (letztes Posting).
Damit ist das Ziel maximaler Verwirrung erreicht. Es gibt den Zockerbanken einen Freibrief, weiterhin "Chart-Willkür" walten zu lassen. Denn je weniger die Marktteilnehmer "den Markt" fundamental verstehen, desto mehr müssen sie sich ersatzweise an den Charts orientieren, sprich - nach Wall Streets Algo-Pfeife tanzen. Wall-Street lenkt die Charts via Computertrading jeden Tag genau in die Richtung, die den bereits Positionierten (egal ob long oder short) jeweils maximale Spekulationsschäden beschert. Das von der Tradern (inkl. Hedgefonds) verspielte Geld wandert in die Taschen von Wall Street - und dient zur Auszahlung der nächsten Bänker-Boni. Business as usual.
FAZIT: Beim Öl wird demnächst der Stecker gezogen.