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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Wenn Apple mit seiner neuen Strategie durchkommt

22
23.01.10 11:56
dürften die Zeiten der Gratis-Internet-Zeitungsartikel bald vorbei sein. Das würde auch für Ariva und die meisten Threads hier schwierig.

Apple will, wie beim iPod, Inhalte vom freien Internet auf proprietäre Pay-Inseln verlagern, um die kommerzielle Vermarktung zu fördern. Beim iPod sind das proprietäre Standards statt des freien mp3, Pay-Download von Songs mit eingebautem Kopierschutz und Käufer-ID, um Gratisweiterverteiler rechtlich belangen zu können.

Mit dem Tablet-PC will Apple nun zusätzlich die gesamte Medienlandschaft und das Schulwesen umkrempeln. Das Tablet soll sozusagen die Zeitung und das Buch (auch in der Schule das Lehrbuch) ersetzen. Alle Inhalte soll es dann nur noch von Apple gegen Bezahlung oder gegen monatliche Abo-Gebühren geben.

Da die User ihre Daten wireless beziehen, sind sie auch per GPS jederzeit "verortbar", was ermöglicht, ihnen maßgeschneidert Werbung zuzuspielen.

Ich sehe das Alles mit großem Unbehagen, weil damit die liberale Webkultur der freien Inhalte verdrängt wird zu Gunsten eines raffenden "Big Brother", der jedes Tippen und jede Ortsbewegung überwacht und kommerziell ausschlachtet.

Wegen des Erfolgs bei der Online-Musikvermarktung, die die Piraterie unterläuft, hat Apple die darbenden Musikkonzerne bereits auf seiner Seite. Mit dem Tablet-PC kommen Medienfirmen wie Disney, Spiele-Hersteller wie Electronic Arts und Zeitungs/Zeitschriftenverlage hinzu. Alles unter der Fuchtel von Oberkrake Apple.

Apple wird dann im Medien- und Technologiebereich eine ähnliche Geldkrake wie Goldman im Finanzsektor. Und auch hier wird man letztlich unter zuviel Machtkonzentration bei einer Firma leiden, vor allem, wenn Inhalte dann auch noch zensiert werden: Apple erlaubt z. B. nicht, dass in der iPod-Version der Bildzeitung nackte Brüste gezeigt werden. Wir bekommen dann weltweit verordnete US-Verklemmtheit.

online.wsj.com/article/...2748703405704575015362653644260.html
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pfeifenlümmel:

zu # 098 Anti

7
23.01.10 12:49
Interessant  an der Kriegserklärung Obamas gegen die Zockerbanken ist, dass der Krieg auch gegen die "eigene" FED, die amerikanische Notenbank, läuft. Die Fed setzt sich doch gerade aus diesen Zockerbanken zusammen.

Unklar ist, wie weitreichend der Eigenhandel unterbunden werden soll. Dürfen die betroffenen Banken nur noch als Broker im Kundenauftrag in den Futurehandel? Wie sichern die Banken ihre verkauften Calls und Puts ab, ohne Future, CFD? Oder dürfen sie zu diesem Zweck doch in den Futurehandel? Die Unsicherheiten über die weiteren Verdienstmöglichkeiten dieser Banken treiben deren Kurse weiter abwärts.
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skunk.works:

zu 56101....& nice week-end

2
23.01.10 12:52
permanent:

Goldman schließt Hedgefonds

10
23.01.10 13:16
Computermodell versagt

Goldman schließt Hedgefonds

Rund 7 Mrd. Dollar verwaltete der Global-Equity-Opportunity-Fonds in seinen besten Zeiten. Ende des Jahres waren es nur noch 200 Mio. Dollar. Goldman Sachs zieht deshalb Konsequenzen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat nach massiven Kapitalabflüssen ihren Hedgefonds GEO geschlossen. Der Global-Equity-Opportunity-Fonds (GEO) verwaltete zum Ende des vergangenen Jahres nur noch ein Vermögen von 200 Mio. Dollar nach rund 7 Mrd. Dollar zu seinen Bestzeiten. Der Fonds war 2007 im Zuge von Finanzmarktturbulenzen erheblich unter Druck geraten. Die Investmentbank musste den Fonds damals mit einer Milliardenspritze stützen.

Der quantitative GEO-Fonds setzt eine computergesteuerte Investmentstrategie ein. Dabei treffen die Manager Investitionsentscheidungen nach Computermodellen, die sich an Marktmustern der Vergangenheit orientieren. Weil in jüngster Zeit das Verhalten der Marktteilnehmer aber völlig unberechenbar geworden war, versagten diese Computermodelle und quantitative Fonds gerieten in Schwierigkeiten.

US-Präsident Barack Obama hatte am Donnerstag angekündigt, heimischen Banken mit einschneidenden Handelsregeln Grenzen zu setzen. So sollen die Banken unter anderem nicht mehr in Hedgefonds investieren, sie besitzen oder fördern dürfen.

Goldman Sachs hatte am Donnerstag für das vierte Quartal einen überraschend hohen Nettogewinn von 4,95 Mrd. US-Dollar ausgewiesen. Die Einnahmen bezifferte das Geldhaus auf 9,6 Mrd. Dollar.

Quelle: rts

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permanent:

Sorge um die Währungsunion

6
23.01.10 13:19
Skeptische EU-Experten

Sorge um die Währungsunion

Experten des künftigen EU-Währungskommissars Rehn zufolge ist die Zukunft der Währungsunion ungewiss. Grund seie die unterschiedliche Wetttbewerbsfähigkeit der Länder.

Die EU-Kommission sorgt sich dem "Spiegel" zufolge um den Fortbestand der Währungsunion. In einer Vorlage der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen für die Finanzminister der Euro-Gruppe heiße es, die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsländer und die daraus folgenden Ungleichgewichte gäben Anlass zu ernster Besorgnis für die Euro-Zone als Ganzes.

Die Experten des designierten finnischen Währungskommissars Olli Rehn fürchteten, dass die unterschiedliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten das Vertrauen in den Euro schwäche und den Zusammenhalt der Währungsunion gefährde, berichtet das Magazin. Besondere Sorge bereite den Brüsseler Beamten der Zustand jener Länder, die in der Vergangenheit enorme Defizite in ihren Leistungsbilanzen auftürmten, weil sie dank niedriger Zinsen jahrelang auf Pump gelebt hätten. Jetzt litten diese Staaten, vor allem Spanien, Griechenland und Irland, unter ausufernden Staatsdefiziten.

Deutschland als Vorbild

Die Kombination aus nachlassender Wettbewerbsfähigkeit und exzessiver Anhäufung von Staatsschulden sind in diesem Zusammenhang beunruhigend, heiße es in der Expertise. Als Ausweg aus der Misere schlagen die EU-Beamten dem Bericht zufolge den betroffenen Ländern vor, ihre Haushalte zu sanieren und Reformen auf den Weg zu bringen. Die Lohnabschlüsse müssten auf die gesunkene Produktivität und den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit Rücksicht nehmen. Das bedeute, dass die Arbeitnehmer sich mit geringen Tarifabschlüssen bescheiden sollten. Die Anpassungsmaßnahmen würden begleitet von einem merklichen Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Die Kommissionsbeamten empfehlen den Defizit-Ländern eine Strategie, mit der sich Deutschland in den vergangenen Jahren aus der Wachstumsschwäche befreit hat. Doch auch die Bundesregierung komme in dem Papier nicht ohne Ermahnung davon. Deutschland und andere vergleichsweise erfolgreiche Staaten wie Österreich und die Niederlande müssten gegen die chronische Schwäche ihrer Inlandsnachfrage vorgehen. Dazu würden die Brüsseler Experten mehr Wettbewerb im Dienstleistungssektor, Steuerreformen und die Beseitigung von Kredithürden empfehlen. Die Kommissionsbeamten mahnten zur Eile. Je später die Länder die Maßnahmen umsetzten, desto höher würden die sozialen Kosten ausfallen. Aus Sicht der Kommission hätten die Euro-Länder keine Wahl: Die Anpassungen seien überlebenswichtig für das langfristige Funktionieren der Währungsunion.

Quelle: dpa

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permanent:

Roubini says China can't bring recovery alone

3
23.01.10 14:28

Der USA Bären-Thread 7302803

Jan. 21, 2010, 10:55 p.m. EST

Roubini says China can't bring recovery alone

By Chris Oliver, MarketWatch

HONG KONG (MarketWatch) - Noted economist Nouriel Roubini said Thursday that expectations China can buoy the global economy on its own will meet with disappointment, adding that a glut of worldwide industrial capacity threatens recovery from the financial crisis.

Roubini, who gained fame by predicting the current global recession, told a financial forum in Hong Kong that it would take "a decade if not a generation" before Chinese consumers are in a position to have a meaningful impact.

"China cannot be the only engine of global economic growth," though its frenzied pace of development is offering some support for regional economies and commodity markets, he said.

China faces a battle against the clock in its effort to transform its economy from an export-led model to one which relies more on domestic demand to drive growth.

http://www.marketwatch.com/story/story/...B4C3-47FC-98E4-D3E36A5E6B72

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TurboLuke:

Neues von G.Soros

10
23.01.10 14:38
"Das Ausmaß des heutigen Problems weist eine noch beeindruckendere Größenordnung auf als in der Zeit der Großen Depression...."

www.project-syndicate.org/commentary/soros54/German
Mein Blog:
turboluke.wordpress.com/
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Eidgenosse:

#56101

2
23.01.10 15:01
man wird ja nicht gezwungen ein Tablett zu kaufen. Genausowenig wie man Aktien haben "muss".
Wenn die meinen sie können die Welt beherrschen mit Ihrem Kram dann sollen sie das ruhig glauben, einen grossen Erfolg sehe ich da nicht.

Überhaupt haben manche Menschen eine komische Ansicht von Fortschritt. Warum man unbedingt auf dem Mars den Sand untersuchen muss während es hier unten viel mehr zu tun gibt ist mir ein Rätsel.
Die Mondlandung hat auch nichts gebracht ausser das man halt mal da war. Ok, es hätte ja was da sein können, aber warum wollen die Chinesen jetzt auch noch da hinauf? Um ihre Fahne neben die Ami-Fahne zu stecken?

Vielleicht finden sie ja gar keine Fahne. Wäre der Brüller des Jahrzehnts.
Investiere in Bildung und Gesundheit, das kann Dir niemand nehmen.
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Anti Lemming:

Eidgenosse - zu Apple

13
23.01.10 15:52
Apple versteht es wie kaum eine andere Firma, mit "cooler Werbung" und coolem Design die Massen zu gewinnen. Darin liegt die Macht. Die Massen merken dabei nicht, dass sie mit proprietären Standards (oft vormals freie wie mp3) und Pay-Inhalten "vereinnahmt" werden, sondern finden sich nur selber cool.

Wenn aber "alle cool" sind, ist am Ende keiner mehr cool. Sie sind dann eher alle blöd, weil sie unkritisch dem Apple-Kult und seiner  geschickten Vermarktung aufsitzen.

Microsoft fuhr dieselbe Strategie, als sie den bis heute freien Java-Code mit proprietären Active-X-Erweiterungen in einen inkompatiblen Privatcode für den Internet Explorer umzustricken versuchte. Der Modzilla/Firefox-Boom war die Antwort von Leuten, die keine Lust hatten, sich vor Gates Karren spannen zu lassen. Insofern gibt es noch Hoffnung.
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 294101
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TGTGT:

Börsen - gibt es einen Crash?

11
23.01.10 16:00

Auch wenn es der Headline dieses Threads nicht gerecht wird, so möchte ich auch gerne nochmal meine Sicht der Dinge schildern, auch wenn diese weder Bulle noch Bär ist :-). An den Weltbörsen erfolgte der Einbruch letzte Woche, meiner Ansicht nach, in erster Linie aufgrund der Sorgen um die Einschränkungen der Spekulationsfreiheiten und neuer Gesetze, welche Obama anstrebt, das letzte Mal, dass sich ein US-Präsident so stark dafür einsetze war #339966">Kannedy, wir kennen den Ausgang der Geschicht... das seit Beginn des letzten Jahrhunderts so herangereifte System, was den amerik. Staat letzten Endes versklavt bzw. die "gerechte" (objektive) , gesetzliche Kontrolle entieht (man betrachte Gründung der Fed und Folgejahre) zu behindern oder aufzulockern und/oder zu unterbinden ist ein Feind der Wall.Str. und nicht nur dieser - das komplette Finanzsystem wäre betroffen. Die Auswirkungen langfr. positiver Natur, nur die Macht der Finanzhäuser und ins. der Fed wäre geschwächt - #003300">dies wird mit allen Mitteln verhindert werden.

Problemfälle für das System gab es in der Vergangenheit ja bereits, man konnte diese oft an konkreten Personen festmachen wie z.B. Fredrik Allen (LM), Charles Lindbergh (Kongressabgeordneter) oder Luis McFadden... und jetzt #0000ff">Mr. Obama? , für die amerik. Geschäftswelt ist es zumindest ein ganz wichtiger Aspekt, dass diese Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt werden können - die Sorgen und das Abziehen von liquiden Mitteln vom Markt hatten wir bis Freitag gesehen.

Einen Crash sehe ich dennoch nicht - die jetzige Bewegung brachte zwar den langfr. Aufwärtstrend ins wanken, jedoch ist nach einer Bewegung - einem Aufwärtsimpuls - von über 60 % seit März eine gut 5 %-ige Korrektur noch bei weitem zu früh um über crashartige Szenarien zu mutmaßen. #339966">Fest steht: Der mittelfr. Verlauf am Markt wird auf die gesetzlichen Vorhaben/Umsetzungen zurückzuführen sein und sich daran messen... ein Durchsetzen dieser Gesetze wäre, ins. für die amerik. Bev. - langfr. sicherlich sinnvoll, nur für die Baker ein enormer Verlust von Einfluss am Markt. Im DJI ist für nächste Woche zunächst der mittelfr. Aufwärtstrend noch von Bedeutung, ebenso im S&P500 - für den Dax der Bereich um 5500 Zähler bzw. 5570 Punkte. Festzuhalten bleibt, dass das wirtschaftlich-ökonomische Umfeld weiterhin nur verhalten und unterhalb des Konsens bleibt, welcher weitere Zuwächse und positive Verläufe vorsieht - hierbei Schritt zu halten wird nicht einfach werden. Jedoch könnte man im DJI frühstens bei einem Bruch des Sup-Bereiches um 9600 Zähler von einer gefährlichen Situation für einen Crash sprechen - momentan ist und bleibt es eine Korrektur, eine ausgeprägte aber über diese wird es mMn nicht hinauskommen - langfr. sieht die Sache jedoch wieder anders aus, Mitte des Jahres sollte sich der Markt wieder stärker fundamentalen Gegebenheiten anpassen, derzeit ist es nur ein kurzfr. Abbau von Liquidität die auf möglichen Gesetztesvorhaben resultiert.

 Mittelfr. wäre meine Vorstellung in http://www.ariva.de/...geht_die_Reise_t348181?pnr=7259086#jump7259086 zusammengefasst bzw. ich gehe davon aus.. - Güße an die Bärengruppe und allen viele Erfolge :-))

 

(Verkleinert auf 54%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 294105
TGTGT
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Eidgenosse:

Anti, cool sein, das war mal

11
23.01.10 16:21
Es ist genau so wie du sagst, wenn alle cool sind ist es eben nicht mehr cool sondern blöd oder peinlich. Wirklich cool ist man heute wenn es keiner merkt.
Heute meinen Firmen wie Apple sie können uns vorschreiben was cool ist. Dieses Marketing ist meiner Meinung nach schon lange nicht mehr cool, sondern eben nur blöd.

Harley und Lederjacke ist auch nicht mehr wirklich cool.
Die coolen Zeiten sind vorbei, eigentlich schade.
Der USA Bären-Thread 294111
Investiere in Bildung und Gesundheit, das kann Dir niemand nehmen.
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Kicky:

Obama empört über Gerichtsentscheid

6
23.01.10 18:07
zu Spenden von Gewerkschaften und Körperschaften. Das letzte was wir brauchen ist den Lobbyisten noch mehr Einfluss zu geben oder den besonderen Interessen für den Ausgang von Wahlen   Er hält die Entscheidung für nicht akzeptabel.(Ist schon ein Hammer wenn der President Entscheidungen des höchsten Gerichts kritisiert,aber die Entscheidung ist ja wirklich haarsträubend.)
www.huffingtonpost.com/2010/01/23/...ddress-vide_n_434082.html

"This ruling opens the floodgates for an unlimited amount of special interest money into our democracy," the president said in his weekly radio and Internet message. "It gives the special interest lobbyists new leverage to spend millions on advertising to persuade elected officials to vote their way -- or to punish those who don't."

Obama said that means public servants who stand up to Wall Street banks, oil companies, health insurers and other powerful interests could find themselves under attack when election time rolls around.

"I can't think of anything more devastating to the public interest," he said. "The last thing we need to do is hand more influence to the lobbyists in Washington or more power to the special interests to tip the outcome of elections."
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Kicky:

Wie Bernanke zu Giftmüll wurde

10
23.01.10 18:12
seine Wiederwahl scheint ernsthaft gefährdet
With Federal Reserve Chairman Ben Bernanke's term coming to an end on January 31, what once seemed implausible has quickly become a genuine political possibility: he might not have the votes to win confirmation.

On Friday, a host of lawmakers expressed either skepticism or downright opposition to a second term for the man appointed by George W. Bush and re-nominated by President Barack Obama. By day's end, it was unclear whether the Fed Chairman had the 60 votes needed to move his nomination forward, raising speculation that the president would have to pull the nomination.

How, exactly, did it come to this? Aides on Capitol Hill were asking themselves that very question. One high-ranking Democrat said that until recently, the Bernanke nomination was barely discussed in leadership meetings and even less frequently in caucus gatherings. "It was widely assumed that he would coast," the aide said, "after taking a few political punches." It seemed so inevitable that leadership was leaking news that a vote would happen this week -- Wednesday being the target date.

Then Massachusetts happened.....

"I think Tuesday's election reinforced that the American people are appropriately outraged by the behavior of Wall Street for creating this crisis and wanting to go back to business as usual after this," Sanders told the Huffington Post. "Was Massachusetts a wakeup call to many Democrats, that the American people are profoundly disgusted with Wall Street, want changes and want a new chairman of the Fed? I'd say yeah."

What followed for members was a frantic day of self-reflection over the party's economic platform and the message it is sending. During the caucus meeting on Wednesday lawmakers aired their concerns that symbolically and substantively they had become too tied to Wall Street. The anti-Bernanke voices then spoke up. Sanders went first, taking the quaint and unusual tact of printing out one-page fliers (which he distributed to his colleagues) that laid out the case against confirmation. ....
Antworten
Kicky:

Continued

3
23.01.10 18:15
www.huffingtonpost.com/2010/01/22/...ecame-a-tox_n_433687.html
....The floodgates were suddenly open. Sanders put out a post-caucus statement expressing his sense of growing opposition to the confirmation vote. By Thursday, Capitol Hill newspapers were poking around to see who else was turning into a skeptic. The Huffington Post quizzed 26 Senators and found that three were no votes, 13 were undecided and one simply wouldn't state his position. That day, Majority Leader Harry Reid (D-Nev.) met with Bernanke. That night, his office made it official. "The votes might not be there," said Reid's press secretary, Jim Manley.

Manley now tells the Huffington Post to expect a vote at the "end of next week," adding: "It looks pretty close and we may need Republican votes in the end to confirm him."


But on the Republican side of the aisle, support for Bernanke was never strong to begin with. The Fed Chairman had already received a poor reception from the GOP during his Banking Committee hearing, with six of the party's 10 committee members voting against him. The Massachusetts election only crystallized the opposition. By mid-week Republican leadership was counting how many members would oppose confirmation. ...

Just how toxic Bernanke had become was evident by day's end, when Reid in a statement affirming his support for confirmation, made sure to declare that it was "not unconditional."

"I made it clear that to merit confirmation, Chairman Bernanke must redouble his efforts to ensure families can access the credit they need to buy or keep their home, send their children to college or start a small business. He has assured me he will soon outline plans for making that happen, and I eagerly await them," Reid's statement read. ......
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Kicky:

Die Volcker-Revolution

8
23.01.10 18:29
www.zerohedge.com/article/...roviding-some-much-needed-answers
While many pundits will obsess over the markets' gyration in this past week, and make it into a major headline in the quest for eyeballs, the truth is that the S&P turning negative for the year was merely a sideshow (the next real market crash will be much more memorable). No - the real story was the advent of Paul Volcker to his rightful place on the, well, right of President Obama, coupled with the now imminent departure of Geithner and Summers, and the massive question mark that now hangs over Goldman Sachs. Who could have believed that the implications of one Senatorial election could be so profound, yet that is precisely the stuff black swans are made of. The new regime is here, and like it or not, it brings with it a new framework of variables. Yet shifting from the past and looking at the future, the question now becomes what should investors focus on? Just who is this Paul Volcker who will now be the President's seemingly primary economic advisor, and more importantly, what will his policies be like? Luckily, an extensive blueprint already exists, and Zero Hedge readers should be quite familiar with it by now.

In early January we discussed the very pertinent topic of money market funds, and as a resource to validate our view we reflected upon a little known paper written by the Group of 30, of which Paul Volcker (and Tim Geithner, and Larry Summers) are key members of. The members of the Group of 30 are precisely the same people who seem to make up Tim Geithner speed-dial rolodex, as disclosed earlier. In essence, the Group of 30 is the think tank that provide the theory for various policy-implementation platforms in high-finance society (usually these are necessarily ones that end up as a benefit to certain very critical Wall Street enterprises). The paper in question should serve as the 18 commandments for all who wonder just what it is that will be implemented as firm policy by an administration near year (even if, as Barny Frank claims, all will eventually be undone by the next administration.The paper in question is "Financial Reform - A Framework for Financial Stability"
www.zerohedge.com/sites/default/files/...2030%20-%20Reform.pdf
.....    Large, systemically important banking institutions should be restricted in undertaking proprietary activities that present particularly high risks and serious conflicts of interest. Sponsorship and management of commingled private pools of capital (that is, hedge and private equity funds in which the banking institutions own capital is commingled with client funds) should ordinarily be prohibited and large proprietary trading should be limited by strict capital and liquidity requirements. Participation in packaging and sale of collective debt instruments should require the retention of a meaningful part of the credit risk.

Sorry guys, but according to this the Goldman prop desk better be looking for a job stat.

Yet the paper does not end there, and it touches upon numerous fascinating aspects of overall financial overhaul, compared to which Barney Frank's magnum opus stands out like the corrupt 1,100 page contrivance that talks a lot, does nothing, and in fact provides even greater benefits to the existing financial organizations.

Topics covered include:

Deposit concentration

   To guard against excessive concentration in national banking systems, with implications for effective official oversight, management control, and effective competition, nationwide limits on deposit concentration should be considered at a level appropriate to individual countries.

Money markets (and yes, Volcker's vendetta with money markets was extensively discussed previously)

   Money market mutual funds wishing to continue to offer bank-like services, such as transaction account services, withdrawals on demand at par, and assurances of maintaining a stable net asset value (NAV) at par should be required to reorganize as special-purpose banks, with appropriate prudential regulation and supervision, government insurance, and access to central bank lender-of-last-resort facilities.

Hedge Funds:

   For funds above a size judged to be potentially systemically significant, the prudential regulator should have authority to establish appropriate standards for capital, liquidity, and risk management... For these purposes, the jurisdiction of the appropriate prudential regulator should be based on the primary business location of the manager of such funds, regardless of the legal domicile of the funds themselves.

GSEs (a core topic that has so far been completely untouched in the current Frank gobbledygook, and one which Barney Frank wants to apply a sledgehammer to - why not, GSEs after all account for nearly the same amount of nationalized balance sheet risk as the Federal Reserve itself)

   For the United States, the policy resolution of the appropriate role of GSEs in mortgage finance should be based on a clear separation of the functions of private sector mortgage finance risk intermediation from government sector guarantees or insurance of mortgage credit risk. Governmental entities providing support for the mortgage market by means of market purchases should have explicit statutory backing and financial support. Hybrids of private ownership with government sponsorship should be avoided. In time, existing GSE mortgage purchasing and portfolio activities should be spun off to private sector entities, with the government, if it desires, maintaining a capacity to intervene in the market through a wholly owned public institution.

Simplification of international structure:

   In all cases, countries should explicitly reaffirm the insulation of national regulatory authorities from political and market pressures and reassess the need for improving the quality and adequacy of resources available to such authorities.
Central Bank lender of last resrort status and collateral transparency requirements (read this Alan Grayson):

   Central bank liquidity support operations should be limited to forms that do not entail lending against or the outright purchase of high-risk assets, or other forms of long-term direct or indirect capital support. In principle, those forms of support are more appropriately provided by directly accountable government entities. In practice, to the extent the central bank is the only entity with the resources and authority to act quickly to provide this form of systemic support, there should be subsequent approval of an appropriate governmental entity with the consequent risk transfer to that entity. Central bank emergency lending authority for highly unusual and exigent circumstances should be preserved, but should include, by law or practice, support by appropriate political authorities for the use of such authority in extending such credit to non-bank institutions.

Risk management:

   Strengthening boards of directors with greater engagement of independent members having financial industry and risk management expertise; Conducting periodic reviews of a firm’s potential vulnerability to risk arising from credit concentrations, excessive maturity mismatches, excessive leverage, or undue reliance on asset market liquidity; Ensuring that all large firms have the capacity to continuously monitor, within a matter of hours, their largest counterparty credit exposures on an enterprisewide basis and to make that information available, as appropriate, to its senior management, its board, and its prudential regulator and central bank;
Liquidity Risk Management:

   Base-level liquidity standards should incorporate norms for maintaining a sizable diversified mix of long-term funding and an available cushion of highly liquid unencumbered assets. Once such standards are developed, consideration should be given to what is the preferred mix of senior and subordinated debt in bank capital structures.

Fair Value Accounting:

   Fair value accounting principles and standards should be reevaluated with a view to developing more realistic guidelines for dealing with less liquid instruments and distressed markets...There should be full transparency of the manner in which reserves are determined and allocated. As emphasized in the third report of the CRMPG, under any and all standards of accounting and under any and all market conditions, individual financial institutions must ensure that wholly adequate resources, insulated by fail-safe independent decision-making authority, are at the center of the valuation and price verification process.

Securitization:

   Off-Balance-Sheet Vehicles: Pending accounting rule changes for the consolidation of many types of off-balance-sheet vehicles represent a positive and needed improvement. It is important, before they are fully implemented, that careful consideration be given to how these rules are likely to impact efforts to restore the viability of securitized credit markets.

Rating Agencies:

   Regulators should encourage the development of payment models that improve the alignment of incentives among the providers of risk ratings and their clients and users, and permit users to hold NRSROs accountable for the quality of their work product.

OTC Transparency:

   Much-needed planned improvements to the infrastructure supporting the OTC derivatives markets should be further supported by legislation to establish a formal system of regulation and oversight of such markets.

No more TBTF: Resolution Mechanism for Financial Institutions:

   In the United States, legislation should establish a process for managing the resolution of failed non-depository financial institutions (including non-bank affiliates within a bank holding company structure) comparable to the process for depository institutions...The regime for non-depository financial institutions should apply only to those few organizations whose failure might reasonably be considered to pose a threat to the financial system and therefore subject to official regulation.

Structured Products (or how to protect idiot investors from themselves and vulture banks offloading toxic crap - ref. Iceland):

   The appropriate national regulator should, in conjunction with investors, determine what information is material to investors in these products and should consider enhancing existing rules or adopt new rules that ensure disclosure of that information, for both asset-backed and synthetic structured products.

And maybe most important, freedom and sharing of information     Efforts to restore investor confidence in the workings of these markets suggest a need to revisit evaluations of the costs and benefits of infrastructure investments that would facilitate a much higher level of transparency around activity levels, traded prices, and related valuations. Part of the costs of such changes is the impact on firm-specific concerns regarding the private nature of their market activity. These concerns, and direct investment costs, need to be weighed against the potential benefits of higher levels of market transparency.

Yet what is stunning is that in 29 pages, including 4 pages of bios, and several index and cover pages, Volcker managed to include enough policy proposals that could and should be the framework for a comprehensive overhaul of all that is broken in the American financial system. .......

..there are 17 other proposals remaining, which if implement by Obama, would finally indicate that this president is truly for change, and is not merely a puppet of the D.C./Wall Street corrupt political-hybrid machine.
Antworten
permanent:

Zeitbombe Beamtenpensionen

9
23.01.10 19:03

Ein Beamter bekam im Jahr 2009 deutlich höhere Pensionen als ein durchschnittlicher Rentner aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Das geht aus einer Berechnung hervor, die der Finanzwissenschaftler Winfried Fuest vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) für die „Welt am Sonntag“ vornahm. „Während 2009 die durchschnittlich gezahlte monatliche Pension 2700 Euro betrug, muss sich ein sogenannter Eckrentner netto mit einer verfügbaren Rente von 1100 Euro begnügen“, sagte Fuest. Als "Eckrentner“ wird vielfach ein Rentner bezeichnet, der 45 Jahre lang als Durchschnittsverdiener Beiträge gezahlt hat.

http://www.welt.de/wirtschaft/article5952183/...aatshaushalt-auf.html

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Kicky:

Meredith Whitney:Banken kriegt man billiger

5
23.01.10 20:30
ftalphaville.ft.com/blog/2010/01/22/132711/...es-through-mwag/
....As usual we are having trouble getting hold of the full note/email, which is being passed around the City at the moment, but these paragraphs probably tell us enough.

Emphasis ours:

   I think fact is no one really knows true implications. Lots of chatter re it being an average cut of 21% earnings from IB’s but talk of loopholes, ways round the proposal may mean this never materialises.

   What I think we do know for sure is that we are in a period of hightened [sic] scrutiny and increasing regulations.

   It seems Obama wants to be the global leader on this issue and certainly wouldnt be surprised to see other govts follow suit.

   Banks will be defended by brokers but I think this coupled with China tightening is the catalyst for the early year sell off we were all expecting. Banks have value but think you’ll be able to buy them cheaper than here.

More when available.
Antworten
Anti Lemming:

Bären kommen aus dem Winterschlaf

6
24.01.10 10:11

FTD
Börsenausblick
Finanzwerte vor weiterer Talfahrt

 

Die Obama-Pläne zur Regulierung lasten nachhaltig auf Bankaktien. Dem Euro haben sie wohl nur eine kleine Verschnaufpause verschafft - Griechenland dürfte die Gemeinschaftswährung weiter drücken.

von André Kühnlenz, Elisabeth Atzler, Mark Schrörs und Miriam Braun


Die Pläne von US-Präsident Barack Obama zur Kontrolle der Banken werden die Märkte auch diese Woche bestimmen. Das Vorhaben, den Eigenhandel zu beschränken, wird nach Einschätzung von Bank-Analystin Meredith Whitney und anderer Experten den Kongress passieren - und die Handelsgewinne der Institute "dramatisch" verringern. [Könnte auch die im Eigenhandel hochgekauften Indizes runterbringen - A.L.] Mohamed El-Erian, Vorstand der Kapitalanlagegestellschaft Pimco, erwartet, dass andere Länder ähnliche Regelungen einführen werden.

Bank-Aktien würden ihre Talfahrt fortsetzen, sagt Richard Sparks, Analyst bei Schaeffers Investment Research. Das gilt nach Ansicht der meisten Bank-Experten unabhängig davon, ob die Reform tatsächlich so scharf ausfällt, wie Obama es will. "Gerade die Kurse von Investmentbanken wie JP Morgan  und Goldman Sachs  werden noch weiter leiden", sagt Sparks. Banken, die stärker im Privatkundengeschäft engagiert sind, dürften weniger verlieren. Das sei schon vergangene Woche zu beobachten gewesen: "Citigroup  und Bank of America  verbuchten geringere Kursverluste."

"Wir bauen bereits seit einigen Wochen Bankaktien in den Portfolios a
b", sagte ein Fondsmanager. "Wir sind vorsichtig." Obamas Vorschläge würden die Investoren noch eine Weile beschäftigen. Die starken Kursverluste der Banktitel hatten die Börsen weltweit gedrückt. Der Dax  fiel auf Wochensicht um 3,1 Prozent auf 5695,32 Punkte. Der S&P 500  büßte 3,9 Prozent ein. Der Nikkei  in Tokio verlor 3,6 Prozent. Viele Anleger waren von den Neuigkeiten auf dem falschen Fuß erwischt worden. Sie hatten eher mit weiter steigenden Kursen gerechnet. ["Konsens-Falle" - A.L.] Die Aktienstrategen von Sal. Oppenheim warnen daher vor weiteren Kursverlusten.

Während die Gewinne großer US-Investmentbanken Schätzungen zufolge um bis zu 20 Prozent sinken könnten, dürfte europäische Institute weniger leiden - selbst wenn sich die Regierungen in Europa den Vorschlägen anschlössen. Sie seien nicht so stark im Eigenhandel und im Private-Equity-Geschäft engagiert wie die US-Konkurrenten, schreiben die Analysten der UBS.
Diese Woche startet die Berichtssaison auch in Europa - unter anderem mit Philips , Siemens , SAP  und Nokia . In den USA sind Apple , Texas Instruments  sowie Procter & Gamble dabei.

Für den Dollar  erwiesen sich die Pläne von US-Präsident Obama als negativ. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die geplanten Handelsbeschränkungen für die Banken Investoren aus US-Vermögenswerten treiben werden. Der Euro zog bis zum frühen Freitagabend auf 1,4162 $ an. Bis Donnerstag hatte die Gemeinschaftswährung binnen einer Woche mehr als 4 Cent auf 1,4029 $ verloren. Die Obama-Pläne dürften die Liquidität an den US-Finanzmärkten begrenzen und "so die Attraktivität des Dollar beeinflussen", urteilen die Strategen der Commerzbank.

Viele Devisenstrategen erwarten allerdings, dass der Euro wieder unter Druck geraten wird. Auch wegen der griechischen Schuldenproblematik. "Die Sorgen um die Staatfinanzen in einigen Ländern des Euro-Raums haben den Euro im Vergleich zum Dollar weiterhin fest im Griff", sagt Ulrich Leuchtmann, Chefdevisenanalyst der Commerzbank. Sollte es gar bei den geplanten Emissionen griechischer Staatsanleihen zu einem Käuferstreik kommen, "könnten für den Euro die 1,30 $ in Reichweite gelangen", warnen die Analysten der HSH Nordbank.

Griechenland bleibt auch für die Staatsanleihen der Eurozone von größter Bedeutung. Die Sorge, ob und wie das Land neue Anleihen aufnehmen kann, trieb den Risikoaufschlag zehnjähriger griechischer Staatspapiere gegenüber Bundesanleihen am Freitag mit 313 Basispunkten auf den höchsten Stand seit Griechenlands Euro-Betritt 2001.

Bundesanleihen könnte aber Gegenwind aus den USA drohen, sagt Ulf Krauss von der Helaba. "Tendenziell positive Konjunkturdaten und möglicherweise erste Signale der US-Notenbank Fed, die Nullzinspolitik im Jahresverlauf aufzugeben, dürften US-Anleihen unter Druck setzen", sagt Krauss. Ihnen folgen europäische Anleihen oft.

Wahrscheinlicher ist aber, dass die Fed den Leitzins bei 0 bis 0,25 Prozent belässt und betont, dass er noch lange niedrig bleiben wird. Allerdings streitet die Führung der Notenbank darüber, ob sie ihr 1425 Mrd. $ umfassendes Programm zum Kauf hypothekenbesicherter Anleihen Ende März auslaufen lässt. In diesem Fall werden neue Turbulenzen am Häusermarkt befürchtet.
Den Notenbankern dürften schon Informationen über das US-Wirtschaftswachstum im vierten Quartal vorliegen, das Freitag veröffentlicht wird. Volkswirte erwarten aufs Jahr gerechnet ein Plus von 4,5 bis 5,0 Prozent. Das spräche eher für ein baldiges Ende der lockeren Geldpolitik. Viele Experten zweifeln aber, dass die Wachstumsdynamik anhält.

Quelle: FTD

 

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Anti Lemming:

Bären kommen aus Winterschlaf (2)

13
24.01.10 10:52

Nächste Woche könnte sich der Ausverkauf quer durch alle Assetklassen - von Aktien bis zu Öl/Rohstoffen - fortsetzen.

 

Die größten Negativ-Faktoren

 

- mögliches Ausscheiden von Bernanke als Fed-Chef (siehe # 56113 und 56114)

- mögliche Abberufung von US-Finanzminister Geithner (wegen AIG-Affäre)

- Einschränkungen des Eigenhandels der Zockerbanken (M. Whitney rechnet damit, dass die Vorschläge Obamas/Volckers durch die Instanzen durchkommen, siehe FTD im letzten Posting)

- weitere Rückabwicklung der Dollar-Carrytrades (unterstützt durch Euro-Schwäche wg. Griechenland)

- dementsprechend weitere Schwäche bei Rohstoffen (Öl verlor bereits letzte Woche 4,7 %)

- mögliches Abklingen der China-Hausse, nicht zuletzt durch "staatliches Abwürgen" wg. Sorge vor Blasenbildungen

- mögliche Kursänderung bei der Fed-Sitzung am Mittwoch: Zinsen dürften zwar unverändert bleiben, aber der Ausblick könnte sich ändern. Auch der geplante Ausstieg der Fed aus den MBS-Stützkäufen könnte bestätigt werden, was sich potenziell negativ auf den Hausmarkt auswirkt. Die große Frage bleibt, inwieweit die Fed den allg. Erholungs-Hype selber glaubt - und, falls nicht, wie lange sie das "Ja-Aber-Spagat" inkl. Nullzinsen noch fortsetzen kann, ohne unglaubwürdig zu werden.

- Indizes sind charttechnisch angeschlagen (siehe unten). Ohne die Aussicht auf weitere Stützungskäufe der Zockerbanken (PPT) wegen Eigenhandelsbeschränkungen fehlt den Dip-Buyern womöglich, anders als bei bisherigen Korrekturen ab März 2009, der Mut, ins fallende Messer zu greifen.

 - Statt die Indizes zu stützen, könnten die Zockerbanken aus Sorge vor Inkrafttreten der neuen Beschränkungsregeln selber ins Verkäuferlager wechseln. Den Letzten beißen bekanntlich die Hunde. In dem Fall könnte eine Verkaufspanik einsetzen - d.h. die "Reise nach Jerusalem" beginnt.

 


 

Jan. 23, 2010, 10:02 a.m. EST
Bears come out of hibernation
FOMC, Bernanke, State of Union and more earnings could provide fresh bait
By Laura Mandaro, MarketWatch

SAN FRANCISCO -- U.S. stocks face a lengthy lineup of political and corporate events in the coming week that could reinforce -- or derail -- a recent bout of selling some analysts are calling a correction.

A Federal Reserve rate meeting, President Barack Obama's state of the union address and the possibility that Fed Chairman Ben Bernanke won't get his confirmation vote may take center stage.

Plus, 12 members of the Dow Jones Industrial Average and 130 companies in the S&P 500 report results. And China may again spook markets if data or policymaker comments signal Beijing is getting closer to raising rates...

Global monetary policy, U.S. politics and corporate results can take much of the credit for stocks' sorry performance in the past week.

"This is a correction precipitated by fear about a Chinese slowdown, uncertainty at the Fed and populist rhetoric by Mr. Obama on banks," said John Praveen, chief investment strategist at Prudential International Investments Advisers.

The Dow average suffered its worst weekly point loss since February 2009, losing 437 points, and closed 5.5% off its recent 52-week high. The S&P 500 closed 3.9% lower for the week and 5% from a recent high. The Nasdaq Composite tumbled 3.6% last week.

"Correction time again," Michael Hartnett, chief global equity strategist at Bank of America-Merrill Lynch wrote in a note made public Friday. He cited "excess New Year optimism," for the pullback, plus concern over monetary policy tightening in China and worries over U.S. financial policies that could impact the creation of credit.

Many of the past week's fears are likely to linger, and Washington will play a key role in setting the tone.

Investors will be listening closely to Wednesday's Federal Reserve statement. It's expected to keep rates near 0% and largely stick to its schedule for ending its special liquidity, or bond-buying, programs. But any language about the economy or these special programs that suggests it's getting closer to raising interest rates could further punish stock and commodities.

Stocks, oil and emerging markets currencies have all rallied in the past year on the belief government stimulus programs in China, the U.S. and elsewhere, coupled with ultralow rates, would help the global economy bounce out of a deep slump. The assets perceived as riskiest have performed best [fallen dann auch wieder am schnellstern - A.L.], thanks in part to low borrowing costs.

The prospect for rising rates, in turn has walloped the high-flying investments recently.

Oil ended the past week with a 4.7% drop on concerns about tepid demand for fuel, hastened in part by expectations China would soon cool its growth. Brazil's currency sank 1.8%, while its stock market sank 4%.

http://www.marketwatch.com/story/...irting-with-correction-2010-01-23

 


 

Im NYA200R wurde am Freitag die von Wawidu als kritisch betrachtete 85 % Marke klar gerissen:

http://www.ariva.de/...A_Baeren_Thread_t283343?page=2241#jumppos56035

(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 294180
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Anti Lemming:

Leserkommentar bei Marketwatch

5
24.01.10 11:06

zum Thema Bernanke/Geithner:

Today, the headlines in my local paper were. "Recession is over - The bottom is in for housing and unemployment." B.S. [bullshit] of course.

I would remind everyone that we are trillions and trillions of dollars in the hole. Debts out great grand children will be buried under unless we have to pay MASSIVE taxes to reduce the figure. And I do mean MASSIVE. Much of this debt was created by Mr. Magoo (Greenspan) and Bernanke who never stopped the printing presses even when danger signs were flashing like neon signs in Las Vegas. So much for brilliant financial minds who couldn't work out that a janitor [Pförtner] making $20,000 a year couldn't afford to buy a $650,000 house. Indeed, the "brilliant" Bernanke stated on record, "We do not see the sub-prime problem spreading." Is Bernanke REALLY someone we need to head up the Federal Reserve? At least Bernanke is consistant. He's been WRONG 100% of the time.

However, I get the sneaking feeling Bernanke (and Geithner) are not as dumb as we might think. They've helped out their pals in the banking industry and on Wall Street and screwed Joe America of Main Street. Even now Geithner and Bernanke are protesting like stuck pigs that the banks and Wall Street should be left alone. I think we can assume that Geithner will be gone in the next several months and will find a comfortable home in one of the Wall Street offices for "services rendered".

Frankly, a REALLY GOOD start would be to follow Ron Paul's suggestion and GET RID OF THE FED. With luck and a fair wind, it might happen in the next few years when the masses wake up and realize that Bernanke, Geithner and Greenspan are the Banksters and "Da Boyz" of Wall Street protectors and they couldn't give a @#$%&! about Joe America as long as their pals in the banking industry and on Wall Street continue to skim millions of $$.

www.marketwatch.com/story/...rmation-2010-01-23?dist=bigcharts

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permanent:

Zentralbank verweigert Griechenland die Rettung

6
24.01.10 11:34
23. Januar 2010, 14:20 Uhr

EZB-Chefvolkswirt Jürgen Stark lehnt eine Rettung Griechenlands ab. Das hoch verschuldete Land müsse sich selbst helfen. Zur Zinspolitik sagt Stark, die Zentralbank würde zur Not die Zinsen erhöhen, um einer Inflation vorzubeugen. "Wir sind dafür da, den Bürgern in Europa stabile Preise zu garantieren."

http://www.welt.de/finanzen/article5954077/...enland-die-Rettung.html

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Kicky:

FDP:Käufliche Politik auch in Deutschland

5
24.01.10 11:52
Grosspende an FDP bewirkt Haltungsänderung der FDP zu Solarindustrie
www.sueddeutsche.de/,tt5m1/politik/827/501087/text/
Der Spiegel schrieb, die Liberalen hätten wenige Wochen nach einem von Solarworld-Chef Frank Asbeck mitorganisierten Spenden-Abendessen im September ihre Haltung in der Solarpolitik geändert. In den Koalitionsverhandlungen hätten die Unterhändler von Union und FDP die staatliche Förderung von Photovoltaik-Anlagen um mindestens 30 Prozent einschränken wollen, berichtete das Nachrichtenmagazin.--
Inzwischen hat die Bundesregierung angekündigt, die Fördermittel für Solarstrom in diesem Jahr um weitere 15 Prozent zu kürzen.
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Anti Lemming:

EU-Kommission fürchtet Euro-Absturz

3
24.01.10 11:54

23.01.2010
 
Hohe Staatsschulden
EU-Kommission fürchtet Euro-Absturz
 
Die EU-Kommission schlägt Alarm: Angesichts horrender Defizite bangt die Brüsseler Behörde um den Euro - vor allem Krisenländer wie Spanien oder Irland sollen nun auf Sparkurs gehen. Nach SPIEGEL-Informationen wird dabei auch eine bescheidene Lohnpolitik nach deutschem Vorbild empfohlen

Hamburg - Die EU-Kommission sorgt sich um den Fortbestand der Währungsunion. Die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsländer und die daraus folgenden Ungleichgewichte "geben Anlass zu ernster Besorgnis für die Euro-Zone als Ganzes", heißt es nach Informationen des SPIEGEL in einer Vorlage der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen für die Finanzminister der Euro-Gruppe. Die Experten des designierten finnischen Währungskommissars Olli Rehn fürchten, dass die unterschiedliche Entwicklung in den Mitgliedstaaten "das Vertrauen in den Euro schwächt und den Zusammenhalt der Währungsunion gefährdet".

Besondere Sorge bereitet den Brüsseler Beamten der Zustand jener Länder, die in der Vergangenheit enorme Defizite in ihren Leistungsbilanzen auftürmten, weil sie dank niedriger Zinsen jahrelang auf Pump lebten. Jetzt leiden diese Staaten, vor allem Spanien, Griechenland und Irland, unter ausufernden Defiziten. "Die Kombination aus nachlassender Wettbewerbsfähigkeit und exzessiver Anhäufung von Staatsschulden sind in diesem Zusammenhang beunruhigend", heißt es in der Expertise.

In den vergangenen Wochen war vor allem über Griechenlands Zukunft in der EU spekuliert worden. Das Land ist hoch verschuldet, für das Jahr 2009 rechnet die Regierung mit einem Staatsdefizit von 12,7 Prozent. Gleichzeitig wirft die EU-Kommission dem Land die Manipulation seiner Schuldenstatistiken vor, ihm droht deshalb ein Vertragsverletzungsverfahren...

...Als Ausweg aus der Misere schlagen die EU-Beamten nach SPIEGEL-Informationen den betroffenen Ländern vor, ihre Haushalte zu sanieren und Reformen auf den Weg zu bringen. Die Lohnabschlüsse müssten auf die gesunkene Produktivität und den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit Rücksicht nehmen. Im Klartext: Die Arbeitnehmer sollen sich mit geringen Tarifabschlüssen bescheiden. "Die Anpassungsmaßnahmen werden begleitet von einem merklichen Anstieg der Arbeitslosigkeit." Die Kommissionsbeamten empfehlen den Defizitländern damit eine Strategie, mit der sich Deutschland in den vergangenen Jahren aus der Wachstumsschwäche befreit hat.

Doch auch die Bundesregierung kommt in dem Papier nicht ohne Ermahnung davon: Deutschland und andere vergleichsweise erfolgreiche Staaten wie Österreich und die Niederlande müssten gegen die chronische Schwäche ihrer Inlandsnachfrage vorgehen. Dazu empfehlen die Brüsseler Experten mehr Wettbewerb im Dienstleistungssektor, Steuerreformen und die Beseitigung von Kredithürden.

Außerdem mahnen die Kommissionsbeamten zur Eile. Je später die Länder die Maßnahmen umsetzten, desto höher fielen die sozialen Kosten aus. Aus Sicht der Kommission haben die Euroländer keine Wahl: "Die Anpassungen sind überlebenswichtig für das langfristige Funktionieren der Währungsunion."

sam

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...8,673577,00.html#ref=top

 

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pfeifenlümmel:

Interessant,

3
24.01.10 12:08
dass die Brüsseler Behörde offenbar den Bärenthread liest ( grins ).
Antworten
Kicky:

Das Weisse Haus ist zuversichtlich zu Bernanke

3
24.01.10 12:12
www.nytimes.com/2010/01/24/us/politics/24bernanke.html
....Senator Christopher J. Dodd, the Democrat from Connecticut who is chairman of the Senate Banking Committee, and Senator Judd Gregg of New Hampshire, a Republican who is a member of the panel, said in a statement that “based on our discussions with our colleagues, we are very confident that Chairman Bernanke will win confirmation.”....
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