Guten Morgen an alle AZ-Trader, Leser und wie auch immer... ich melde mich hier auch noch einmal mit einem kleinen Chart zu Worte, bzw. einer Theorie zum zukünftigen Daxverlauf. Für dieses Jahr fallen mir perslönlich unter fundamentalen und charttechnischen Gesichtspunkten nur 2 mögliche Verläufe ein - der 1. ist unten dargestellt. Dabei beruft sich der Chart auf das Ende des Crashs 2000 - 2003 bzw. die anschließende Erolung 2004. Das interessante hierbei ist, dass die Erholung in beiden Fällen sehr unerwartet und über eine "V"-artige Formation erfolgte!
Zudem in beiden Fällen mit bärischen Gesamtmarktpositionen über lange Zeiträume und der Reaktion auf einen finalen Down-Spike... in diesem Fall FDax 2100 Punkte (2003) und Dax 3600 Punkte (März 2009). Die enorme Ralley, welche darauf folgte zeigt eine Art "Hügel" - sprich sie verlangsamt sich nach oben und geht in eine Stagnationsphase über (nachdem es in beiden Fällen über 60 % vom Tief gestiegen war). Diese Phase endet in einer recht breit angelegten Range über mehrere Monate, welche mehrere Aufgaben erfüllt:
1. Die überkauften Indikatoren bauen sich ab
2. Die Umsätze ziehen wieder stärker an - zudem kommt Nervosität in den Markt, sprich die Vola steigt ebenfalls
3. Der Kampf zwischen Bullen/Bären wird über die Richtung entscheiden - unterhalb von 5140 Punkten hätten demnach die bären gesiegt, oberhalb von 6380 Zählern die Bullen
4. Auch auf Rohstoffe und Devisen hat es ähnliche Auswirkungen, steigende Umsätze und eine Rangebildung (im Euro/USD und Euro/GBP bereits teils gesehen)
Über diese Phase ist besonders das mittelfr. Agieren interessant, da hier die wellenartigen Bewegungen liegen (siehe 2004).
Auch passt es, dass dieses Verhalten aus charttechnischen Formationen in fast allen Indizes gegenwärtig zu erkennen ist - sprich die Bewegung erfolgt synchron (einzige Ausnahme der japanische und chinesiche Markt).
Eine Musterbildung ist unten in der Darstellung enthalten, welche grob das Muster darstellen soll (nicht aber den genauen Verlauf!). Eine andere These wäre, dass von mir persönlich für etwas unwahrscheinlich gehaltene, aber dennoch gut mögliche (auch von vielen Analysten angenommene) " Spike-Top". Dieses würde sich darauf belaufen, dass momentan noch genügend Liquidität im Markt ist und wir erst mit Einschränkung dieser und anziehendem/n Konsens(erwartungen) fallende Notierungen sehen, was sich auf die s.g. "7000er Theorie" aus Mitte letzten Jahres stützt. Diese sieht ähnlche Daxstände bis Mitte diesen Jahres und einen anschließenden Einfall bzw. Korrektur um mind. 15 - 25 % ... darüber hinaus eine Verstärkung der Spekulationslust und weiter nur leicht anziehende Konjunkturdaten, welche langfr. die Erwartungen nicht treffen...
Welche der beiden Einschätzungen nun hinkommt bleibt die Frage... für kurzfr. positionierte ist das sicher unwesentlich, jedoch ist es für alle die weiter als 24h denken sicher von Vorteil sich möglicche Muster und Einschätzungen herauszuschreiben und für sich selbst eine Einschätzung zu treffen - Grüße und erfolgreiche Trades :)
(Verkleinert auf 54%)

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