Womit die Börse nach der US-Präsidentenwahl rechnet

Dienstag, 08.11.2016 09:00 von

Wenn die größte Volkswirtschaft der Welt ihre neue Regierung wählt, merken Anleger auf. Womit Investmentbanker rechnen und wie sie sich auf Clinton oder Trump vorbereiten.

Das Brexit-Votum vom Juni hat es gezeigt: Wahlprognosen können daneben liegen und endet eine Wahl anders als vorhergesagt, sind die Kursbewegungen an den Kapitalmärkten heftig. Als die Briten tatsächlich für den Austritt aus der EU stimmten, wurde es an der Börse hektisch. Die Kurse von Pfund, Euro und Dollar (Dollarkurs) schlugen aus, die US-Indizes Dow Jones und S&P 500 gaben sämtliche in 2016 bislang aufgelaufenen Gewinne wieder ab, der Technologieindex Nasdaq Composite verzeichnete mit einem Minus von vier Prozent den höchsten Tagesverlust seit 2011.

Ähnliches steht Anlegern nun durch die US-Präsidentschaftswahl ins Haus. Die Zuspitzung der E-Mail-Affäre kurz vor dem Wahltag gab einen Vorgeschmack: Plötzlich konnte Donald Trump in den Umfragen wieder deutlich zulegen, der schon sicher geglaubte Sieg Hillary Clintons schien wieder unsicher. Und weil Investoren nichts mehr hassen als Unsicherheit, schickten die neuen Umfragewerte die Börsen rund um den Globus auf Talfahrt. Der Dow Jones beschleunigte seinen Abwärtstrend und rutschte erstmals sein Juli wieder unter 18.000 Punkte, der Dax sank in den Folgetagen von mehr als 10.700 Punkten auf nur noch wenig mehr als 10.200 Punkte  und der Goldpreis (Goldkurs) erreichte erstmals seit Juni wieder mehr als 1300 Dollar je Feinunze. Als das FBI wegen der Clinton-E-Mailaffäre am vergangenen Wochenende wieder Entwarnung gab, ging es sogleich wieder in die entgegengesetzte Richtung.

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