Wir wollen wieder wilder werden

Samstag, 26.11.2016 17:40 von

Die Formel-1 steuert auf ihr Finale zu. Beim Rennen in Abu Dhabi könnte in Nico Rosberg sogar ein Deutscher in einem deutschen Auto Weltmeister werden. Die Euphorie hält sich trotzdem in Grenzen.

Einige hatten vor der Saison noch gehofft, dass die wichtigste Rennserie der Welt wieder spannender werden könnte. Neue Regeln sollten die Dominanz des Mercedes-Teams in der Formel 1 brechen. Der einstige Weltmeister Sebastian Vettel wollte in seiner zweiten Ferrari-Saison, unterstützt von einem Rekordetat, zum Angriff blasen.

Doch schon vor dem großen Saison-Finale in Abu Dhabi am Sonntag steht fest: Der Weltmeister wird wieder einen Stern tragen. Die Konstrukteurs-Weltmeisterschaft ist dem Rennteam Mercedes-Patrobas ohnehin seit Wochen nicht mehr zu nehmen. Offen ist nur, ob am Ende der Brite Lewis Hamilton seinen Titel verteidigen kann oder Nico Rosberg – wie einst sein Vater Keke – erstmals zum Weltmeister gekrönt wird.

Die Spannung, die vor der Saison versprochen wurde, hat sich damit nicht eingestellt. Durch die Schwäche Ferraris fuhr Mercedes gerade zum Saisonende meist souverän vorneweg. Auch vor Vettels einstigem WM-Team Red Bull Racing. Die haben plötzlich ihren Speed wiederentdeckt und auf Saisonsicht die Scuderia klar abgehängt. Die beiden Silberpfeile haben dennoch in der Fahrerwertung jeweils einen Vorsprung von über 100 Punkten auf den Drittplatzierten Red Bull Piloten Daniel Ricciardo. Für die Rennserie ist das ein Problem.

Die Boulevard-Presse schimpft seit einigen Jahren über die „Formel Gähn“. Das erklärte Ziel, die Rennserie wieder enger zu machen, ist nicht aufgegangen. Dabei hatte selbst Mercedes-Teamchef Toto (Toto Aktie) Wolff, der sich lange gegen technische Änderungen gesperrt hatte, vor dem Saisonstart eingestanden, „dass wir im Moment wahrscheinlich mit der Technik etwas zu weit gegangen sind“.

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