Wahlbeteiligung steigt leicht an

Sonntag, 04.09.2016 15:40 von

Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern läuft. Bei regnerischem Wetter haben die Spitzenkandidaten ihre Stimmen abgegeben. Vor fünf Jahren hatten bis zum Mittag weniger Menschen gewählt – SPD und CDU hoffen auf einen Schub.

Am heutigen Sonntag wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Gut 1,3 Millionen Menschen sind aufgerufen, das Parlament für die nächsten fünf Jahre zu bestimmen. Die Umfragen sahen die SPD zuletzt mit 28 Prozent vorn – doch das wäre ein herber Verlust (2011: 35,6 Prozent). Auch der CDU droht ein Debakel. Die Christdemokraten (2011: 23 Prozent) dürften mit der AfD um den zweiten Platz kämpfen.

+++ Wahlbeteiligung steigt leicht an +++

Es zeichnet sich eine etwas höhere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren ab. Wie Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes in Schwerin sagte, haben bis 14 Uhr 32,8 Prozent der Wähler ihre Stimmen abgegeben. Das seien drei Prozentpunkte mehr als 2011.

+++ Viele Briefwähler +++

Die verhaltene Wahlbeteiligung hängt nach Einschätzung von Johannes Waeller, Kreiswahlleiter an der Mecklenburgischen Seenplatte, auch mit einer hohen Zahl an Briefwählern zusammen. So gebe es Wahlbüros, in denen bis zu ein Fünftel der Wähler per Briefwahl abgestimmt hätten, sagte Waeller in Neubrandenburg.

+++ Auftakt im Regen +++

Bei regnerischem Wetter ist die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am Sonntag ruhig gestartet. Wie Landeswahlleiterin Doris Petersen-Goes in Schwerin sagte, gab es bis zum Mittag keine besonderen Vorkommnisse. Am Vormittag wählten die sechs Spitzenkandidaten der Parteien, denen die größten Chancen auf einen Einzug zugerechnet werden. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) äußerte sich zuversichtlich, dass die SPD trotz vorhergesagter Verluste wieder stärkste Partei wird. Auf Twitter mutmaßen bereits viele Menschen unter dem Hashtag #twitternwie18Uhr, wie die Reaktionen auf die Ergebnisse der Wahl ausfallen werden.

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