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Von Iserlohn nach Teheran

Mittwoch, 28.09.2016 16:20 von

Shaghayegh Smousavi kam mit zehn Jahren nach Deutschland, nun kehrt sie in ihre Heimat Iran zurück – als Anwältin. Für die deutsche Wirtschaft ist sie einer der wichtigsten Ansprechpartner in dem aufstrebenden Land.

Den Traum, den sie hatte, seitdem sie Rechtsanwältin ist, hat sie sich nun erfüllt. Shaghayegh Smousavi hat mit ihrer Rechtsanwaltskanzlei CMS Hasche Sigle als erste internationale Sozietät ein Büro in Teheran eröffnet.

Die Niederlassung wurde am Dienstagabend offiziell eingeweiht. Eine große Feier mit 200 Gästen im Niavaran-Palast in Teheran. Die 39-Jährige leitet die Dependance gemeinsam mit Jürgen Frodermann, 52. Beide sind Partner bei CMS.

Für die auf Wirtschaftsrecht spezialisierte Großkanzlei ist Iran ein aussichtsreicher Markt. Besonders die Branchen Energie, Technologie und Automobil stehen im Fokus. So hat CMS bereits bei der Kooperation von Daimler (Daimler Aktie) und einem iranischen Lkw-Bauer beraten. Zu den Mandanten zählen nicht nur deutsche Unternehmen, sondern auch französische, österreichische und italienische. Dass sie und insgesamt die Hälfte der inzwischen zwölf angestellten Anwälte von CMS in Teheran weiblich sind, überrascht nicht. Frauen sind in Iran zwar verschleiert, im mittleren und gehobenen Management aber stark vertreten. 

Das deutsche Interesse an Iran ist groß. Bis Ende des Jahres werden mit einer Ausnahme alle Bundesländer mit eigenen Delegationsreisen vor Ort gewesen sein. Und auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will seine im Mai aus Krankheitsgründen abgesagte Iran-Reise nun Anfang Oktober nachholen. „Es herrscht ein Hype um den Iran. Der Markt ist ja groß, die Hemmnisse aber leider auch noch“, erklärt René Harun, Geschäftsführer der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer (AHK) in Teheran.

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