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Union Investment - UniGlobal-Fonds: 12/2013-Bericht, Portfolio weiter ausgebaut - Fondsanalyse

Mittwoch, 22.01.2014 09:26 von Aktiencheck

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die weltweiten Aktienmärkte haben im Dezember von der verbesserten globalen wirtschaftlichen Aktivität sowie der Ankündigung der US-Notenbank FED, die monatlichen Anleihekäufe zu drosseln, profitiert, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniGlobal (UniGlobal)

Unter dem Strich sei der MSCI World in lokaler Währung um 2,0 Prozent geklettert. Als Treiber hätten sich einmal mehr die US-Börsen erwiesen. Der Dow Jones Industrial Average sei um 3,1 Prozent geklettert. In der Eurozone habe der EURO STOXX 50 um 0,7 Prozent fester geschlossen. Nachdem die Frage nach der Drosselung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank ("Tapering") die Märkte über Monate in Atem gehalten habe, sei die Ankündigung der FED mit Aufschlägen gefeiert worden. Ab Januar sollten die Ankäufe zunächst um 10 Milliarden auf 75 Milliarden US-Dollar reduziert werden.

Die Börse in Japan habe erneut kräftige Kurssteigerungen vermelden können. Der Nikkei 225 Index sei um 4,0 Prozent geklettert und habe damit im Gesamtjahr einen Zuwachs von 56,7 Prozent verzeichnet. Aktien aus den Schwellenländern hätten gemessen am MSCI Emerging Markets in lokaler Währung ein Minus von 1,1 Prozent verbucht.

Das Fondsmanagement habe das Portfolio im Berichtsmonat weiter ausgebaut und unter anderem Aktien von Industrie- und Finanzunternehmen erworben. So hätten die Experten einen Kursrücksetzer genutzt, um Papiere der Schweizer Großbank UBS zu kaufen. Auch bei US-amerikanischen Sicherheitsunternehmen seien Zukäufe erfolgt. Auf der Verkaufsliste hätten hingegen Aktien aus den Sektoren Informationstechnologie und Grundstoffe gestanden. Unter anderem hätten die Experten wie schon im Vormonat ihren Bestand beim US-Technologiekonzern Cisco Systems reduziert. Der Konzern habe einen Gewinnrückgang für das abgelaufene Quartal berichtet und sei hinter der eigenen Wachstumsprognose zurückgeblieben. Darüber hinaus hätten die Experten Aktien des japanischen Chemieunternehmens Nitto Denko veräußert, das seinen Gewinnausblick drastisch gesenkt habe.

In der regionalen Ausrichtung des Fonds bleibe Nordamerika die wichtigste Zielregion. Hier seien rund 50 Prozent der Aktienanlagen investiert, gefolgt von den Ländern der Eurozone mit 18 Prozent und den übrigen europäischen Staaten mit 16 Prozent. (Stand vom 31.12.2013) (22.01.2014/fc/a/f)