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„Übertriebe Technikskepsis ist gefährlich“

Mittwoch, 12.10.2016 17:00 von

Was Technik heute kann, ist schon ziemlich gruselig. Trotzdem trauen sich die deutschen Unternehmen: Sie sind weit weniger zurückhaltend, als gedacht. Das ist gut. Denn Skepsis kostet vor allem die Wettbewerbsfähigkeit.

Sie halten Virtual und Augmented Reality für abgefahrenen Kram? Cloud-Technologie und Organe aus dem 3D-Drucker klingt irgendwie nach wahrgewordener Science Fiction? Dann schnallen Sie sich mal an: Ray Kurzweil geht davon aus, dass wir im Jahr 2030 Nanoroboter in unseren Köpfen haben werden, die mit dem Internet vernetzt sind und Smartphones, Virtual Reality Brillen und andere technische Errungenschaften unserer Zeit einfach obsolet machen werden. Sie suchen ein italienisches Restaurant in der Bahnhofstraße? Sobald Sie darüber nachdenken, taucht die gewünschte Information in Ihrem Kopf auf.

Und bevor Sie das nun als total (Total Aktie) verrückt abtun: Besagter Mister Kurzweil ist der 68-jährige „Director of Engineering“ bei Google (Alphabet A Aktie) und dort unter anderem für das Machine Learning-Programm zuständig. Und das Dumme ist: Mr. Kurzweil hat mit seinen Prognosen meistens Recht."Auch in Deutschland gibt es early adopters"Unternehmen müssen sich auf derartige Entwicklungen einlassen, sonst sind sie weg vom Fenster. Gerade deutsche Betriebe scheinen sich schwerer zu tun, offen auf Neues zu reagieren, als Firmen in anderen Ländern. Das mag am deutschen Perfektionismus liegen, den vielgepriesenen Ingenieurstugenden, aber auch am hierzulande stark ausgeprägten Datenschutz und am Arbeitsrecht. Die Kombination aus vielen verschiedenen Faktoren mag es sein, die die deutsche Wirtschaft eher zu Nachahmern macht, als zu Innovatoren. Lieber erstmal abwarten und es dann besser machen, scheint die Devise zu sein.

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