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Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Martin Schulz

Freitag, 25.11.2016 05:35 von

FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Martin Schulz

Das ist ein konsequenter Schritt. Martin Schulz kann nicht auf das Entgegenkommen der EVP-Fraktion im EU-Parlament für eine Verlängerung seiner Straßburger Amtszeit setzen - und deutscher Außenminister nur werden, wenn er für den Bundestag kandidiert. Sonst hätte er sich dem Vorwurf ausgesetzt, nach dem Verlust des Amts als Parlamentspräsident den Posten im Bundeskabinett nur zur "Überwinterung" zu nutzen. Will er nach der Bundestagswahl dort weitermachen, ist ein Bundestagsmandat nicht notwendig, aber politisch geboten. Schulz soll die Landesliste der SPD in Nordrhein-Westfalen anführen. Bei der vergangenen Bundestagswahl machte das der Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück. Voreilige Schlüsse sollten daraus nicht gezogen werden. (...)/yyzz/DP/fbr